naja wie willst du "effizient" entscheidungen herbeifuehren wenn du von neuen mitgliedern geradezu ueberrannt wirst, die teilweise voellig verschiedene meinungen haben und jeder sich als sprachrohr sieht. chaos. die muss man erst mal alle unter einen hut bekommen.
dafuer ist die partei noch viel zu jung (bzw. hat den zuwachs ja erst jetzt), als dass sie nicht die typischen fehler einer "anfaenger-partei" machen MUSS ,)
da gibts klar noch viel zu verbesseren, aber man muss auch bedenken, die leute haben eben kein geld fuer teure rhethorik-kurse, haben eben noch wenig erfahrung mit "echter politik" und auch (noch) nicht die millionen wie die etablierten. das geld fuer die plakate kommt aus spenden, da reicht es nicht fuer a0 plakate wie bei den etablierten. die dann auch noch von der seniorenunion ueberklebt werden. und die medien machen ja auch, wenn denn, eher "spass-reportagen" oder machen sie - ohne sich wirklich damit auseinandergesetzt zu haben - aufgrund hoerensagen gleich ganz fertig
allerdings befuerchte ich ja auch ein wenig, dass egal wie gut die grundsaetze einer neuen partei anfangs sein moegen, sie beim reinkommen über 5% mit den jahren / legislatur-perioden schleichend genau den selben weg nimmt wie die etablierten. wenn man sich die gruenen ansieht, sind die heute auch etwas weg von dem von frueher. joschka fischer macht sogar auf pipelines.
wenn man sich aber ne bundestagsrede ansieht wo zu "wer braucht schon gewaltenteilung?" geklatscht wird, oder wie bei reden argumentiert wird, da geht dann schon der blutdruck hoch.
und wie wickert es schon sagte, offensichtlich benoetigt es ein signal, und wenn jeder nichtwaehler die piraten waehlt, dann hat das wenigstens eine signalwirkung. wer zuhause bleibt oder ungueltig waehlt, darueber wird vielleicht am wahltag diskutiert, aber schon am folgetag ists vergessen. dann proklamieren die parteien dass sie ja vom wolke aeh volke gewaehlt wurden.