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die 100.000 meistgesuchten deutschsprachigen begriffe

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holch
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Wohnort: Nürnberg

Beitrag von holch » 11.05.2005, 16:59

@Lomo: Wikipedia ( https://de.wikipedia.org/wiki/Wortschatz ) sagt folgendes dazu:

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Der Wortschatz der deutschen Standardsprache umfasst ca. 75 000 Wörter, die Gesamtgröße des deutschen Wortschatzes wird je nach Quelle und Zählweise auf 300 000 bis 500 000 Wörter bzw. Lexeme geschätzt. Ein durchschnittlicher Sprecher verfügt dagegen über einen aktiven Wortschatz von nur etwa 8 000 bis 10 000 Wörtern. Zum Vergleich: In einem gewöhnlichen Kaufhaus findet man schon etwa 60 000 unterschiedliche Markennamen.

Im Allgemeinen reichen für Alltagsgespräche 400 bis 800 Wörter aus. Um anspruchsvollere Texte zu verstehen (Zeitschriften, Zeitungen, Klassiker) benötigt man 4 000 bis 5 000 Wörter, in Ausnahmefällen wie bei Goethe (ca. 80 000) oder Joyce (ca. 100 000) auch bedeutend mehr. Zum Vergleich: Der Duden enthält ca. 120 000 Stichwörter. Durch Flexion kann in flektierenden Sprachen aus vielen dieser relativ wenigen Grundformen ein mehrfaches an Wortformen entstehen, im Deutschen (ca. Faktor 10) zum Beispiel erheblich mehr als in dem die Flexion langsam verlierenden Englischen (ca. Faktor 4). Die Häufigkeitsverteilung von Wörtern lässt sich mit dem Zipfschen Gesetz beschreiben.
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Ich halte die meistgesuchten 100.000 allerdings auch für ziemlich übertrieben. Ich schätze mal, dass spätestens beim 10.000sten das Auftreten der Begriffe gegen null tendiert.

Gruß, Holger