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Gesetzliche Rentenversicherung sinnvoll?

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Club-Vote
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Beitrag von Club-Vote » 01.07.2013, 16:11

Hallo,

seit Monaten Frage ich mich eine Sache, die ich jetzt hier gern mal stellen möchte, weil ich keine Antwort drauf finde.

Macht eine gesetzliche Rentenzahlung als Einzelunternehmer von bis zu 200 Euro pro Monat eigentlich Sinn?

Warum stelle ich mir die Frage?

Die Rentengrundsicherung liegt, sofern ich richtig informiert bin, bei knapp 500 Euro. Das bedeutet, zahlt man sein ganzes Arbeitsleben und als Selbstständiger jeden Monat 200 Euro in die Rentenkasse, würde man später nicht mehr als 500 Euro herausbekommen. Bedeutet, man würde so oder so die Grundsicherung erhalten.

Ich hoffe durch euch und eurer meinung mein evtl. Denkfehler zu finden.
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swiat
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Beitrag von swiat » 01.07.2013, 19:56

Meiner Meinung nach rausgeworfenes Geld, dieses System überlebt nie und nimmer die nächsten 30 Jahre, sag ich mal.

Würde lieber in Aktienfonds einzahlen und andere, keine Versicherungen.

Gruss
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Ice Man
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Beitrag von Ice Man » 01.07.2013, 21:58

mach ich genau so ;)

Bodo99
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Beitrag von Bodo99 » 02.07.2013, 06:52

Lege auch monatlich ca. 500 Euro in Aktien des DAX an. Vorteil: du bekommst JETZT schon Dividende. Nachteil:Risiko bei starken Kursschwankungen oder Pleiten der Firmen. Jedoch: Wie wahrscheinlich ist ne Pleite von VW oder BASF? Kursschwankungen kann man langfristig meist einfach aussitzen, wenn man sich zuvor mit den Firmen genauer beschäftigt hat und günstig eingestiegen ist. Die Rente ode der Euro sind auch nicht mehr sicher, insofern finde ich das Riiko gleichhoch, wogegen ich mehr Potential bei Aktien sehe.

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Beitrag von Club-Vote » 02.07.2013, 07:16

Danke für eure Antworten. Auch wenn sie mich inhaltlich, nicht unbedingt negativ, überraschen. :)

Aber was macht ihr, wenn ihr beispielsweise 90 Jahre alt werdet? Kann man dann 23 Jahre von den Aktienfonds leben? Na gut, man bekommt zusätzlich immer noch die Rentengrundsicherung, aber umso Älter man wird, desto mehr Rente bekommt man in der Summe.

Rechenbeispiel:

Legt man monatlich 200 Euro an.

200 x 12 Monate = 2400 Euro
2400 * 30 Jahre noch zu arbeiten (bei Alter von 37 Jahren) = 72.000 Euro Guthaben bis zur Rente

Pro Monat benötigt man später als Rentner mindestens 1.000 pro Monat zum (Über-)Leben (Schätzung). Bedeutet, man würde 72 Monate (6 Jahre) von seinen eigenen Einzahlungen leben können. Hm ...

:-?
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Business-Experte
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Beitrag von Business-Experte » 02.07.2013, 07:24

Bei der Grundsicherung ist es aber so, dass vorhandene Einkommen angerechnet werden. Die bekommt man nicht so oder so.
Für die Auszahlung einer normalen Rente ist Einkommen aus anderen Quellen aber egal. Das hat nur ggfs. Auswirkungen auf die Steuer.

So gesehen ist eine echte Rente auch von nur 500 € sinnvoll, weil da keiner Fragen nach Einkommen und Vermögen stellt. Eine besonders gute Geldanlage ist es aber nicht...

Casi
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Beitrag von Casi » 02.07.2013, 12:46

Club-Vote hat geschrieben:Danke für eure Antworten. Auch wenn sie mich inhaltlich, nicht unbedingt negativ, überraschen. :)

Rechenbeispiel:

Legt man monatlich 200 Euro an.

200 x 12 Monate = 2400 Euro
2400 * 30 Jahre noch zu arbeiten (bei Alter von 37 Jahren) = 72.000 Euro Guthaben bis zur Rente

Pro Monat benötigt man später als Rentner mindestens 1.000 pro Monat zum (Über-)Leben (Schätzung). Bedeutet, man würde 72 Monate (6 Jahre) von seinen eigenen Einzahlungen leben können. Hm ...

:-?
Für diese Rechnung kannst Du Dein Geld direkt ins Sparschwein stecken und brauchst Dich nicht mit Aktienfonds beschäftigen. Über so lange Sicht wird ein Aktienfond bei einer regelmäßigen Einzahlung IMMER Gewinn abwerfen. Also wird am Ende auch mehr als die Summe der Einzahlungen vorhanden sein.

luisekuschinski
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Beitrag von luisekuschinski » 11.07.2013, 19:35

swiat hat geschrieben:Würde lieber in Aktienfonds einzahlen...
Ja, Aktien sind auch sowas von sicher... :roll:
Kredite und sonst garnichts!

Ruf mich an, ich flüstere dir geile Sauereien ins Ohr!
37 Euro/Min., auch mit Kloppe, Tiere gratis!

hanneswobus
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Beitrag von hanneswobus » 11.07.2013, 20:03

naja - die beste rentenversicherung ist und bleibt die eigene firma. ;-) fonds, aktien, rentenversicherungsmodelle etc. habe ich noch nie vertraut ...

swiat
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Beitrag von swiat » 12.07.2013, 15:33

luisekuschinski hat geschrieben:
swiat hat geschrieben:Würde lieber in Aktienfonds einzahlen...
Ja, Aktien sind auch sowas von sicher... :roll:
Was ist schon zu 100% sicher?

Nix...

Nicht mal Immobilien in München

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Gruss
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nerd
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Beitrag von nerd » 13.07.2013, 03:30

swiat hat geschrieben:Meiner Meinung nach rausgeworfenes Geld, dieses System überlebt nie und nimmer die nächsten 30 Jahre, sag ich mal.
Würde lieber in Aktienfonds einzahlen und andere, keine Versicherungen.
prinzipiell waere eine einzige staatliche, konkurenzlose rente (wenn sie richtig gemacht wird) sinnvoller fuer alle beteiligten: erstens muessten die anbieter nicht die unsummen fuer werbung, "kundenberater" und verwaltung ausgeben wie es die privaten firmen machen (die vermittlungsgebuehr fuer einen abschluss sind sicher mindestens dreistellig; schaetz ich mal?), und zweiten waeren die renten beim staat prinzipell sicherer als bei den privaten - waere ja nicht das erste mal dass eine bank pleite geht; und in dem falle sind auch deine rentenbeitraege und rentenansprueche komplett weg.

Wenn die staatliche rente natuerlich abgeschafft wird dann gewinnen eigentlich nur die banken...

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Beitrag von luisekuschinski » 13.07.2013, 08:42

nerd hat geschrieben:...und zweiten waeren die renten beim staat prinzipell sicherer als bei den privaten...
Träumer...
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Beauty
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Beitrag von Beauty » 15.07.2013, 22:25

Eine gute Sache für die (teilweise) finanzielle Absicherung im Alter ist z.B. der Kauf von Immobilien. Dort gibt es natürlich etliche Varianten und Möglichkeiten, aber mal ein Beispiel: Da reicht z.B. der Kauf einer kleinen Wohnung (unter 60m²), dafür dann aber in der Großstadt und in Spitzenlage. Rentiert sich wirklich!

Ein bisschen auf schick gemacht und schon schlagen sich die Leute drum. Ist wirklich verrückt.

Gut gelegene Immobilien in der Innenstadt großer dt. Städte werden zwangsläufig IMMER wertvoller, noch ist es nicht zu spät und die Wohnungen bezahlbar, der problemlose Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln wird später teuer bezahlt werden ;-)

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Beitrag von MaXXX » 16.07.2013, 11:42

Und in der Wohnung hast du dann einmal einen Mietnomaden den du über 1-2 Jahre rausklagen musst. Keine Mieteinnahmen, dafür Gerichts, Räumungs und Renovierungsksoten.
Yepp, ist wirklich verrückt.

Beauty
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Beitrag von Beauty » 23.07.2013, 18:36

MaXXX hat geschrieben:Und in der Wohnung hast du dann einmal einen Mietnomaden den du über 1-2 Jahre rausklagen musst. Keine Mieteinnahmen, dafür Gerichts, Räumungs und Renovierungsksoten.
Yepp, ist wirklich verrückt.
Was faselst du denn da?

Also den Mietnomaden möchte ich mal sehen, der mir Gehaltsabrechnungen der letzten 3 Jahre vorweist, die mind. 2,5 k monatlich netto betragen. Mietnomaden sind meist arbeitslose oder geringverdienende Asoziale, die sich in irgendwelchen Bauernkaffs einnisten, 6 Hunde und 9 Kinder aber dafür keine Zähne mehr haben und von der Gutgläubigkeit dieser naiven Menschen profitieren und häufig nicht einmal einen Vertrag unterschreiben mussten. Denen sieht man 100 Meter gegen den Wind an, dass sie keine Kohle haben und nur die wenigstens werden für die entsprechenden Termine das mit Senf bekleckerte Feinrippunterhemd gegen einen Boss Anzug tauschen.

Ja nee, ist klar. Übrigens: Wenn mir jemand 2 Monate nicht meine Miete zahlt, dann schicke ich demjenigen kurz Dragan und Ahmed vorbei, kostet mich nicht viel, die führen mit der entsprechenden Person dann ein kultiviertes Gespräch und ich habe mein Geld schneller als du Nomade buchstabieren kannst. Ja ich weiß, auch asozial, aber bei Geld hört nunmal der Spaß auf und jeder sollte für sich selbst entscheiden, ob er zu solchen Mitteln greift.

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