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Griechenland Krise, warum die (Bild)Leser alle nicht denken

Das Board für die kleine Abwechslung. Hast Du was lustiges im Web gefunden oder was offtopic dann hier rein!

Findest du die Berichterstattung zu den Griechen ok?

Nein, unfair, mies recherchiert und von Vorurteilen geprägt.
16
76%
Doch ist ok! Die Griechen sind ja selber schuld.
5
24%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 21

Anonymous

Beitrag von Anonymous » 23.06.2011, 17:26

Barthel hat geschrieben:Faul würde ich jetzt nicht direkt sagen, aber 25% sind beim Staat angestellt und ich weiß wie der Staat in Deutschland arbeitet ;) Deutschland hat ca. 50% mehr Beamte als Griechenland, aber 800% mehr Einwohner. Das sind Fakten, das haben mir nicht die bösen Medien erzählt.
Jo, es war wohl jahrzehntelang normal im Wahlkampf in Griechenland immer noch mehr staatliche Stellen zu versprechen um gewählt zu werden... und so gab es dann immer mehr Staatsbedienstete, die dann garnicht benötigt werden, also auch nicht zur Arbeit kommen, aber dennoch Geld kassierten... was ist denn von einem Volk zu halten das ihre Stimme so verkauft.... da ist doch Korruption und Staatsverschuldung vorprogrammiert... warum sollen wir das jetzt bezahlen....

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swiat
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Beitrag von swiat » 23.06.2011, 18:15

guppy hat geschrieben:
Barthel hat geschrieben: Angeblich gibt es sogar eine Behörde, die die Trockenlegung eines Sees überwacht, der seit 1957 bereits ausgetrocknet ist.
Was meins Du was hier in D bei der Privatisierung der Bahn und Post abgegangen ist. Ich kenn keine Zahlen, aber was da alles vorzeitig in den Ruhestand geschickt und noch heute Bezüge bezieht.
Mir wurde von jemanden erzählt das manche mit etwa Mitte 30 in Ruhestand geschickt wurden, kann ich kaum glauben, aber man hört das doch von vielen Leuten.
Angebliche Krawalle am 20.6. am GWM in Stuttgart wegen S21
=> stellt sich raus dass der angebl. schwerverletzte Polizist ein Agent Provokateur (= getarnter Polizist in der Demomenge ohne Uniform o.ae.!) war, der Rohre warf und Demonstranten anstachelte es gleich zu tun
Das macht die Polizei??

Das ist ja echt mal krass.....

Gruss
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guppy
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Beitrag von guppy » 23.06.2011, 18:54

swiat hat geschrieben:
guppy hat geschrieben:
Barthel hat geschrieben: Angeblich gibt es sogar eine Behörde, die die Trockenlegung eines Sees überwacht, der seit 1957 bereits ausgetrocknet ist.
Was meins Du was hier in D bei der Privatisierung der Bahn und Post abgegangen ist. Ich kenn keine Zahlen, aber was da alles vorzeitig in den Ruhestand geschickt und noch heute Bezüge bezieht.
Mir wurde von jemanden erzählt das manche mit etwa Mitte 30 in Ruhestand geschickt wurden, kann ich kaum glauben, aber man hört das doch von vielen Leuten.
Persönlich kenne ich einen Fall, der mit Mitte 40 in den Ruhestand geschickt wurde.

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Link-Geier
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Beitrag von Link-Geier » 23.06.2011, 19:02

Wenn ich das geballte Insiderwissen dazu lese, wie das in Griechenland so die letzten Jahrzehnte abgegangen ist, da stellt sich mir eine Frage.

Wie viele von Euch waren schon in Griechenland, kennen Einheimische und haben mit denen über deren Probleme gesprochen. Bei mir liegt die Vermutung nahe, das das Wissen über Griechenland, was einige hier so verbreiten, auch irgendwie irgendwelchem Journalismus geschuldet ist.

Barthel
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Beitrag von Barthel » 23.06.2011, 19:28

swiat hat geschrieben: Mir wurde von jemanden erzählt das manche mit etwa Mitte 30 in Ruhestand geschickt wurden, kann ich kaum glauben, aber man hört das doch von vielen Leuten.
Bei Beamten lässt sich das nicht anders lösen, der Vorruhestand ist aber wohl mit Gehaltskürzungen verbunden. Ich bin da kein Profi, kenne das Thema aber aus meiner schon etwas länger vergangenen Zeit bei der Bundeswehr. Wenn man da früher in den Ruhestand gegangen ist hat das doch recht derbe finanzielle Konsequenzen gehabt, ist bei Rentnern ja auch so. Trotzdem ist das billiger als sie in ein Büro ohne Telefon zu setzen, damit sie irgendwo sitzen.

Anonymous

Beitrag von Anonymous » 23.06.2011, 19:39

Barthel hat geschrieben:Wenn man da früher in den Ruhestand gegangen ist hat das doch recht derbe finanzielle Konsequenzen gehabt, ist bei Rentnern ja auch so.
naja... selber gehen oder gegangen werden ist auch noch ein Unterschied.... es handelte sich ja schließlich um Beamte, die könnense nicht so simpel loswerden, und wenn einer nicht in den Ruhestand will, können die den auch nicht so einfach mit Kürzungen in den Ruhestand schicken... ich denke die werden denen wohl die Bezüge weiterzahlen müssen...

Cura
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Beitrag von Cura » 23.06.2011, 20:54

>> aber nicht pauschal fordern das wir das jetzt komplett finanzieren sollen...

Net, wer fordert denn in Griechenland von Dir, vom mir oder von sonstwem hier, dass er die Menschen dort finanzieren soll?
Die, welche in den letzten Jahren vom Schlendrian aller Seiten profitiert haben, wirste in Griechenland wohl nicht auf der Strasse sehen.

Sagt Dir "Länderfinanzausgleich" noch irgendwas net?

Was in Deutschland den Länderfinanzausgleich hat Wirklichkeit werden lassen, ist sehr gut übertragbar auf die Situation im Euro-Raum.

In Deutschland gab es reiche Bundesländer und arme Bundesländer und damit die armen Bundesländer mit den reichen halbwegs mithalten konnten, gaben die reichen Bundesländer den armen etwas von ihrem Reichtum ab. Aber nicht als Kredit zu horrenden Zinsen. Bayern war mal ein solcher "Sozialhilfeempfänger".

Die Bayern haben was draus gemacht und heute gehören sie zu den Reichen, welche die Armen alimentieren müssen. Glaubst Du, die hätten das geschafft, wenn die Gelder aus dem Länderfinanzausgleich lediglich als rückzahlbare Kredite geflossen wären?

Ich weiss es nicht, aber ich würde es doch eher verneinen.

Was in der Bundesrepublik die armen Bundesländer sind, sind im Euroland halt die strukturschwächeren Länder, die jetzt in der Schuldenfalle sitzen.

Euroland kennt aber keinen "Länderfinanzausgleich", wo die Reicheren die Ärmeren an ihrem Reichtum teilhaben lassen. In Euroland gibt es von den Reichen nur Kredite und wenn die nicht mehr zurückgezahlt werden können, gibts neue teure Kredite für die Tilgung der Zinsen. So dreht sich die Spirale und die Armen rutschen immer tiefer in die Schulden und die
Abhängigkeit. Das System kippt spätestens dann, wenn die Armen so ausgeblutet sind, dass sie nicht mehr können, auch wenn sie wollten. Und an dem Punkt sind wir jetzt. Der Bankrott und somit Abschreibungen sind aber in der Geldmachmaschine nicht vorgesehen, weil diese Abschreibungen die Gewinne der vergangenen Jahre wieder auffressen.

Der Länderfinanzausgleich der Bundesrepublik was kontrollier- und beherrschbar, weil über den ganzen Bundesländern eine für alle sprechende Regierung stand. Im Euroland ist das nicht möglich, weil jedes Land autonom beherrst und regiert wird und unter diesem Aspekt war es schon Wahnsinn eine gemeinsame Währung einzuführen.

Besser und verständlicher als es hier

https://www.focus.de/finanzen/steuern/t ... 39157.html

erkärt wird, kann man es wohl nicht mehr erklären.

Cura
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Beitrag von Cura » 23.06.2011, 21:10

Arbeitsloser, Faulenzer, Arbeitunwilliger etc sind auch keine Jobs, trotzdem gibts aber jeden Monat Geld. Ist das in G auch so?

Lass mal unsere jetzige Regierung auf keine dummen Gedanken kommen, am Ende schaffen die noch die Sozialhilfe ab und machen aus jedem Bezieher einen Teilzeitbeamten. So wäre die Wiederwahl gesichert.

Barthel
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Beitrag von Barthel » 23.06.2011, 21:14

Cura hat geschrieben: Euroland kennt aber keinen "Länderfinanzausgleich", wo die Reicheren die Ärmeren an ihrem Reichtum teilhaben lassen. In Euroland gibt es von den Reichen nur Kredite und wenn die nicht mehr zurückgezahlt werden können, gibts neue teure Kredite für die Tilgung der Zinsen.
So funktioniert das aber nun mal auf der Welt, der IWF macht es mit ärmeren Ländern nicht unbedingt anders. Die Transferunion, die in dem Interview als gegeben angesehen wird, gibt es eben nicht. Die hat man wohl absichtlich nicht eingeführt, weil der Bayer zähneknirschend den Saarländer unterstützt, aber es beim Griechen dann mit der Freundschaft endgültig vorbei ist. Die Europäische Union ist - auch wenn das von manchen Politikern gerne ausgeschmückt wird - schon alleine von ihrer Entwicklung her vor allem ein Binnenmarkt. Finanzielle Interessen stehen im Vordergrund und als "Europäer" sehen sich vor allem mal Politiker und Idealisten, aber sicher nicht Max Mustermann aus Bremen.

Wenn du ne Firma vor die Wand fährst, kommt der Insolvenzverwalter und so sehe ich das im Fall Griechenland auch. Erst Banken, dann Länder... Man kann doch nicht alle retten, die nicht Wirtschaften können. Es gibt genug Beispiele für Länder, die sich nach einem Staatsbankrott wieder gefangen haben und nun stark dastehen.

Barthel
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Beitrag von Barthel » 23.06.2011, 21:26

Cura hat geschrieben: Besser und verständlicher als es hier

https://www.focus.de/finanzen/steuern/t ... 39157.html
Der Artikel wurde glaube ich jetzt schon zum zweiten Mal gepostet und ich verstehe nicht so ganz, wie er den Kopf der Griechen aus der Schlinge nehmen soll. Der Kollege in dem Beispiel ist nämlich nicht gezwungen neue Kredite anzunehmen um die Verpflichtungen aus den alten zu begleichen und sich so immer tiefer in den Dreck zu reiten. Er kann auch einfach privatinsolvenz anmelden und ist nach ein paar harten Jahren schuldenfrei. Wenn er das nicht macht, kann man das Verhalten der anderen Akteure in dem Beispiel vielleicht für moralisch bedenklich halten, aber trotzdem hat nur einer Schuld und das Leben ist nun mal kein Ponyhof ;)

Cura
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Beitrag von Cura » 24.06.2011, 04:20

Wer würde hier schon Nein sagen, wenn morgen einer von der Bank kommt und sagt: "Du hast ne tolle Idee im Internet Geld zu verdienen? Sag mir wieviel Du brauchst und morgen hast Du es auf dem Konto"?

Is halt so, sobald die "Neueinsteiger" im Euro drin sind, fängt die Preisspirale an sich zu drehen und die Einnahmen des Staates hinken dem Bruttosozialprodukt immer hinterher. Ausserdem ist es ja überall Usus mehr auszugeben als eingenommen wird.

Ich möchte mal sehen wie das gehen soll Griechenland pleite gehen zu lassen. Wie soll denn die Insolvenz verwaltet werden? Will es Angela einen Gerichtsvolllzieher losjagen der die Akropolis pfändet?

Wer im Euro mal drin ist, hat ein Problem. Viele Währungen in einer Währung zusammenfassen geht ja noch, aber eine ehemalige Währung wieder einführen, wo doch jeder dort Euro in der Tasche hat? Den Euro in eine Währung umtauschen, die schon sofort nach der Einführung anfangen würde gegenüber dem Euro zu fallen? Würde wohl niemand freiwillig tun, ausser denen, die nichts im Kühlschrank haben.

Was bleibt also, ausser die Länder im Euro drinlassen und denen die Schulden zu erlassen, damit sie wieder bei Null anfangen können? Mit den Geldern, die sie nicht mehr zahlen müssen, können sie ja dann ihren Haushalt sanieren.

Die Engländer waren da schlauer, die können ihr Pfund jederzeit auf- oder abwerten.

Was anderes wäre es, wenn D aus dem Euro rausginge. Im Wissen darum, dass die Mark wahrscheinlich sofort steigen würde, würden die meisten wohl den Euro so schnell als möglich loswerden wollen. Die Deutschen könnten im Ausland billiger einkaufen, das Ausland müsste für deutschen Waren etwas mehr zahlen.

Anonymous

Beitrag von Anonymous » 24.06.2011, 05:19

schaut seid doch ehrlich:

wenn einer meiner angestellten zu einer nicht bewilligten demonstration waehrend der arbeitszeit gegangen waere und damit "blau" gemacht haette waer der fristlos geflogen. griechenlands unternehmer sehen das sicher nichts anders.

also sind die demonstranten staatsdiener und rentner. die treffen die massnahmen natuerlich besonders hart. aber sie erbarmen mir wirklich nicht.

schlage fuer die griechen eine einfache aber sehr effektive lösung vor.

standrecht. korruption mit einer summe ueber 5,-- euro - kugel in den kopf,urteil: diebstahl am volk , buerger sagt aus dass er einen beamten 3 mal nicht in seinem amt angetroffen hat: kugel in den kopf - urteil betrug am volk.

das kommt euch hart vor? menschenrechte? grundrechte? aber es ist die einzige lösung.

Cura
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Beitrag von Cura » 24.06.2011, 06:00

>> griechenlands unternehmer sehen das sicher nichts anders, also sind die demonstranten staatsdiener und rentner.

>> buerger sagt aus dass er einen beamten 3 mal nicht in seinem amt angetroffen hat: kugel in den kopf

Weise Worte eines logisch denkenden Problemlösers.

Kugel in den Kopf? Damit könnte man ja eigentlich alle Probleme dieses schönen Planeten lösen. Der letzte überlebt und wenn er nicht die letzte Frau auch noch erschiesst, könnte die Menschheit neu anfangen.

800XE
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Beitrag von 800XE » 24.06.2011, 07:44

lois69 hat geschrieben:schaut seid doch ehrlich:

wenn einer meiner angestellten zu einer nicht bewilligten demonstration waehrend der arbeitszeit gegangen waere und damit "blau" gemacht haette waer der fristlos geflogen. griechenlands unternehmer sehen das sicher nichts anders.
1.
in Deutschland gibts keinen Generalstreik .... Verboten
in Frankreich gibts sowas öfters
in Griechenland fällt das vielleicht auch unter GeneralSTreik
= vorsicht mit dem Deutschlandvergleich (ähm, Phuket ...????)

2.
Du hast 100 Mitarbeiter, 80 gehen zur Demo
= Du hast nur noch 20 Mitarbeiter
mußt die Kunden anrufen das die Liefertermine ....

und was ist nun besser .....
.... nach 2 Wochen oder so
wieder 100 Mitarbeiter haben
oder 80 neue Mitarbeiter suchen?

catcat
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Beitrag von catcat » 24.06.2011, 07:44

Die haben da so viel Kurz- und Teilzeitarbeit... da können ne Menge Leute in Ihrer Freizeit demonstrieren gehn.

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