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finanzamt - adsense

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navere
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Beitrag von navere » 20.02.2011, 18:38

ich verdiene sagen wir mal jeden monat 200 euro mit adsense. woher weiß das finanzamt wie viel ich verdient habe, wenn ich meine einnahmen nicht komplett veröffentliche?

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fun74
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Beitrag von fun74 » 20.02.2011, 18:51

Wenn sie wollen dann können sie das am Bankkonto sehen, da ja google die Einnahmen normal überweist oder dir einen Scheck zu schickt. :wink:

Melegrian
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Beitrag von Melegrian » 20.02.2011, 18:52

Bisher kenne ich das so, dass auch bei kleineren Unternehmen spätestens nach vier Jahren eine Buchprüfung durchgeführt wird. Werden dabei Unregelmäßigkeiten entdeckt, wird eine Tiefenprüfung durchgeführt, wobei alle Unterlagen durchforstet werden.

biggi_010
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Beitrag von biggi_010 » 20.02.2011, 19:28

Hi, ich hatte bisher noch keine Buchprüfung... liegt aber vielleicht auch daran, dass ich von Anfang an einen Steuerberater meine Meldungen habe machen lassen. ??

Die Hoffnung, dass das Finanzamt deine Einnahmen von Google nicht bemerken, würde ich schnell begraben - selbst wenn es vielleicht lange Zeit gut geht, alles was über Konten läuft, lässt sich leicht nachvollziehen.

DEX
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Beitrag von DEX » 20.02.2011, 19:38

Die Wahrscheinlichkeit, dass aus Irland Kontrollmitteilungen kommen, ist zwar gering, aber die Finanzverwaltung verfügt über eigene Prüfprogramme und kann ohne große Probleme AdSense-Seiten mit dem Impressum abgleichen.

Dann ist es aber für eine Selbstanzeige zu spät. Ein recht plumper Versuch der Steuerhinterziehung also (vorausgesetzt, es gibt neben Adsense noch eine andere Einkunftsquelle, sonst wäre die ESt ohnehin Null).

Schöne Grüße

RK

Melegrian
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Beitrag von Melegrian » 20.02.2011, 19:53

biggi_010 hat geschrieben:Hi, ich hatte bisher noch keine Buchprüfung...
Bei mir kam die erste Buchprüfung nicht vom Finanzamt, sondern von der Rentenkasse und die überprüften nur die Lohnunterlagen von den Arbeitnehmern, die ich damals noch hatte. Die zweite Prüfung kam von der Krankenkasse, auch die Frau wollte nur die Lohnunterlagen einsehen. Eine von beiden erzählte mir, dass eigentlich spätestens jedes vierte Jahr eine Prüfung erfolgen müsste und verstand nicht so recht, wieso das Finanzamt noch nichts von sich hören gelassen hatte. Erst bei der dritten Prüfung kam dann eine Frau vom Finanzamt. Kann auch sein, dass dieser vierjähriger Turnus nur gilt, insofern man wenigsten einen AN beschäftigt hat.

Lord Lommel
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Beitrag von Lord Lommel » 21.02.2011, 12:06

Melegrian hat geschrieben:Bisher kenne ich das so, dass auch bei kleineren Unternehmen spätestens nach vier Jahren eine Buchprüfung durchgeführt wird. Werden dabei Unregelmäßigkeiten entdeckt, wird eine Tiefenprüfung durchgeführt, wobei alle Unterlagen durchforstet werden.
Das kommt drauf an. Wenn sie gar nichts finden, kannst du dir auch eine Tiefenprüfung fangen. Ich habe schon mehrfach gehört, daß "Fliegendreck" sinnvoll sein kann, sprich ein Zahlendreher im Datum einer Buchung, eine falsch zugeordnete Quittung etc. Da finden die was, es ist aber nicht so gravierend, daß eine Tiefenprüfung Not tut.

hannebambel
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Beitrag von hannebambel » 21.02.2011, 17:41

Da Google ja nicht gerade eine kleine Nummer in Deutschland ist und viele tausend Gewerbetreibende als Partner hat, würde ich die Wahrscheinlichkeit, daß dort irgendwann mal ein Datenabgleich mit dem Finanzamt stattfindet, als eher hoch einstufen.

Bei Mini-Umsätzen ist die Steuerbelastung sowieso kaum vorhanden und wenn es mal spannender wird, dann macht es Sinn, seine Ausgaben als Kosten dagegen zu stellen. Und nachts ruhiger schlafen kannst Du auch dabei :-)

Rem
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Beitrag von Rem » 21.02.2011, 19:59

Ist das Problem nicht schon, dass das Deutsche Finanzamt sozusagen still und heimlich hintendurch auf Konteninformationen zugreifen kann?

Die brauchen schlicht und einfach keine Kooperation mit Google...

Die haben bereits jetzt elektronischen Zugriff zu den aktuellen Daten und müssen da nicht auch noch pi pa po irgendwen um Erlaubnis bitten.

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