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Pagerank Geburt: Eine These?

Alles zum Thema Google Pagerank und Backlink Updates.
Inteliplus
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Beitrag von Inteliplus » 09.08.2007, 11:57

frag doch bei Google nach :-)

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Frusti
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Beitrag von Frusti » 09.08.2007, 12:00

frag doch bei Google nach
Und wieder schlägt Mr. 1-Satz, Riesen-Signatur zu.

Kralle
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Beitrag von Kralle » 09.08.2007, 13:33

(exakter PR aller Webseiten addiert) / (Anzahl aller Webseiten) = 1

Nix Huhn, nix Ei, einfache Mathematik.

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Julian.Wolf
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Beitrag von Julian.Wolf » 09.08.2007, 14:03

Am Anfang werden willkürlich Werte gesetzt, damit man einen Anfang hat.
Also, an "willkürlich" glaube ich nicht. Mathematiker haben da einen Aggress dagegen, etwas willkürlich zu machen. Das geht gegen deren innere Überzeugung.

Wenn es nötig gewesen wäre glaube ich auch, daß sie von Hand einzelne Seiten festgelegt hätten. Oder noch eher sich an "anderen" Daten festgehalten hätten, z.B. den Seiten nach deren "Alter", was ja auch heute noch ein Kriterium ist, wenn auch nicht das wichtigste, also nach dem Alter einen "rudimentär berechneten" PR zugewiesen.

Doch auch ich sehe die Notwendigkeit dafür gar nicht. Überlegt mal: Du kannst einen PR 1 kriegen, oder auch einen PR 10, also jeden PR, der sich nur aus PR0-Links ergiebt. Es müssen halt immer nur genügend Links sein.

Wenn also genügend PR0-Links einen 1er erschaffen können, dann kann sich das ganze Modell von 0 auf aufbauen. Und genau so wird das passiert sein.

Denn sicherlich hat Google nicht den PR entwickelt und den ersten Testlauf dann gleich öffentlich gehabt. Google wird den PR entwickelt haben, den Algo eingebaut, dann erst einmal beobachtet, nachkorrigiert (am Algo, nicht händisch an den PR-Daten), es weiter laufen lassen. Kaum hatten sich die Daten stabilisiert und funktioniert das system, so kann man es "langsam" auch Online freischalten. So schätze ich das ein.

Händisch fallen vielleicht solche Dinge auf wie wenn eine offensichtlich starke Seite, z.B. eine, die damals so stark war wie heute Wikipedia, doch die werden sicherlich nicth händisch korrigiert worden sein. Wenn da was im Testlauf nicht gestimmt hat, dann wird die Frage gewesen sein "Wieso berechnet der Algo das nicht" und die Korrektur hat im Algo stattgefunden, kurz danach dann wieder die Beobachtung "STimmt es jetzt".

Also, nein, ich glabue beim besten Willen nicht, daß Google da was händisch gemacht hat. Das würde den Algo boykottieren und ihm seine Macht nehmen. Außerdem sind es Mathematiker.

Und das "Problem" in Sachen Henne und Ei kann ich nicht nachvollziehen. Wie gesagt: Genügend "kleine" PR-Seiten können zusammen eine "größere" PR-Seite erschaffen. Es kann also "von unten" aus aufgebaut werden.

Alles LIebe, Julian!
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wurli
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Beitrag von wurli » 09.08.2007, 14:17

genau, so wirds gewesen sein, muss aber eine ziemlich langwierige sache gewesen sein, bis da ein höherer pr rausgekommen ist,....

pr_sniper
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Beitrag von pr_sniper » 10.08.2007, 13:20

:D - das Schlimme in diesem Forum ist es, dass hauptsächlich vermutet und geschätzt wird ... - die Spiel- und Testphase von Hobby-SEOs eben.

Wurde nicht in der Diploamarbeit und im Patent eindeutig festgehalten:

PR(A) = (1-d) + d (PR(T1)/C(T1) + ... + PR(Tn)/C(Tn)) .

Der PR einer Seite A wird bestimmt durch

* die Anzahl der auf die Seite A verlinkenden, anderen Seiten T1 bis Tn,
* den PageRank jeder einzelnen dieser Seiten T1 bis Tn,
* durch die Anzahl der Links C auf jeder dieser Seiten
* einen festgelegten Dämpfungsfaktor (d=0,85).

Selbst wenn es keinerlei eingehende Links gibt, hat also erst mal jede Seite den PR= 0,15. Und deshalb kann auch sofort vererbt werden...

Unterscheiden sollte man jedoch diesen einfach errechenbaren PR und die davon abgeleitete "grüne" Anzeige von 0...10 (Logarithmus etwa zur Basis 6).

Nur aus dieser Formel kann man auch Konsequenzen als SEO erkennen.

D@ve
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Beitrag von D@ve » 10.08.2007, 13:23

@pr_sniper:
Hey, was erwartest Du? Wir sind "Hobby-SEOs" :roll: und keine Mathematiker...
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Ohara
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Beitrag von Ohara » 10.08.2007, 14:47

klaro kann man da viel Mathematik miteinbringen, PR basiert auf Mathematik. Aber im Ernst: Was bringt ein berechenbarer Faktor in einer Gleichung, die über hundert weitere unberechenbare Faktoren verfügt, -dann bleibts ein Glückspiel...

Wulffy: "Du musst lernen, dass Backlinks von Websites keine Auswirkungen mehr haben."
Scubi: "Früher wurden anders denke auf dem Scheiterhaufen vebrannt, heute verbrennt Google"

https://to.vg/
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Julian.Wolf
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Beitrag von Julian.Wolf » 10.08.2007, 14:50

GEgenfrage: Was bringt´s, es aufzugeben?
;-)
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D@ve
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Beitrag von D@ve » 10.08.2007, 14:54

Was bringt ein berechenbarer Faktor in einer Gleichung, die über hundert weitere unberechenbare Faktoren verfügt, -dann bleibts ein Glückspiel...
Das was alle Männerspielzeuge bringen: Es ist gut für's Ego.
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Dragobert
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Beitrag von Dragobert » 10.08.2007, 15:38

"...PR(A) = (1-d) + d (PR(T1)/C(T1) + ... + PR(Tn)/C(Tn)) ..."

Das ist die Formel. Richtig. In der fehlt aber beim (allerersten) Start "T1" ... "Tn"....
Diese werden eben frei gewählt. (was man auch unter "frei" versteht)

Übrigens, Mathematiker sind nicht der Weisheit letzter Schluss. Mit Garantie nicht.
Ehrgeiz, Betriebsblindheit, Verliebtheit in die eigene Theorien, ( oder in die von anderen Mathematikern),
Verblendung, Dogmatismus usw. spielen hier genauso eine wichtige Rolle
wie bei anderen Lebensbereichen. Nicht alles was Mathematiker sagen stimmt auch.

Julian.Wolf
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Beitrag von Julian.Wolf » 10.08.2007, 19:54

Es gibt übrigens ein sehr spannendes Modell der "Massenintelligenz". Ich versuche das mal einfach rüberzubringen:

Jede Einschätzung eines SEOs beruht zu einem bestimten Anteil auf Wissen, zu einem anderen Anteil auf Falschwissen/Einbildung. Mag bei Google 0,01% Wissen und 99,9% Einbildung sein, die größe selbst spielt jedoch keine Rolle.

Da das Falschwissen unter gewissen Vorraussetzungen eine reine Wahrscheinlichkeitsrechnugn ist können wir davon ausgehen: Wenn nur genügend SEOs ihre eigenen Einschätzungen abgeben wird sich das ganze Falschwissen gegenseitig ausgleichen und übrig bleibt das Wissen. Nachzulesen in "Die Weisheit der Vielen", dort sind ein paar schöne (einfache) Experimente beschrieben, wie z.B. wenn tausende von Bauern das Gewicht eines Bullen schätzen, und am Ende der Durchschnitt aus allen Schätzungen näher am tatsächlichen Gewicht dran ist (auf das Gramm genau) als jede Einzel-SChätzung. Ebenso gibt es sehr komplexe und hochgradig differenzierbare Beispiele, in den USA werden auf diese Art und weise seit vielen Jahren "Börsenkurse" von Präseidentenkandidaten berechnet. Sprich: Eine kleine Gruppe interagiert, und das gesamtergebnis fließt in die "Präsidenten-Wahrscheinlichkeit" ein. Die Trefferquote war stets genauer als jegliche Hochrechnung, obwohl die Hochrechnungen im GEgensatz zu diesen Experimenten auf repräsentativen und viel größeren Gruppen beruhten.

Eines der schönsten Beispiele ist: Die Position eines im zweiten Weltkrieg versunkenen U-Bootes wurde von verschiedenen Experten so berechnet. Das U-Boot lag tatsächlich nur wenige hundert Meter vom so berechneten Ort entfehrnt auf Grund.

Oben habe ich "unter gewissen Vorraussetzungen" geschrieben. Das wichtig ist, daß keine "Meinungsmacher" da sind. Denn die würden Ihren "Falschwissen-Anteil" zu gut präsentieren können und damit andere beeinflussen. Das verzieht dann das Ergebnis.

Hier würde es also nicht funktionieren. 8)

Alles Liebe, Julian!
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