bakanahito hat geschrieben:Wenn möglich, wäre es wirklich super, falls es die Möglichkeit gäbe, mit bestimmten Autoren immer wieder zusammenzuarbeiten.
Du kannst doch dem Autor bei der Bewertung eine Nachricht hinterlassen, dass du gerne (für mehr Geld

) mit ihm permanent zusammenarbeiten möchtest. Er soll sich bei dir melden.
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Ich muss sagen ich finde die Preisgestaltung ziemlich hinderlich, um bei Textbroker kontinuierlich auch an gute Texter zu kommen. 6 EUR für 500 Wörter hochqualitativen Textes sind einfach unter alles Sau.
Ein guter Text - wenn man nicht gerade ein wahres Schreibtalent ist und sich beim Thema genauestens auskennt - kostet einfach viel Zeit.
Zunächst mal muss man alle Kategorien einzeln durchgehen um neue Anfragen zu finden und es ist, wenn man nicht gerade in der Finanzbranche arbeitet, nur selten etwas perfekt passendes dabei.
Nimmt man einen Artikel an, muss man sich erst mal Gedanken über die geneuan Inhalte und den Textaufbau machen, dann muss man oft noch im Internet recherchieren, muss oft grammatikalisch vollkommen idiotische Wortkombintionen einbauen und zu guter Letzt dann noch mal den Text überprüfen auf logische Stimmigkeit, Punktuation und Rechtschreibung, wo Word nicht fündig geworden ist.
So ungefähr 1 bis 2 Stunden braucht man für einen hochqualitativen Text, für den man so 2 bis 4 EUR bekommt und bei dem der Auftraggeber nicht nacharbeite muss, sicher. Aufträge für mehr als 5 EUR gibt es selten oder sind furrchtbar kompliziert.
Da kann man sich überlegen, aus welchen Gründen die Autoren jetzt dort Text verfassen, garantiert nicht um damit ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.
Also wenn ihr für gute Schreiber für eure Aufträge haben wollt, dann müsst ihr wohl wirklich mehr Mindesttext verlangen (das schreckt Schreiber mit mehr Sternen ab, die sich auf dem Gebiet nicht auskennen) und auch die Option lassen, mehr Text bezahlt zu bekommen.
Die einzige Gruppe, für die ich es mir interessant vorstellen könnte, sind wirklich nur Schüler. Für talentierte Schreiber darunter mit Ambitionen irgendwann vielleicht mal in den Journalismus zu gehen, ist das wohl DAS Eldorado. Wenn die das als Hobby betreieben, können die sich damit ein gutes Taschengeld verdienen ohne den Aufwand zu haben, der mit Jobsuche und so weiter verbunden ist, aber sonst...
Wäre mal interessant Texte in Auftrag zu geben, wer sich hinter den Autoren versteckt und aus welchem Grund sie das überhaupt machen. Da brauchen sie dann wenigstens mal nicht zu recherchieren und sich an dämliche Vorgaben zu halten.
Textbroker streicht im Übrigen bei einem Standardauftrag (200-250 Wörtern und Qualitätsstufe 3)
45% des vom Auftraggeber gezahlten Betrages ein!!!
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Ich bin immernoch auf der Suche nach der US-Version von Textbroker? Könnte das wirklich gut zum Korrekturlesen meiner englischen Texte gebrauchen. Hat jemand die URL?