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Barthel
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Beitrag von Barthel » 09.09.2013, 21:50

STB hat geschrieben:Das Zweifelhafte dabei ist, dass Google durch diese Mitteilungen nicht nur in den Bereich SEO eingreift (was ja ok ist), sondern auch anfängt ganz normales Marketing zu bestrafen.
Damit hat das nichts zu tun. Es ist ja an sich kein Problem, sich in diverse Branchenbücher einzutragen. Das Problem hier ist, dass der Anbieter des Branchenbuchs sich Googles Meinung nach nicht an die Richtlinien gehalten hat. Das ist in meinen Augen eben die Ironie an der Sache: Google zwingt dich quasi zum SEO. Gar nicht mal, um die Positionen deiner Seiten zu verbessern, sondern vor allem, um sie erst mal richtlinienkonform zu gestalten...

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Beitrag von IT-Knecht » 09.09.2013, 23:12

gerd_w hat geschrieben:Wenn man noch mit den "Gelben Seiten" groß geworden ist, dann ist dies eine ganz normale Denkweise, komplett ohne SEO Hintergrund. Hier geht Google wirklich zu weit.
Hier geht es um (halbautomatische?) Tools von Google im Bereich eines Reconsideration Requests.
Es ist höchst unwahrscheinlich, dass kreuzbrave Unternehmer jemals einen stellen werden.

Und m.E. ist es auch unwahrscheinlich, dass ihre KMU-Homepage im Alltag wegen ein paar Branchenbucheinträgen die Schwellwerte überschreitet und absäuft.


- Martin

SloMo
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Beitrag von SloMo » 10.09.2013, 05:44

Google fordert "nur", dass solche Links mit Nofollow gekennzeichnet werden. Klingt erstmal harmlos, oder?

Nur in Anführungsstrichen, weil eine solche Forderung eines Unternehmens gegen andere Unternehmen in Deutschland definitiv wettbewerbswidrig wäre. Zumal die Forderung nur einem Zweck dient, nämlich dem Schutze Googles eigener Geschäftsgrundlage. Das Internet kennt kein Nofollow und braucht kein Nofollow. Nur Google (und Suchmaschinen mit vergleichbaren Algos) profitieren von Nofollow.

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Beitrag von luzie » 10.09.2013, 08:58

Das ist schon wahr ... aber wer will Google zwingen überhaupt eine Site zu listen, ich sehe nicht, dass da ein Anspruch besteht, Wettbewerbsrecht hin oder her?

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Beitrag von SloMo » 10.09.2013, 09:24

Ja leider. Da fehlt eine wichtige Rechtsgrundlage. Sowohl die freie Meinungsbildung als auch der freie Wettbewerb ist in Deutschland geschätzt zu über 50% von Google abhängig. Wer heute in Deutschland eine Antwort oder ein Produkt sucht, fragt Google. Suchdienste mit einem so erheblichen Marktanteil und damit erheblicher Systemrelevanz müssten m. E. reguliert werden wie Banken.

luzie
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Beitrag von luzie » 10.09.2013, 09:33

Ja ... wofür wir uns 'ne teure Kartellbehörde leisten ist die Frage ...

STB
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Beitrag von STB » 10.09.2013, 17:52

gerd_w hat geschrieben: Das sehe ich genauso... Wenn man (ältere) Unternehmer, welche nicht ganz so in der Web Materie stecken befragt, wie Sie denn im Web gefunden werden wollen von potentiellen Kunden, dann erhält man oft die Antwort "Ich hab mich doch bereits in verschiedene Branchenbücher/-Kataloge eingetragen/eintragen lassen"

Wenn man noch mit den "Gelben Seiten" groß geworden ist, dann ist dies eine ganz normale Denkweise, komplett ohne SEO Hintergrund. Hier geht Google wirklich zu weit.
Denke ich auch. Für mich ist dabei immer die Frage wichtig, ob es das Betreffende auch ohne SEO geben würde. Wenn Google Dinge anprangert, die nur aufgrund von SEO ihre Existenzberechtigung haben (wie z.B. Artikelverzeichnisse, die typischen Standard-Bookmarkverzeichnisse) ist das gut und in Ordnung. Wenn es jedoch um Dinge geht, die primär auch außerhalb der SEO-Landschaft existieren, wie eben Pressemitteilungen oder Einträge in die Gelben Seiten, dann überschreitet Google dort Grenzen.

manori
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Beitrag von manori » 10.09.2013, 17:57

Diese Grenze haben sie mit der Einführung von "nofollow" bereits lange überschritten.

STB
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Beitrag von STB » 10.09.2013, 18:08

Barthel hat geschrieben: Damit hat das nichts zu tun. Es ist ja an sich kein Problem, sich in diverse Branchenbücher einzutragen. Das Problem hier ist, dass der Anbieter des Branchenbuchs sich Googles Meinung nach nicht an die Richtlinien gehalten hat. Das ist in meinen Augen eben die Ironie an der Sache: Google zwingt dich quasi zum SEO. Gar nicht mal, um die Positionen deiner Seiten zu verbessern, sondern vor allem, um sie erst mal richtlinienkonform zu gestalten...
Stimmt, und das ist das Problem.

Wenn ich mich als Firma hinstelle und meinen Kunden Tipps gebe, wie sie in meiner Gunst nach oben steigen können (und was sie vermeiden sollten), ist das noch nachvollziebar.

Wenn ich mich als Firma aber anmaße, die Marketing-Regeln innerhalb des größten weltweiten Mediums festlegen zu wollen, wird es zuviel des Guten.

chris21
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Beitrag von chris21 » 10.09.2013, 20:03

Irgendwie checke ich immer noch nicht Euer Problem:

Im beschriebenen Fall geht es um Links aus der Unternehmensbeschreibung bei den austr. YP heraus (UGC), bei denen follow mit harten Keys verlinkt wurde.

Das Problem sind nicht die YP oder typische URL/Domain-Links, wie sie normalerweise in YP/GS/Branchenbüchern anzufinden sind sondern die Art und Weise, wie dort im UGC im konkreten Fall was wie verlinkt wurde.
Ja ... wofür wir uns 'ne teure Kartellbehörde leisten ist die Frage ...
Oh ha :) Erste Aussage von Luzie, die ich sofort unterschreiben würde

Vegas
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Beitrag von Vegas » 11.09.2013, 10:16

Genau, Chris, dieses Detail übersieht man anfangs schnell.

In den Kommentaren fragt Mun Matt Cutts:"Wenn der Exact Match Anchortext entfernt würde, würde das ausreichen?"

Darauf antwortet Matt Cutts:"Ich würde empfehlen den keywordreichen Anchortext zu entfernen, ja."

Gleiches kann man auch bei Pressemitteilungen beobachten: Dofollow schadet nicht per se, solange im Text, abseits des Firmen-/Pressekontakts, wenn überhaupt nur ein nackter URL Link oder der Brandname/Firmenname verwendet wird. Genau das machen in aller Regel auch die, die PM für "normales Marketing" nutzen.

Wer gezielt Keywords verlinkt, kann aber schlecht argumentieren, er wüßte nicht wie der Hase läuft.
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