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SeriousBadMan
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Beitrag von SeriousBadMan » 22.03.2011, 14:07

Livio hat geschrieben:
SeriousBadMan hat geschrieben:
Livio hat geschrieben: Das ist richtig und klingt toll, aber wieviel dieser Windmühlen und Gezeitendingsbums braucht man und wieviel dann zusaetzlich, um den nun mal staendig steigenden Energiebedarf auch zu befriedigen? Soviel Platz haben wir auf der Erde nicht, ganz abgesehen davon, dass diese Dinger (die erstgenannten) für die Anlieger ebenfalls nicht so ganz ohne sind, dass diese Windmühlenparks (keine Ahnung, wie man das nennt) beschissen aussehen, vergesse ich jetzt mal.
So ein Quatsch :-) Wir produzieren jetzt schon genug - 1,75x soviel wie wir brauchen (140/80). Angeblich sind ca. 20% davon Atomkraftwerke, also 0,35 was bedeutet wir hätten immernoch 40% mehr Strom als wir brauchen, wenn wir alle AKWs abschalten.

Nochwas - wie kriegt man jetzt die Links? :-)
1,75x? woher kommt diese Zahl?

Antwort auf Frage 2: QLinks? ist nen webring. die idee hab ich geklaut, weil sie gut ist, genauso wie mein Bett (Urheberrecht bei IKEA, gemacht hats nen Tischler)
1,75 ist der Quotient aus 140 (Produktion)/80 (Verbrauch). Angabe jeweils in Gigawatt.

Quellen:
Produktion: https://www.n-tv.de/Spezial/Wie-schnell ... 62191.html
Verbrauch: https://de.wikipedia.org/wiki/Grundlast (1. Satz)

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Beitrag von SeriousBadMan » 22.03.2011, 14:10

Morpheus1974 hat geschrieben:
Livio hat geschrieben:
Morpheus1974 hat geschrieben:dass man jetzt die einmalige Chance hat auf dem Markt der erneuerbaren Energien zum Vorreiter zu werden.

Überleg doch mal, man investiert jetzt in solche regenerativen Energieformen und deren Erforschung, gemeinsam mit einem strammen Zeitplan zum Atomausstieg. Auch andere Länder werden sich irgendwann Gedanken darum machen und dann sind wir es, die eine passende Lösung parat haben.
Das ist richtig und klingt toll, aber wieviel dieser Windmühlen und Gezeitendingsbums braucht man und wieviel dann zusaetzlich, um den nun mal staendig steigenden Energiebedarf auch zu befriedigen? Soviel Platz haben wir auf der Erde nicht, ganz abgesehen davon, dass diese Dinger (die erstgenannten) für die Anlieger ebenfalls nicht so ganz ohne sind, dass diese Windmühlenparks (keine Ahnung, wie man das nennt) beschissen aussehen, vergesse ich jetzt mal.
Ich glaub das hast du mich jetzt falsch verstanden. Man hat schlichtweg die letzten Jahre zum Teil verpennt und könnte heute in der Technik wesentlich weiter sein. Wer sagt uns denn dass Sonne, Wind und Gezeiten die einzigen risikolosen Energieformen sind? Jetzt gilt es doch zu forschen und Techniken zu verbessern.
Auch Länder wie Frankreich, Tschechien, USA und Co werden sich irgendwann die Frage stellen, ob Atomkraft überhaupt noch tragbar ist. Und dann sind wir es, die eine passable Lösung liefern. :wink:
Genauso ist es - in die Atomkraft wurden unzählige Milliarden staatliche Gelder investiert. Diese Summe (hochgerechnet auf heutige Geldwerte) wurde noch bei Weitem nicht nicht in Solarstrom investiert, also ist möglicherweise teilweise mangelhafte Rentabilität sicher kein Faktor.

Die Bundesregierung will die Subventionen für Solarstrom übrigens senken oder hat dies bereits getan (da bin ich nicht ganz auf dem neuesten Stand).

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Beitrag von stirnlappenbasilisk » 22.03.2011, 14:52

SeriousBadMan hat geschrieben:1,75 ist der Quotient aus 140 (Produktion)/80 (Verbrauch). Angabe jeweils in Gigawatt.

Quellen:
https://www.n-tv.de/Spezial/Wie-schnell ... 62191.html
Insgesamt könnte derzeit weit mehr Strom produziert werden, als gebraucht wird. Die Grundlast liegt in Deutschland bei rund 40 Gigawatt, in Spitzenzeiten steigt die Nachfrage in etwa auf das Doppelte. Die Brutto-Kraftwerkskapazität - also die Leistung inklusive Eigenverbrauch der Kraftwerke - liegt derzeit bei über 140 Gigawatt, in Deutschland kann also Strom über den Eigenbedarf hinaus produziert werden, selbst wenn die Spitzenlast abgerufen wird.
Derzeit fahren 50% der LKWs leer durch Deutschland, das heißt wir können 50% LKWs verschrotten, weil die Bruttokapazität den Bedarf übersteigt?

Oder kann man nach dieser Argumentation sagen, wenn jeder sein Auto an der Leistungsgrenze fährt, statt 50km/h lieber 200 km/h, brauchen wir weniger Autos, fahren dadurch sicherer und verbrauchen weniger Benzin?

Bei Kraftwerken ist es nichts anderes, es gibt ein optimales Level auf denen sie am effizientesten laufen, wenn dieses Level erhöht wird werden sie ineffizient und verbrauchen mehr.
SeriousBadMan hat geschrieben:Die Bundesregierung will die Subventionen für Solarstrom übrigens senken oder hat dies bereits getan (da bin ich nicht ganz auf dem neuesten Stand).
Sie hat es schon getan, das ist auch gut so, Solarstrom in Deutschland ist momentan (mit den bisher erfundenen Solarpanelen) so effizient wie Wasserkraftwerke in der Sahara. Viel zu teuer im vergleich zur Windkraft, die in den letzten Jahren immer effizienter geworden ist.
Die großzügige Förderung hat den Fortschritt der Solarpanelen vielleicht sogar behindert, weil Geld rein kommt egal wie schlecht die Dinger sind.

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SeriousBadMan
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Beitrag von SeriousBadMan » 22.03.2011, 15:10

stirnlappenbasilisk hat geschrieben:
SeriousBadMan hat geschrieben:1,75 ist der Quotient aus 140 (Produktion)/80 (Verbrauch). Angabe jeweils in Gigawatt.

Quellen:
https://www.n-tv.de/Spezial/Wie-schnell ... 62191.html
Insgesamt könnte derzeit weit mehr Strom produziert werden, als gebraucht wird. Die Grundlast liegt in Deutschland bei rund 40 Gigawatt, in Spitzenzeiten steigt die Nachfrage in etwa auf das Doppelte. Die Brutto-Kraftwerkskapazität - also die Leistung inklusive Eigenverbrauch der Kraftwerke - liegt derzeit bei über 140 Gigawatt, in Deutschland kann also Strom über den Eigenbedarf hinaus produziert werden, selbst wenn die Spitzenlast abgerufen wird.
Derzeit fahren 50% der LKWs leer durch Deutschland, das heißt wir können 50% LKWs verschrotten, weil die Bruttokapazität den Bedarf übersteigt?

Oder kann man nach dieser Argumentation sagen, wenn jeder sein Auto an der Leistungsgrenze fährt, statt 50km/h lieber 200 km/h, brauchen wir weniger Autos, fahren dadurch sicherer und verbrauchen weniger Benzin?

Bei Kraftwerken ist es nichts anderes, es gibt ein optimales Level auf denen sie am effizientesten laufen, wenn dieses Level erhöht wird werden sie ineffizient und verbrauchen mehr.
Die Vergleiche hinken (big time). Bitte nehme das Argument ohne Vergleiche auseinander.

Warum die Vergleiche hinken?
z.B. weil logistische Probleme (de facto mathematische Optimierungsprobleme) häufig nur annäherungsweise optimale Lösungen haben und deswegen der Leerstand der LKWs entsteht. Wenn man nur in eine Richtung handelt und nicht z.B. einen Dreieckshandel aufzieht, entstehen zwangsläufig Leerkapazitäten. Jede Firma handelt nach ihrer eigenen Logik und hat nicht das Ganze im Blick (dezentrale Wirtschaft). Das ganze ist sicher weder mit der Strom"produktion" noch mit dem Stromnetz zu vergleichen.

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Beitrag von stirnlappenbasilisk » 22.03.2011, 16:15

Ich will das Argument nicht auseinander nehmen, die ersten Windräder haben beim Bau und Wartung mehr Energie verbraucht als sie einbringen werden. Heute gebaute sind gut genug um eine positive Energiebilanz zu erzielen. Das ist ein riesen Fortschritt der aber nur erreicht wurde, weil sich auch die erneuerbaren Energien nach und nach dem Wettbewerb stellen müssen. Den konventionellen wurden Steine in den Weg gelegt durch CO2-Zertifikate und EEG.
Wir sind auf dem richtigen Weg zu einer unabhängigen Versorgung und das ohne uns finanziell zu überfordern, also ist doch alles bestens.
Mir ist es nur lieber wenn der Umstieg langsamer von statten geht als es von Rot-Grün vorgesehen wurde. Wir sind ein Industriestandort der nicht einfach wichtige Wirtschaftszweige, sozusagen experimentell, stilllegen kann. Da können noch so viele Gelehrte ausrechnen wie es theoretisch sein wird, die Praxis sieht dann oft trotzdem anders aus. Also warum in wenigen Jahren etwas übers Knie brechen, obwohl ein vielleicht besseres Ergebnis über einen längeren Zeitraum sicherer erreicht werden kann, ohne böse Überraschungen.

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Beitrag von SeriousBadMan » 22.03.2011, 19:04

stirnlappenbasilisk hat geschrieben: Wir sind auf dem richtigen Weg zu einer unabhängigen Versorgung und das ohne uns finanziell zu überfordern, also ist doch alles bestens.
Mir ist es nur lieber wenn der Umstieg langsamer von statten geht als es von Rot-Grün vorgesehen wurde. Wir sind ein Industriestandort der nicht einfach wichtige Wirtschaftszweige, sozusagen experimentell, stilllegen kann. Da können noch so viele Gelehrte ausrechnen wie es theoretisch sein wird, die Praxis sieht dann oft trotzdem anders aus. Also warum in wenigen Jahren etwas übers Knie brechen, obwohl ein vielleicht besseres Ergebnis über einen längeren Zeitraum sicherer erreicht werden kann, ohne böse Überraschungen.
Genau das - genau das Fettgedruckte gilt auch für die Gefahren, die von AKWs ausgehen.

https://www.fr-online.de/wirtschaft/ene ... index.html

https://www.taz.de/1/zukunft/schwerpunk ... ft-kostet/

Hasenhuf
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Beitrag von Hasenhuf » 23.03.2011, 12:56

Pompom hat geschrieben:
Ein ganz wichtiger Vorteil ist, dass man mit der ernuerbaren Energie die Konzerne zerschlagen kann und nicht auf deren Willkür angewiesen ist.

:lol: Optimist ! Was glaubst du, weshalb die die halbe Sahara mit Solar zupflastern möchten ?! Damit sind diese auch wieder gut im Geschäft, oder glaubst du, das Projekt stemmt Onkel Pimpelheinz aus Klein Kleckersdorf ?
Für Kraftwerke für erneuerbare Energie sind keine großen Investitionen nötig (je Kraftwerk). Daher werden sich spätestens dann welche finden, die neue Kraftwerke bauen, wenn durch Monopolbildung die Preise steigen. Das einzige Monopol welches in diesem Zusammenhang zu befürchten ist, ist eins beim Stromnetz. Schon heute gibt es in Deutschland Dörfer mit abbezahlten Windkraftanlagen.
Pompom hat geschrieben:Auch eure erneuerbaren Energien werden von der Atomkraft, der derzeit effektivsten und größten Kraftquelle angetrieben, oder was glaubst du, wie die Energie, die hier dann ökologisch aufgefangen wird, her kommt ? Sonne !
Und weil die keinen nennenswerten und abwendbaren radioaktiven Fallout verursacht, betreiben wir Kraftwerke, die das bei einem entsprechenden Störfall tun?! Im Übrigen ist die Sonne ein Fusionsreaktor und selbst große Sterne produzieren richtig schwere Elemente nur bei einer Supernova und nicht durch Fusion.

Und über die Bedeutung von "effektiv" im Gegensatz zu "effizient" kannst Du dich auch mal informieren. Die AKWs die der Mensch so baut sind alles andere als effizient.
Pompom hat geschrieben:Hab ich irgendwas vergessen?
Ja, Solarthermie, quasie das einzige worum es geht, wenn von Kraftwerken in der Wüste die Rede ist.
Livio hat geschrieben:Das ist richtig und klingt toll, aber wieviel dieser Windmühlen und Gezeitendingsbums braucht man und wieviel dann zusaetzlich, um den nun mal staendig steigenden Energiebedarf auch zu befriedigen?
Ständig steigender Energiebedarf ist kein Naturgesetz.
Livio hat geschrieben:Soviel Platz haben wir auf der Erde nicht, ganz abgesehen davon, dass diese Dinger (die erstgenannten) für die Anlieger ebenfalls nicht so ganz ohne sind, dass diese Windmühlenparks (keine Ahnung, wie man das nennt) beschissen aussehen, vergesse ich jetzt mal.
Du hast dich nicht mal ansatzweise informiert?! Alleine die Wüsten der Welt bieten genügend Fläche um den Energiebedarf der Menschheit mit Solarthermie 300fach zu decken. Aber selbst wenn es viel weniger wäre "kein Platz" ist unhaltbar.
Livio hat geschrieben:Was eine Armee von diesen Gezeitendingern dem Fischbestand an den Küsten antut, weiss niemand so richtig.
Es gibt Wellenkraftwerke ganz ohne Turbinen o.ä. im Wasser.
Livio hat geschrieben:und auch bei den Dingern ist der Wirkungsgrad laecherlich
Verarschung?
Livio hat geschrieben:und Strom erzeugen sie nur 4 mal am Tag, wenn die Gezeitenströmung ausreichend stark ist.
Das ist sie je nach Standort über Stunden und es gibt auf mehr als einem Längengrad Küste.
stirnlappenbasilisk hat geschrieben:... die ersten Windräder haben beim Bau und Wartung mehr Energie verbraucht als sie einbringen werden. Heute gebaute sind gut genug um eine positive Energiebilanz zu erzielen.
Gab es um 1900 schon Subventionen oder warum haben die die Dinger trotzdem gebaut? Bei Windenergie brauchen wir wirklich nicht fragen, ob die Energiebilanz positiv ist.

stirnlappenbasilisk
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Beitrag von stirnlappenbasilisk » 23.03.2011, 14:56

SeriousBadMan hat geschrieben:
stirnlappenbasilisk hat geschrieben: Wir sind auf dem richtigen Weg zu einer unabhängigen Versorgung und das ohne uns finanziell zu überfordern, also ist doch alles bestens.
Mir ist es nur lieber wenn der Umstieg langsamer von statten geht als es von Rot-Grün vorgesehen wurde. Wir sind ein Industriestandort der nicht einfach wichtige Wirtschaftszweige, sozusagen experimentell, stilllegen kann. Da können noch so viele Gelehrte ausrechnen wie es theoretisch sein wird, die Praxis sieht dann oft trotzdem anders aus. Also warum in wenigen Jahren etwas übers Knie brechen, obwohl ein vielleicht besseres Ergebnis über einen längeren Zeitraum sicherer erreicht werden kann, ohne böse Überraschungen.
Genau das - genau das Fettgedruckte gilt auch für die Gefahren, die von AKWs ausgehen.
Sind wir hier bei langfristigen oder kurzfristigen Zielen?

Wenn wir kurzfristig bis zum eigenen Tellerrand denken wäre es richtig wenn wir schnell aussteigen, dann hält der begrenzte Rohstoff an spaltbaren Rohstoffen länger, das Material wird für andere günstiger.

Wenn dann doch der EE-Gau eintreten sollte, das die EE nicht für einen Standort wie Deutschland ausreichen, haben wir eine Chance vertan der Welt zu beweisen das es auch anders geht.
Oder wie wollen wir die USA, Frankreich oder China überzeugen aus der KKW-Technik auszusteigen, wenn wir es nicht vernünftig vormachen.
Hasenhuf hat geschrieben:
stirnlappenbasilisk hat geschrieben:... die ersten Windräder haben beim Bau und Wartung mehr Energie verbraucht als sie einbringen werden. Heute gebaute sind gut genug um eine positive Energiebilanz zu erzielen.
Gab es um 1900 schon Subventionen oder warum haben die die Dinger trotzdem gebaut? Bei Windenergie brauchen wir wirklich nicht fragen, ob die Energiebilanz positiv ist.
Du vergleichst das ersetzen von Muskelkraft mit Windrädern womit? Die ersten Windräder haben mehr Energie beim Bauen und der Wartung verbraucht, als sie jemals zurückgeben. Wenn man gewartet hätte und erst mal Windräder mit positiver Energiebilanz entwickelt und danach erst gebaut, wäre der Imageschaden nicht so groß gewesen.
Hasenhuf hat geschrieben:
Livio hat geschrieben:Soviel Platz haben wir auf der Erde nicht, ganz abgesehen davon, dass diese Dinger (die erstgenannten) für die Anlieger ebenfalls nicht so ganz ohne sind, dass diese Windmühlenparks (keine Ahnung, wie man das nennt) beschissen aussehen, vergesse ich jetzt mal.
Du hast dich nicht mal ansatzweise informiert?! Alleine die Wüsten der Welt bieten genügend Fläche um den Energiebedarf der Menschheit mit Solarthermie 300fach zu decken. Aber selbst wenn es viel weniger wäre "kein Platz" ist unhaltbar.
Wer deutscht diese Wüsten ein? Welcher Wüstenstaat ist sicher genug um uns darauf zu verlassen? Libyien, Ägypten, Tunesien?
Energie ist ein Standpfeiler unseres Industriestandorts, der wird ganz sicher in 50 Jahren noch nicht in die Sahara verlegt, solange Afrika politisch instabil ist.
Deshalb setzen wir auf Windräder, obwohl ein Wüstenstandort viel günstiger umzusetzen wäre.
Hasenhuf hat geschrieben:
Livio hat geschrieben:Das ist richtig und klingt toll, aber wieviel dieser Windmühlen und Gezeitendingsbums braucht man und wieviel dann zusaetzlich, um den nun mal staendig steigenden Energiebedarf auch zu befriedigen?
Ständig steigender Energiebedarf ist kein Naturgesetz.
Dann bist du gegen CO2 freie Elektroautos und anderen Ländern verbieten wir Wohlstand? Ich lebe in einer Welt wo 80% der Weltbevoölkerung zu uns aufschließen will und nicht umgekehrt, in welcher lebst du?

https://www.contexo.net/wiki/images/b/b ... e_welt.jpg

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Beitrag von Livio » 23.03.2011, 14:57

Hasenhuf hat geschrieben:
Livio hat geschrieben:Das ist richtig und klingt toll, aber wieviel dieser Windmühlen und Gezeitendingsbums braucht man und wieviel dann zusaetzlich, um den nun mal staendig steigenden Energiebedarf auch zu befriedigen?
Ständig steigender Energiebedarf ist kein Naturgesetz.
Hat das einer behauptet? Staendig steigender Energiebedarf ist ein Fakt.
Hasenhuf hat geschrieben:Alleine die Wüsten der Welt bieten genügend Fläche um den Energiebedarf der Menschheit mit Solarthermie 300fach zu decken. Aber selbst wenn es viel weniger wäre "kein Platz" ist unhaltbar.
Und dann verpackste den Strom in der Sahara in Kartons mit jeweils hundert Stück, schickst den mit der Post nach Deutschland, machst den Karton auf und es sind auch noch hundert Stück drin? Dann schon lieber nen aufgebocktes Fahrrad mit Dynamo im eigenen Keller.

Hasenhuf
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Beitrag von Hasenhuf » 24.03.2011, 19:13

stirnlappenbasilisk hat geschrieben:
Hasenhuf hat geschrieben:Gab es um 1900 schon Subventionen oder warum haben die die Dinger trotzdem gebaut? Bei Windenergie brauchen wir wirklich nicht fragen, ob die Energiebilanz positiv ist.
Du vergleichst das ersetzen von Muskelkraft mit Windrädern womit?
Ich stelle keinen derartigen Vergleich an, ich rede von 1900 nach Christi Geburt nicht vor.
stirnlappenbasilisk hat geschrieben:Die ersten Windräder haben mehr Energie beim Bauen und der Wartung verbraucht, als sie jemals zurückgeben.
Wann soll das gewesen sein, gibt doch mal ne Quelle.
Tatsache ist: Eine Windenergieanlage erzeugt während ihrer Laufzeit 40 bis 70 mal soviel Energie, wie für ihre Herstellung, Nutzung und Entsorgung eingesetzt wird.
https://www.vr-memmingen.de/privatkunde ... gen/3.html
Generatoren und das drumrum haben sich in den letzten Jahrzehnten nicht um den Faktor 40 verbessert.
Livio hat geschrieben:Wer deutscht diese Wüsten ein? Welcher Wüstenstaat ist sicher genug um uns darauf zu verlassen?
Du hast von nicht genügend Platz auf der Erde geredet. Du bist der mit den absoluten Totschlagsargument, ich habe nicht behauptet, daß man nur mit dem Finger schnippen muß.

Aber es werden schon Kraftwerke gebaut und nicht zuletzt profitieren die Länder davon, was zur Stabilisierung beiträgt.
Hasenhuf hat geschrieben:Ständig steigender Energiebedarf ist kein Naturgesetz.
stirnlappenbasilisk hat geschrieben:Dann bist du gegen CO2 freie Elektroautos
Nein. PS.: Was ist ein CO2 freies Elektroauto bzw. gibt es andere?
stirnlappenbasilisk hat geschrieben:und anderen Ländern verbieten wir Wohlstand?
Nein. Und davon abgesehen, der zukünftige Strom für 80% der Menschen muß auch nicht in Deutschlad oder Europa produziert werden.
Livio hat geschrieben:
Hasenhuf hat geschrieben:
Livio hat geschrieben:Das ist richtig und klingt toll, aber wieviel dieser Windmühlen und Gezeitendingsbums braucht man und wieviel dann zusaetzlich, um den nun mal staendig steigenden Energiebedarf auch zu befriedigen?
Ständig steigender Energiebedarf ist kein Naturgesetz.
Hat das einer behauptet? Staendig steigender Energiebedarf ist ein Fakt.
Aber keiner für alle Zeiten (was ein Naturgesetz schon wäre). Man muß halt auch Anstrengungen unternehmen um Energie zu sparen.
Livio hat geschrieben:
Hasenhuf hat geschrieben:Alleine die Wüsten der Welt bieten genügend Fläche um den Energiebedarf der Menschheit mit Solarthermie 300fach zu decken. Aber selbst wenn es viel weniger wäre "kein Platz" ist unhaltbar.
Und dann verpackste den Strom in der Sahara in Kartons mit jeweils hundert Stück, schickst den mit der Post nach Deutschland, machst den Karton auf und es sind auch noch hundert Stück drin? Dann schon lieber nen aufgebocktes Fahrrad mit Dynamo im eigenen Keller.
Ich habe schon gemerkt, daß Du dich nicht ansatzweise informiert hast, daß mußt Du nicht noch mal demonstrieren.

Energietransport ist Verlustbehaftet, ja. Ein geeignetes Netz ist teuer, ja. Und? Die durchgerechneten Szenarien berücksichtigt das.

Livio
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Beitrag von Livio » 24.03.2011, 22:33

Hasenhuf hat geschrieben:Die durchgerechneten Szenarien berücksichtigt das.
was da durchgerechnet ist, interessiert mich einen (zensiert) genauso wie dumme vorwürfe mangelnder kenntnisse, die ich andererseits wieder richtigerweise eingestehe, na und? gross daherschwafeln kann jeder, also mach es, bau eineoder von mir aus auch hundert solarzellen in der Sahara auf, leite den Strom nach Europa und wir beide schauen auf MEINEN Zaehler, was da ankommt.

Sei mir nich böse, aber das ist Schwachsinn. Strom kann man nicht eintüten und auch beim Weiterleiten sind die Verluste riesig, sonst waer das Zeugs naemlich billiger als Luft.

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Beitrag von t-rex » 24.03.2011, 23:43

Hi,

beim Strom aus der Sahara geht es nicht um Solarzellen / Photovoltaik sondern um Solarthermie! Also Sonnenstrahlen mit Spiegel auffangen und auf einen Punkt umlenken / konzentrieren um damit eine Flüssigkeit zu erhitzen. Wie bei jedem anderen Kraftwerk wird damit dann ein Generator betrieben. Selbstredend ist das ganze in der Sahara um einiges effektiver als Solarzellen.

Für das Totschlagargument: "Sonne scheint aber nur Tags, also wird Nachts kein Strom produziert" Gab es Überlegungen und Tests, die Wärme bzw. erwärmte Flüssigkeit in speziellen Behältern evtl. auch in Verbindungen mit anderen Materialien zu speichern und Nachts damit die Generatoren zu betreiben. Die Tests funktionierten schon recht gut und ich gehe davon aus, dass dies auch schon so eingesetzt wird bzw. bei den geplanten bzw. im Bau befindlichen Kraftwerken in der Sahara, Spanien, einige arabische Ländern so umgesetzt wird.

Zur Stromübertragung von Hochspannung Wechselstrom über längere Distanzen ist man sich mittlerweile einig, dass es sehr sinnig ist, den Wechselstrom in Gleichspannung umzuwandeln und am Ziel diese Gleichspannung in die benötige Wechselspannung zurückzuwandeln. Der Verlust durch den Transport ist so um einige Hausnummern geringer als bei der bekannten und bisher praktizierten Methode. Das gleiche auch beim Projekt NorGer und bei Offshore Windkraft.

Also es ist ja nicht nur in der Sahara in der Planung, da wird ja auch schon einiges gebaut und eben auch nicht nur in der Sahara sondern auch spanien und einige arabische Länder. Natürlich in erster Linie mit Blick auf Europa.

Sonnige Grüsse
HaPe
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Beitrag von stirnlappenbasilisk » 25.03.2011, 08:42

Hasenhuf hat geschrieben:
Hasenhuf hat geschrieben:Ständig steigender Energiebedarf ist kein Naturgesetz.
stirnlappenbasilisk hat geschrieben:Dann bist du gegen CO2 freie Elektroautos
Nein. PS.: Was ist ein CO2 freies Elektroauto bzw. gibt es andere?
Ja, Elektroautos die mit Kohleenergie oä. gespeist werden.

@t-rex
Das ist alles sehr schön, das mit dem Gleichstrom stimmt auch, zumindest was man so hört. Wie lange dauert es 10 km Straße zu bauen? Von der ersten Idee bis zur Vollendung mindestens 10 Jahre.
Stromleistungen können wegen der Wärmeabgabe über große Entfernungen nur überirdisch gebaut werden. Wie lange dauert es dann ein Gleichstromnetz aufzubauen, wenn wenige Kilometer Straße mindestens 10 Jahre brauchen?

Nicht ohne Grund kann man hier CO2 sparen indem man anderen Ländern hilft CO2 zu sparen. CO2 hält sich genausowenig an Landesgrenzen wie Radioaktivität. Andere Länder, die gerade im Aufbau sind, kann man viel leichter und schneller auf alternative Energien umrüsten als wir es in derselben Zeit könnten.
Da es egal ist wo CO2 auf der Welt verbraucht wird, sondern der Weltverbrauch/die Weltproduktion zählt, dasselbe bei den KKW. Was bei uns ewig braucht, kann man in anderen Ländern ruck zuck umsetzen, weil die im Aufbau sind, alles neu bauen.
Was ist denn besser:
Wir helfen 80% es besser zu machen, 20% bauen nach und nach um.
Oder
Wir stecken unsere gesamte Kraft in unsere 20% und 80% lassen wir unsere Fehler nachmachen.

Ich denke es dürft klar sein was besser ist, was die Aktivisten die in Deutschland investiert haben, nicht gerne hören.

Modena
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Beitrag von Modena » 25.03.2011, 09:35

Auch ein Elektroauto hat einen CO2 Ausstoß!!!
Der liegt zwar bei ca. 70g/km aber trotzdem. Das ist Augenwischerei. Die Leute sind so dumm und denken das erzeugt kein CO2.


Was mich besonders ärgert ist der Biosprit - nicht wegen der Verträglichkeit - das ist nur ein Medienthema.
Was übel ist ist, dass weniger Nahrung angebaut wird. Damit steigen die Preise und das hat direkten Einfuß darauf, dass woanders die Leute hungern. Und die Leute denken wieder "BIO = gut"

@Livio, den Strom muss man ja nicht unbedingt per Stomleitung verschicken. zB Wasserstoff erzeugen - per Tanker oder Pipeline verschicken - hier wieder in die Brennstoffzelle oder direkt ins Wasserstoffauto - das wär schon was!

SeriousBadMan
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Beitrag von SeriousBadMan » 25.03.2011, 14:35

Modena hat geschrieben:Auch ein Elektroauto hat einen CO2 Ausstoß!!!
Der liegt zwar bei ca. 70g/km aber trotzdem. Das ist Augenwischerei. Die Leute sind so dumm und denken das erzeugt kein CO2.
Jop... warum man nicht die Wasserstoffautos statt der Elektroautos zur Serienreife bringt, konnte mir auch noch niemand nachvollziehbar erklären.
Modena hat geschrieben: Was mich besonders ärgert ist der Biosprit - nicht wegen der Verträglichkeit - das ist nur ein Medienthema.
Was übel ist ist, dass weniger Nahrung angebaut wird. Damit steigen die Preise und das hat direkten Einfuß darauf, dass woanders die Leute hungern. Und die Leute denken wieder "BIO = gut"
Tja... die Nahrungspreise steigen... es gibt ca. 1 Milliarde unterernährte Menschen... und wir fahren Auto mit dem, was ihr Essen sein sollte...

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