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Merkmale unseriöser Seiten?

Alles zum Thema Google Pagerank und Backlink Updates.
catcat
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Beitrag von catcat » 19.09.2010, 13:19

Seit ich in Litauen agiere hat das Thema "seriosität" auch für mich ne ganz neue Bedeutung gewonnen:
Früher waren für mich Kunden aus dem Osten ... heikel.
Heute sind es eher die Kunden aus dem Westen :P

Wenn mich heute ein deutscher Kunde fragt: "Und wie garantieren Sie mir eine längerfristige Lieferung?", dann frage ich zurück: "Und wie garantieren Sie mir eine längerfristige Bezahlung? Die litauischen Wirtschaftskennzahlen sind einiges vertrauenserweckender als die deutschen." :o

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bugscout
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Beitrag von bugscout » 19.09.2010, 13:44

catcat hat geschrieben:Wenn mich heute ein deutscher Kunde fragt: "Und wie garantieren Sie mir eine längerfristige Lieferung?", dann frage ich zurück: "Und wie garantieren Sie mir eine längerfristige Bezahlung?
Selbst von Behörden, der Kirche oder bekannten Organisationen kriegst du
heute in Deutschland das Geld erst nach Monaten.

Bei mir nur noch gegen Vorkasse - hat man zwar keine Jobs mehr - wartet
aber auch nicht auf Geld
Zuletzt geändert von bugscout am 19.09.2010, 14:57, insgesamt 1-mal geändert.

Alda
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Beitrag von Alda » 19.09.2010, 14:10

Selbst von Behörden, der Kirche oder bekannten Organisationen kriegst du heute in Deutschland das Geld erst nach Monaten.
Jepp, auf meinem Tisch landen immer mehr Anfragen, in denen gerade diese genannten wie selbstverständlich die Zahlungsbedingungen gleich mit vorgeben.

Ein beliebter Satz von denen lautet so ähnlich wie:

Zahlungsfrist: Gesetzliche Frist zuzüglich 3 Monate. (Ich bin zu faul jetzt nachzusehen und den exakten Text abzuschreiben.)

Das ganze dann richtig schön in einem Satzkonstrukt eingebaut aus dem man dann ableiten kann, dass man sich allein durch die Tatsache der Abgabe eines Angebotes mit diesen Zahlungsbedingungen einverstanden erklärt.

Jedes mal wenn ich sowas auf dem Tisch habe, stelle ich mir vor, wie ich denjeigen der das geschrieben hat, richtig langsam und genüsslich würge.

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Anonymous

Beitrag von Anonymous » 19.09.2010, 15:11

na dann kannst du dir 3 monate auch sagen: das geld ist noch nicht hin das hat bloss ein anderer :lol:

Habe
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Beitrag von Habe » 19.09.2010, 19:10

Danke für Eure Antworten!

Habe

seonewbie
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Beitrag von seonewbie » 19.09.2010, 23:23

- Billighoster
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- Spam Backlinks (Forensignatur, Comment Spam e.t.c. )
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catcat
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Beitrag von catcat » 20.09.2010, 05:37

Ich hab aber auch Sites mit Privacy und allem Drum & Dran.
Und meine Server sind auch in einem "Drittland" (USA).

Das hat aber weniger was damit zu tun, daß ich unseriös bin, sondern nur damit, daß sich die Preise in den Shops krass unterscheiden^^

--------------
Und Behörden, Kirchen, Gemeinden und ähnliches Kroppzeugs bekommen sowieso nur 15 Tage ab Rechnungseingang. Ich hab schon mehr als eine Kontenpfändung bei Gemeinden durchziehen müssen :P

Account7
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Beitrag von Account7 » 20.09.2010, 06:19

Die Frage ist auch falsch gestellt! Es ist unmöglich zu sehen ob ein Unternehmen / eine Internetseite unseriös ist.

Die bessere Frage (welche man unter Umständen auch hätte beantworten können) wäre:

Wie erkenne ich ob eine Webseite seriös ist?

Du kannst auch mit einer GmbH aus Deutschland, ins Handelsregister eingetragen etc. Geschäfte machen und am Ende abgezockt werden.

Allerdings ist es deutlich schwerer bzw. nahezu unmöglich (sobald man 1-2 "abgezockt" hat) eine Online-Reputation zu fälschen.

catcat
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Beitrag von catcat » 20.09.2010, 06:28

Wat? Ich kann Dir in 1 Minute 10 Unternehmen aufsagen, die nen guten (bzw.: keinen schlechten Ruf haben), Hunderte/tausende Leute abgezockt haben und immer noch abzocken.
Grade in DE kann man doch Negativaussagen wunderbar löschen lassen.
Und mit ein paar Freunderln kann man sich auch ne gute Reputation zusammenbasteln.

Account7
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Beitrag von Account7 » 20.09.2010, 07:07

Meiner Erfahrung nach können von 1.000 Kunden zwei unzufrieden sein und meistens hast du mehr negative Berichte online als positive, aber, Scheinbar stehst Du gerade unter Zeitdruck und dir fehlten die 60 Sekunden um diese 10 Seiten eben rauszusuchen um deine These zu untermauern?

Natürlich kann man auch selbst positive Berichte anlegen, dass ist klar. Dabei handelt es sich dann meistens aber um "User-Generated-Content" jedenfalls, wenn man es "mit ein paar Freunden" macht und es werden wahrscheinlich auch dementsprechend bald die ersten negativen Kommentare kommen.

Ich bleibe nach wie vor bei meiner Aussage, dass man definitiv keine Internetseite an irgendwelchen Merkmalen pauschal als unseriöse abstempeln kann. Wenn ich schon lese "Billighoster" ... der Autohändler von nebenan will mit Sicherheit nur seine Seite online haben und wird wohl kaum große Recherche betreiben wo die Seite letztendlich gehostet wird.

Gut, man kann vielleicht bei ein paar bekannten Abzock-Techniken sagen "lese dir immer das Kleingedruckte durch bevor Du dich irgendwo registrierst" aber spätestens wenn es um "richtige" Abzocke geht, wo man Gesetze komplett ignoriert (nicht falsch verstehen, dass oben ist natürlich auch Abzocke). Also planmäßig ein Produkt bei eBay Einstellen ohne das Produkt zu haben, einen Online-Shop online zu setzen ohne jemals vor zu haben Produkte zu verschicken oder sich hier bei Abakus als Texterin auszugeben, 300 Euro zu kassieren, ohne jemals Texte zu liefern *hust* die wird man nie an irgendwelchen Merkmalen erkennen.

Von daher sehe ich als einzige Möglichkeit sich mehr oder weniger zu schützen nicht die Frage "Hat die Seite irgendwelche unseriösen Merkmale?" (was man definitiv oft an keinen Merkmalen erkennt) sondern ich bleibe bei meiner Aussage und behaupte der beste Weg sich zu schützen ist die Frage: "Ist die Seite Seriös?", denn hier hat man im Gegensatz zur ersten Frage noch eine Chance sich zu schützen (soll nicht bedeuten, dass es immer klappt).

gzs
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Beitrag von gzs » 20.09.2010, 08:16

- Spam Backlinks (Forensignatur, Comment Spam e.t.c. )
kann man so auch nicht sagen. Gerade das ist oft einfach Unwissenheit, da beauftragt man einen SEO, erwischt einen unseriösen ... :)

Habe
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Beitrag von Habe » 20.09.2010, 08:42

Hallo Account7,

> Die Frage ist auch falsch gestellt! Es ist unmöglich zu sehen ob ein
> Unternehmen / eine Internetseite unseriös ist.

> Die bessere Frage (welche man unter Umständen auch hätte beantworten
> können) wäre:

> Wie erkenne ich ob eine Webseite seriös ist?


Schön wäre es, wenn du unter Umständen auch deine bessere Frage beantworten würdest.

Habe
Zuletzt geändert von Habe am 20.09.2010, 09:43, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Account7 » 20.09.2010, 09:08

Die erste Antwort wäre wohl Google zu befragen und nicht blind irgendwelche Geschäfte zu tätigen bzw. anhand der Merkmale einer Webseite die Kaufentscheidung zu treffen.

Bei größeren Sachen kann man auch mal bei https://www.unternehmensregister.de nachschauen ob schon Finanzberichte vorhanden sind oder die Firma gerade neu gegründet wurde bzw. ob es die Firma überhaupt gibt.

Je nachdem um wie viel Geld es geht kann man (unter gewissen Voraussetzungen) auch mal 6 Euro investieren: https://www.europro-bonitaet.de um herauszufinden ob die Angegebenen Daten echt sind.

Und der wohl wichtigste Punkt: Nein sagen können! Sollte man die Seriösität nicht sicherstellen können (bzw. die unseriösität auch nicht) dann sucht man sich jemand anderen und wenn man 5,- Euro mehr zahlt...

Habe
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Beitrag von Habe » 20.09.2010, 09:20

@Account7

Anhand deiner Antworten ist mir jetzt immer noch nicht ganz die "falsche" Fragestellung klar, auf die du hingewiesen hast. Denn deine Antworten passen ja auch auf die Frage:

Wie erkenne ich, ob eine Webseite unseriös ist?

Habe

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Beitrag von catcat » 20.09.2010, 09:35

Account7 hat geschrieben:... Scheinbar stehst Du gerade unter Zeitdruck und dir fehlten die 60 Sekunden um diese 10 Seiten eben rauszusuchen um deine These zu untermauern?...
Ich glaube kaum, das Webby viel Wert darauf legt von 10 Anwälten bestürmt zu werden, wenn ich hier anfange 10 Abzocker zu nennen.

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