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SEO Content - Übersetzung in Fremdsprachen und was man(n)...

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SeoSunzi
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Beitrag von SeoSunzi » 26.06.2013, 17:36

... wissen sollte.

Und somit Hallo Abakus Forum,

aktuell steht mir also SEO die Umstellung auf mehrere neuer Sprachen ins Haus und somit auch unter anderem das Briefing für die Übersetzer.

Darum geht’s mir hier auch im Speziellen.
Welche Erfahrungen habt ihr so bis jetzt sammeln können als SEO, wenn es darum ging Projekte auf neue Sprachen umzustellen?

Neben dem guten Briefing für den Texter, was sollte man eurer Meinung nach besonders beim Briefing für den Übersetzer beachten?

Gibt es vielleicht nach eurem Wissensstand ein gutes eBook zum Thema oder vielleicht einen passenden und lehreichen Artikel, den ihr mir nicht vorenthalten möchtet? :-)


Beste Grüße
SeoSunzi

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nerd
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Beitrag von nerd » 27.06.2013, 04:22

Was willst du denn genau wissen, und was uebersetzen, und in welche sprache?
Grundsaetzlich solltest du die texte IMMER von inem "einheimischen" benutzer der sprache (deiner zielgruppe) uebersetzen lassen der sich auch auf dem entsprechenden fachgebiet auskennt. Englisch ist keineswegs gleich englisch; einige begriffe gibt es so nur im amerikanischen, australischen oder uk-englisch; und manche worte haben je nach herkunft unterschiedliche bedeutungen.

Ein texter un UK der fuer einen australischen kunden texte auf meiner webseite unterbringen wollte hat einen text voller fachlicher fehler abgeliefert; und z.b. vorgeschlagen fuer einen 4000km roadtrip durch australien einen citroen kleinwagen zu nehmen (voellig exotischer wagen dort, und dafuer gibts in australien auch keinerlei ersatzteile oder werkstaette), fuer den notfall ersatzakkus fuers handy mitzunehmen (handyempfang gibts nur innerhalb von ortschaften mit >5000 einwohnern) oder einen zweitwagen mit auf die reise zu nehmen, falls man hilfe holen moechte :o

ich habe den text abgelehnt.
Wahrscheinlich muss die texterin jetzt wieder sextips fuer "cosmopolitan" schreiben...

SeoSunzi
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Beitrag von SeoSunzi » 27.06.2013, 12:07

Hi nerd, dank dir für deine Antwort.

Es geht mir wie oben beschrieben um ein gutes Briefing für die Übersetzer.
Ich fertige immer ein sehr ausführliches Briefing für meine deutschen Texter an. Ich frag mich eben ob man dieses den Übersetzern einfach weiter reichen kann mit dem dazu erstellten deutschen Text als Grundlage oder ob man ihnen die Arbeit noch etwas erleichtern könnte.
Das Muttersprachler die Übersetzung übernehmen, das habe ich auch schon in die Wege geleitet.

Sprachen wären viele die auf mich zu kommen, halb Europa. Aber im Moment erstmal nur FR, ES und IT.
Das mit dem unterschiedlichen Englisch ist mir bekannt. Jedoch gibt es meines Wissens eher Unterschiede zwischen UK und US.
"Australisches Englisch folgt sprachlich im Wesentlichen dem Commonwealth English, also dem in England gesprochenen Englisch und dem dort üblichen Sprachgebrauch." Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Australisches_Englisch
Aber Du hast schon recht, wenn es um australische Gegebenheiten geht, geht nichts über einen Einheimischen.

Aber dies nur am Rande. Mir ist bewusst, das die meisten SEO's auf dem deutschsprachigen Markt aktiv sind. Aber vielleicht ließt ja noch Jemand diesen Beitrag und kann Etwas dazu beitragen.
Ich würde mich freuen.

Beste Grüße
SeoSunzi

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Anna Bolika
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Beitrag von Anna Bolika » 27.06.2013, 12:26

Wichtigste Tipps überhaupt:

1. Viele Feierabend-Übersetzer (gerade Muttersprachler) sind günstig, aber übernehmen sich gern mit Aufträgen.

2. Keine Vorauszahlungen.

3. Fortschritt überwachen. Von Beginn an Fristen setzen zu denen der Vertrag in jedem Fall ausläuft.

4. Vertragliche Vereinbarungen nicht vergessen, um die Übersetzer einfach wieder loswerden zu können, wenn sie plötzlich ne Pause machen und nicht erreichbar sind.

5. Ergebnisse prüfen lassen.

6. Auf alles gefasst sein.

SeoSunzi
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Beitrag von SeoSunzi » 27.06.2013, 18:50

Anna Bolika hat geschrieben:Wichtigste Tipps überhaupt:

1. Viele Feierabend-Übersetzer (gerade Muttersprachler) sind günstig, aber übernehmen sich gern mit Aufträgen.

2. Keine Vorauszahlungen.

3. Fortschritt überwachen. Von Beginn an Fristen setzen zu denen der Vertrag in jedem Fall ausläuft.

4. Vertragliche Vereinbarungen nicht vergessen, um die Übersetzer einfach wieder loswerden zu können, wenn sie plötzlich ne Pause machen und nicht erreichbar sind.

5. Ergebnisse prüfen lassen.

6. Auf alles gefasst sein.
Vielen Dank für deine Tipps.


Wenn man wie gesagt intern nicht über die Mitarbeiter verfügt und wegen Übersetzungen auf Freelancer zurückgreifen muss, wie stellt ihr das mit Punkt 5 dann genau an? Irgendwo muss ja das Vertrauen her kommen, dem Freelancer die Übersetzungsarbeit anzuvertrauen und beim nächsten Freelancer der die Übersetzungsarbeit korrekturlesen soll ja genauso.

Punkt 6. Da dachte ich auch schon an so Einiges. z.B. einfach via GoogleÜbersetzer.

Darknova
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Beitrag von Darknova » 21.08.2013, 19:20

Such dir eine Agentur die Ahnung von SEO und Webseiten hat und trotzdem noch selber übersetzt ;)

Wo liegt der Vorteil eines Übersetzungsbüros: Du musst dir nur ein mal einen Partner suchen. Kannst mir eine PM schicken wenn dich mein Tipp Interessiert. Mit Übersetzern und Agenturen ist es oft wie mit dem Glücksspiel... du weißt nicht ob du Gewinnst oder Verlierst. Und meistens (genau wie beim Lotto) verlierst du... Es gibt so viele schlechte Übersetzer und das schlimmste ist das auch der Preis kein Kriterium ist...

Wie bei SEOs u.a.

Hmm wo soll Punkt 5 herkommen... schwer zu sagen... Referenzen sind gut helfen aber auch nicht immer. Das Bauchgefühl hilft viel... Wenn du bei einem Übersetzer anrufst und der kann schon kein Deutsch und dir auch sonst nix sagen, macht dir aber Problemlos alles und will nicht mal das Thema wissen( ich liebe Übersetzer die dir jedes Themengebiet anbieten können), würde ich mir sorgen machen...

SiR
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Beitrag von SiR » 28.08.2013, 22:08

Also ich kenne nur den umgekehrten Fall, da ich viel englischen Content übersetze. Mal abgesehen davon, dass die Ausgangstexte häufig schon qualitativ minderwertig sind würde ich mir oft eine einheitliche Form und Formatierung wünschen. Jeder Text in einem eigenen Dokument. Gleiche Schriftarten, Schriftgröße, Zeilenabstände etc...

Was unbedingt ins Briefing sollte:
a) Angaben zur Corporate Identity (Stil = gehoben, Umgangssprache)
b) Major Keywords. (Am Besten von mehreren SEOs/Textern abgleichen lassen.)
c) Angaben zum eigenen SEO Konzept. Sind zwar Basics, aber ich stelle immer wieder fest, wie unterschiedlich die Meinungen zu Themen wie keyword density, metas etc. doch ausfallen können

SiR
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Beitrag von SiR » 28.08.2013, 22:08

Also ich kenne nur den umgekehrten Fall, da ich viel englischen Content übersetze. Mal abgesehen davon, dass die Ausgangstexte häufig schon qualitativ minderwertig sind würde ich mir oft eine einheitliche Form und Formatierung wünschen. Jeder Text in einem eigenen Dokument. Gleiche Schriftarten, Schriftgröße, Zeilenabstände etc...

Was unbedingt ins Briefing sollte:
a) Angaben zur Corporate Identity (Stil = gehoben, Umgangssprache)
b) Major Keywords. (Am Besten von mehreren SEOs/Textern abgleichen lassen.)
c) Angaben zum eigenen SEO Konzept. Sind zwar Basics, aber ich stelle immer wieder fest, wie unterschiedlich die Meinungen zu Themen wie keyword density, metas etc. doch ausfallen können

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