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Micro Payment - kleine zahlungen

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Ice Man
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Beitrag von Ice Man » 09.10.2013, 14:24

Um sich was unabhängiger von PP Netzwerken oder Adsense zu machen, überlege ich ne Art Paywall zu realisieren.

Einmalige Variante
Sagen wir 5000 User buchen das Premium Paket zu 5 Euro.
Dafür wird keine Werbung mehr eingeblendet und die User bekommen noch zugriff auf Premium Inhalte.

Das wären 25.000 Euro.
Bei aktuell 150 Euro mtl Adsende, kein schlechter Schnitt oder ;)

Die andere Variante wäre, die jährliche Zahlung.
Aber dann geraten wir in Regionen, wo sich das überhaupt nicht mehr lohnt.

Bei 3 Euro pro Kunde - 0,6 Euro für Rechnung + Porto und Papier
Das sind dann schon mal 20% futsch, dann noch mal 20% für die Steuer :D

Also bei 3-5 Euro ist der Aufwand zu hoch.
Gibts da alternativen ?
Wenn die bei Apple z.B. für 1 Euro was kaufen, kommt scheinbar noch genug beim "Anbieter" an.

Rechnung ?
Bei Andoid kam nur ne Mail, das Guthaben abgebucht wurde.
Die sparen ich wohl die Rechnung, weil die gabs ja schon beim Kartenkauf.

Zurück zur Frage, gibts irgendwas sinnvolles für so kleine Beträge.
Weil mehr wie 10 Euro wird wohl kein Besucher zahlen wollen/werden.

Ist es eigentlich erlaubt, sowas per Gutschein zu bezahlen ?
Kunde kauft ne 5 Euro gutscheinkarte an der Tanke, schickt den Code zu, Accout wird aktivert. Ich denke aber das ist irgendwie nicht so erlaubt oder ? Klingt auch nicht unbedingt seriös :D

Aber so irgendwie machen es ja die Bigplayer im App Geschäft ja auch.

Ice Man
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Beitrag von Ice Man » 09.10.2013, 14:42

www.paysafecard.com hab ich gerade als Lösung gefunden ;)

Klingt interessant, ist nur die Frage, was die an Provision nehmen :D

Rem
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Beitrag von Rem » 26.11.2013, 04:54

Mein Hostingprovider hat z.B: einen Kundenaccount, in dem man ja nach belieben einzahlen kann. Dafür schreibt er nur jene Beträge gut, die auch tatsächlich ankommen ;-). Jedesmal wenn eine Domain erneuert wird, bucht er den kleinen, lächerlichen Betrag von meinem Guthaben ab...
Nur mal so zur Erwähnung, dass es noch prinzipiell andere Möglichkeiten gäbe.

Dann musst Du nur noch fair kommunizieren, welche Gebühren zu erwarten sind, damit die Nutzer selbst entscheiden können, welche Methode sie wählen und zweitens, welchen Betrag sie überweisen wollen. Aber warum sollten sie nicht via IBAN / BIC in EUR auf ein Bank-Konto einzahlen können, und dann Ihre Abo-Nummer angeben? Damit das Geld gutgeschrieben wird? Vor allem: bei IBAN gehen wir von 1 oder 2 EUR Gebühr aus und nicht von 20%...

Für alle, die es "schnell" benötigen, kann man ja auch noch Paypal anbieten.

Kommt halt auf die Art des Services an ;-).

Mit einem Kunden-Konto hättest Du sogar die Möglichkeit, extrem kleine Beiträge abzurechnen. Also statt "pay per year" sogar ein "pay per view".

Kurbelursel
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Beitrag von Kurbelursel » 26.11.2013, 14:40

Ice Man hat geschrieben:Um sich was unabhängiger von PP Netzwerken oder Adsense zu machen, überlege ich ne Art Paywall zu realisieren.
Bei mir kommen weitere Gründ hinzu.
Ich möchte nicht, dass komplett sämtliche Inhalte verheizt werden.
Ich möchte meine Webseite nicht fürs Datensammeln und mich fürs Keywordliefern bei so wenig Gegenleistung noch unnötig lange prostituieren.
Ice Man hat geschrieben: Einmalige Variante
Sagen wir 5000 User buchen das Premium Paket zu 5 Euro.
Dafür wird keine Werbung mehr eingeblendet und die User bekommen noch zugriff auf Premium Inhalte.
(...)


Die andere Variante wäre, die jährliche Zahlung.
Bei mir sind das keine Varianten, sondern genau so mache ich das.
Man erwirbt per Paypal eine Jahreseintrittskarte, surft werbefrei und hat Zugriff auf Preiuminhalte. - Nach Jahresablauf ohne automatische Verlängerung, versteht sich.

Durch dieses Verfahren ergibt sich eine gewisse Selektion.
Themen, an denen ich nicht groß weiter arbeiten werde, sind kostenlos.
Anspruchsvollere Themen, die weiter wachsen, da bin ich heute schon knickrig.

Momentan wird das Angebot noch nicht so genutzt, wie es wünschenswert wäre. Aber ich sehe das als wichtige Aufbauarbeit für die Zeit, wenn Amazon, Google usw. uns Publishern entgültig in den Allerwertesten tritt.

Bis dahin wächst bei mir ja das Contentangebot stetig weiter. Durch den Zugriffschutz verliert es nicht an Wert. Und ich kann mir dann immer noch überlegen, Inhalte in eBooks, Apps etc umzuwandeln.

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