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Risiko Backlinkkauf

Ein wichtiges Thema für einige Suchmaschinen. Dieses Unterforum dient zur Beantwortung von Fragen rund um das Thema Link-Marketing, Linkbaits, Widgets, Ideen die Linkerati zu finden und wecken!

(Kein Link Farm / Linktausch Börse usw.)
gzs
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Beitrag von gzs » 15.11.2011, 22:49

Gibt es echt Leute, die auf einer Meerschweinchenseite Finanzlinks kaufen?
ja :)
Und ja, ein einmalig verfasster Text wird entsprechend oft gespinnt und auf anderen Blogs veröffentlicht, die der Agentur ebenfalls gehören und dort erneut mit einem entspr. BL versehen usw. Wobei mir das Erkennen gespinnter Texte jetzt weniger Sorgen macht.
Dann mach dir mal Gedanken über den Wert dieser Links. Seiten die gespinnte (Kotz-)texte veröffentlichen sind meistens nicht viel mehr als virtueller Müll - kann natürlich Ausnahmen geben und manchmal sind gespinnte Texte auch besser als die von Billigautoren - aber drüber nachdenken (mehr als einmal) schadet nicht.

Und dass Google solche Linkschlampen-Seiten erkennt, dürfte spätestens nach der ersten Panda-Version klar sein ...

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waneck
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Beitrag von waneck » 16.11.2011, 06:31

Ist ein Linkkauf / Verkauf optimal eingerichtet, ist es für den Leser nicht ersichtlich, dass dieses ein Kauflink ist. Da steht dann einfach ein themenrelevanter Link mitten im Text und gehört einfach dazu.

Gruß - waneck

Sumatis
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Beitrag von Sumatis » 16.11.2011, 12:04

gzs hat geschrieben:
Und ja, ein einmalig verfasster Text wird entsprechend oft gespinnt und auf anderen Blogs veröffentlicht, die der Agentur ebenfalls gehören und dort erneut mit einem entspr. BL versehen usw. Wobei mir das Erkennen gespinnter Texte jetzt weniger Sorgen macht.
Dann mach dir mal Gedanken über den Wert dieser Links. Seiten die gespinnte (Kotz-)texte veröffentlichen sind meistens nicht viel mehr als virtueller Müll - kann natürlich Ausnahmen geben und manchmal sind gespinnte Texte auch besser als die von Billigautoren - aber drüber nachdenken (mehr als einmal) schadet nicht.

Und dass Google solche Linkschlampen-Seiten erkennt, dürfte spätestens nach der ersten Panda-Version klar sein ...


Hm, ich hatte Panda jetzt nicht so verstanden, dass speziell gespinnte Texte nunmehr von G erkannt werden können. Wenn das stimmt, dann wäre bei der von mir vorgestellten Art von gekauften BLs über themenoffene Blogs DAS offenbar ein größeres Risiko.

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gzs
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Beitrag von gzs » 16.11.2011, 14:18

Hm, ich hatte Panda jetzt nicht so verstanden, dass speziell gespinnte Texte nunmehr von G erkannt werden können. Wenn das stimmt, dann wäre bei der von mir vorgestellten Art von gekauften BLs über themenoffene Blogs DAS offenbar ein größeres Risiko.
Panda versucht ja auch, schlecht und nur zum Zwecke des Linkaufbaus formulierte Texte zu erkennen. In wie weit sie das jetzt schon schaffen, bleibe mal dahingestellt, aber in Zukunft werden sie sicher besser werden.

Und gerade Textbrokertexte oder gespinnte Texte sind nun mal leicht als Text-Müll erkennbar (meistens jedenfalls). Google wird diese Texte also irgendwann einfach ignorieren.

Ich vermeide es mittlerweile solche Texte auf meinen Projekten zu veröffentlichen und auch selbst schreibe ich für Artikeltausch und dergleichen nur noch echte Fachtexte für echte Leser. Macht natürlich viel Arbeit, lohnt sich langfristig aber.

Sumatis
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Beitrag von Sumatis » 16.11.2011, 14:44

Ich stell mir das aber schon schwierig vor.
Sagen wir mal, ich schreibe zum gleichen Thema mit einem spezifischen, zentralen Grundgedanken mehrere Artikel, nicht nur einen. Ich schreibe also z.B. 5 Artikel über den Zinseszinseffekt bei Festgeldanlagen. Diese 5 frei formulierten Artikel werden große Ähnlichkeit mit einem 5-fach gespinnten Artikel haben. Wie soll G das unterscheiden? Da dürfte man ja nie 2 mal über das gleiche Detailthema schreiben.

Gespinnte Texte ersetzen doch nicht nur ein paar Worte durch Synonyme - soweit ich weiß. Und dann kommt das einem freien Artikel zum gleichen Detailthema doch recht nahe.

gzs
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Beitrag von gzs » 16.11.2011, 15:18

Gespinnte Texte ersetzen doch nicht nur ein paar Worte durch Synonyme - soweit ich weiß. Und dann kommt das einem freien Artikel zum gleichen Detailthema doch recht nahe.
Klar ist das nicht so einfach. Es gibt sowohl gut gespinnte Texte als auch schlecht geschriebene :)

Aber ein Texter der etwas auf dem Kasten hat, kann auch 20 Artikel über das gleiche Thema schreiben ohne dass sie sich ähneln. Nur so jemanden bekommst du halt nicht für 2 Ct pro Wort ... und wenn du selber schreibst musst du halt ne Stunde Arbeitszeit pro Artikel einplanen. Wer das nicht möchte, muss halt sehen wo er langfristig bleibt.

Sumatis
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Beitrag von Sumatis » 20.11.2011, 20:42

Wie merkt man das eigentlich, wenn G wegen eines für sie erwiesenen BL-Kaufes die Site des Käufers berstaft?

Nur durch den auffälligen Rankingverlust oder bekommt man einen expliziten Hinweis z.B. in den Webmaster-Tools?

Provocateur
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Beitrag von Provocateur » 20.11.2011, 21:06

Selbst wenn auf einer Hamster Informationsseite ein Link zu einem Kreditvergleich ist.. Google kann nicht riechen, dass dieser Link gekauft ist..

eure_dudeheit
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Beitrag von eure_dudeheit » 21.11.2011, 14:32

Sehe ich genauso wie Provcatuer über mir.
Es gibt zwar immer Indizien dafür, dass ein Link gekauft ist, aber du könntest im Prinzip jeden Webseitenbetreiber verdächtigen Links zu verkaufen, nur weil er irgendwo einen externen Link hat. (Deswegen ruft warscheinlich Jimmy Wales derzeit wieder zu Spenden auf - um die ganzen Wikipedia-Links zu bezahlen :roll: )

Bei uns in Deutschland herrscht (leider) schon seit immer eine richtig derbe "Linkgeizmentalität".
Und genau das löst dieses ganze OMG! PAIDLINK - Geschrei aus.

Ich lehne mich jetzt mal weit aus dem Fenster, und behaupte mal, dass ein gekaufter Link auf einer Seite, die gepflegten Content und PR0,1,2,3 hat, überhaupt nicht, bis fast nicht auffällt - und eigentlich niemanden wirklich stört (wenn es net grad der Kreditlink auf der Hamsterseite ist).
Bei gekauften High-PR Links sieht es dagegen schon anders aus ... solche gekauften Links sollte Google relativ leicht erkennen.
„Entschuldigung, das hätte nicht passieren dürfen“
Magento-Tutorials und ein wenig SEO-Kram

gzs
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Beitrag von gzs » 21.11.2011, 15:51

Deswegen ruft warscheinlich Jimmy Wales derzeit wieder zu Spenden auf - um die ganzen Wikipedia-Links zu bezahlen
Nein das macht er weil Wikipedia soooo doll unkommerziell ist und Bettelaufrufe ja nichts mit Kommerz zu tun haben :) . Wobei, verdienen tun ja nur einige Stammautoren und nicht Wikipedia selber ... deshalb müssen sie betteln gehen.
Bei uns in Deutschland herrscht (leider) schon seit immer eine richtig derbe "Linkgeizmentalität".
Das liegt daran, dass es hier nur zwei Arten von Seiten gibt:

1. professionelle Seiten die Links verkaufen und nicht verschenken
2. Hobbyseiten deren Webmaster gar nicht wissen was ein Link ist und wozu er gut sein soll.

Deutschland ist internetmäßig noch oft ein Entwicklungsland - frag mal jemanden auf der Straße, ob er weiß was ein Blog ist oder ob er schon mal im Netz recherchiert hat ...

seomedia
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Beitrag von seomedia » 22.11.2011, 10:26

Linkgeiz liegt auch oft daran, dass Leute übertriebene Ansprüche an ihre Linkpartner stellen. Ist mir schon sehr oft aufgefallen. Das fängt schon bei Blog Kommentaren an. Ich rede jetzt nicht von Spam Kommentaren wie "toller Artikel, hab ich mir gebookmarkt. Schönen Tag noch". Das sowas von vielen nicht akzeptiert wird, ist klar. Aber ich habs auch oft erlebt, dass ich einen Kommentar wie z.b. diesen Post hier geschrieben hab und der trotzdem nicht freigeschaltet wurde. Ohne das ich Keywords eingefügt hätte wohlgemerkt. Und da fragt man sich dann halt wirklich, ob die Leute eine wissenschaftliche Abhandlung oder ähnliches als Kommentar erwartet haben :D

Link Kauf ist eigentlich so gut wie gar nicht für Google erkennbar. Google kann schließlich nicht hellsehen, ob jemand für den Link bezahlt hat oder ob es die Seite vom eigenen Steuerberater ist auf die man aus Freundschaft linkt. Und es wird auch niemand abgestraft, weil er seinem Steuerberater einen Link spendiert. Das sind alles so urban legends, die noch nie jemand belegen konnte. Tausende von Leuten haben noch nie von Seo gehört und verlinken ihre Freunde, Bekannte oder was auch immer. Als ob die alle abgestraft werden.

Sumatis
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Beitrag von Sumatis » 22.11.2011, 21:47

Logisch, G wird nie einen echten Beweis haben, dazu müssten sie die Banküberweisung einsehen oder eine von beiden Seiten verplappert sich.
Aber: Das müssen sie auch nicht! Nach irgendeinem Algo sammelt G Indizien für BL-Kauf und wenn es genug gibt, dann reagieren sie darauf. In vielen Fällen vielleicht auch nur so, dass die BLs nicht zählen und der Webmaster ein "flag" für konkreten BL-Kaufverdacht erhält.

Tatsache ist: Es gab schon Bestrafungen für BL-Kauf (sicher ohne Kontoauszug). Und Tatsache ist auch: G spaßt in solchen Sachen nicht. Und wenn man dann langfristig orientiert ist und das Risiko scheut, dann sollte man es sich überlegen.

gzs
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Beitrag von gzs » 22.11.2011, 21:56

Aber ich habs auch oft erlebt, dass ich einen Kommentar wie z.b. diesen Post hier geschrieben hab und der trotzdem nicht freigeschaltet wurde. Ohne das ich Keywords eingefügt hätte wohlgemerkt. Und da fragt man sich dann halt wirklich, ob die Leute eine wissenschaftliche Abhandlung oder ähnliches als Kommentar erwartet haben
Hast du daraus einen Deeplink gesetzt?

Vegas
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Beitrag von Vegas » 23.11.2011, 00:55

Sumatis hat geschrieben:Und Tatsache ist auch: G spaßt in solchen Sachen nicht. Und wenn man dann langfristig orientiert ist und das Risiko scheut, dann sollte man es sich überlegen.
Wenn es um Bereiche mit etwas mehr Wettbewerb geht, läuft nirgendwo mehr was ohne Linkkauf und das in Massen. Jeder Blogbetreiber der nicht bei drei auf den Bäumen ist wird zwecks Artikelveröffentlichungen angeschrieben und auch ansonsten ist der Linkeinkauf Alltag in jeder Agentur.

Wer sich natürlich über eBay im Footer einer Open Source PHP Seite einen Link für den eigenen Kreditvergleich kauft, der neben "Geld Verdienen im Netz", "Das tolle Onlinecasino" und "Heisse Mädels noch heute daten" steht, hat es nicht besser verdient.

Das Risiko ist eigentlich minimal bis nicht vorhanden, wenn man mit gesundem Menschverstand vorgeht und nicht dort einkauft, wo einen die Hinweise auf offensichtlichen Linkverkauf quasi erschlagen.
Forward Up >> Suchmaschinenoptimierung >> SEO Notaufnahme >> SEO Audits >> SEM >> ORM

Provocateur
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Beitrag von Provocateur » 23.11.2011, 01:12

seomedia hat geschrieben:Linkgeiz liegt auch oft daran, dass Leute übertriebene Ansprüche an ihre Linkpartner stellen.
Linkgeiz hat aber nichts mit Linkpartnern zu tun.. Wenn ich mit Links geize, dann setze ich keine Links zu Seiten, die auch keine Links zu mir setzen oder mir was zahlen.. Leute die NICHT mit Links geizen fördern das, was man unter natürlichem Linkaufbau (Mythos?) versteht ;)

Auch ich habe einen Startseitenlink zu einer wirklich gelungenen Seite gesetzt.. Habe dafür nichts bekommen, aber finde da auch nichts verwerflich daran, großartig benachteiligt bin ich im Rahmen des Wettbewerbs auch in keinster Weise, darum weiß ich auch nicht wieso andere Webmaster nicht so denken (ausgenommen natürlich Links zu Konkurrenten, das macht man verständlicherweise nicht).

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