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800XE
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Beitrag von 800XE » 25.04.2011, 13:52

catcat hat geschrieben:Das zeigt nur, daß auch "Studierte" einen eng begrenzten Horizont haben können.
Dieser Horizont nennt sich FachHorizont

Horizont ist ein Synonym für Schrank

also, ein Schrank mit Fächern


ein unstudierter ist zu groß um in ein Fach zu passen
(die die in die Fächer passen, sind Fachidioten)

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800XE
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Beitrag von 800XE » 25.04.2011, 14:04

Business-Experte hat geschrieben:Mir persönlich bekannt ist der Geschäftsführer einer Firma aus der Baubranche, der nicht mal Abitur hat. Scheitert schon am Dreisatz und an Winkelfunktionen. Dennoch verhältnismäßig erfolgreich. Macht sich nicht schlecht.

Aber wo wäre der jetzt wohl mit dem Wissen aus einem Architekturstudium als Basis? Ich meine: Auf alle Fälle weiter...
auf pro7 lief mal wieder Evolution

Der Professor schaut bei der Frau hinten aufs Tshirt .... Periodensystem ....
und kommt zum Schluß das die Aliens vielleicht mit Selen gekilt werden könnten
"Aber, woher kriegen wir jetzt 1.000de Liter Selen her?"

Die 2 dicken Idioten "Head&Shoulders" .... "Warum?" .... "Hauptbestandteil SelenSulfid" .... "Woher wisst ihr sowas, ihr wisst doch sonst nix?"


manchmal weis der Schlaue mehr wie der Dumme
frei nach "Warum einfach wenns kompliziert geht"
= Wer aufgrund übermäßiger Schlauheit nicht mehr ind er Lage ist einfach zu deneken ..... der ....



Vor Jahren hatte ich in der Kneipe gesagt das ich nicht mehr Kopfrechnen kann
hab ich mir am Atari 800XL abgewöhnt

BasicBildschirm ..... ? 8+3 [Return]
( ? = Abkürzung für "Print" )

Da hat dann einer gesagt das ich dumm bin
dann hab ich mir eine ganz einfache (Text)Rechenaufgabe ausgedacht
hab sie im hingelegt ....

Baustelle Baggerfahrer fertig, soll zur nächsten baustelle fahren
10 Minuten geradeaus
Dann kommt Abzweigung
rechtsrum dauerst 20 Minuten
linksrum 10 Minuten
... es ist klar das man linksrum fährt
das man nach 5 Minuten nicht weiterkommt weis man ja noch nicht
5 Minuten warten ... und dann über den rechten weg zur Baustelle 2 fahren

Das ist voll einfach
mache rechneten ein falsches Ergebniss aus
mache hatten das richtige Ergebniss, doch als ich nach den einzelnen Schritten fragte stellte sich raus das doch falsch gerechnet wurde

Fazit
(A) Der "Kluge" der Kopfrechnen kann aber einen Sachverhalt in eine falsche Formel wandelt
(B) Der "Dumme" der alles mit dem Taschenrechner ausrechnet nachdem er den Sachverhalt in eine Formel gewandelt hat

Wer ist besser als Mitarbeiter?

Dr. Udo Brömme
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Beitrag von Dr. Udo Brömme » 25.04.2011, 14:15

800XE hat geschrieben:
Business-Experte hat geschrieben:Mir persönlich bekannt ist der Geschäftsführer einer Firma aus der Baubranche, der nicht mal Abitur hat. Scheitert schon am Dreisatz und an Winkelfunktionen. Dennoch verhältnismäßig erfolgreich. Macht sich nicht schlecht.

Aber wo wäre der jetzt wohl mit dem Wissen aus einem Architekturstudium als Basis? Ich meine: Auf alle Fälle weiter...
auf pro7 lief mal wieder Evolution

Der Professor schaut bei der Frau hinten aufs Tshirt .... Periodensystem ....
und kommt zum Schluß das die Aliens vielleicht mit Selen gekilt werden könnten
"Aber, woher kriegen wir jetzt 1.000de Liter Selen her?"

Die 2 dicken Idioten "Head&Shoulders" .... "Warum?" .... "Hauptbestandteil SelenSulfid" .... "Woher wisst ihr sowas, ihr wisst doch sonst nix?"


manchmal weis der Schlaue mehr wie der Dumme
frei nach "Warum einfach wenns kompliziert geht"
= Wer aufgrund übermäßiger Schlauheit nicht mehr ind er Lage ist einfach zu deneken ..... der ....



Vor Jahren hatte ich in der Kneipe gesagt das ich nicht mehr Kopfrechnen kann
hab ich mir am Atari 800XL abgewöhnt

BasicBildschirm ..... ? 8+3 [Return]
( ? = Abkürzung für "Print" )

Da hat dann einer gesagt das ich dumm bin
dann hab ich mir eine ganz einfache (Text)Rechenaufgabe ausgedacht
hab sie im hingelegt ....

Baustelle Baggerfahrer fertig, soll zur nächsten baustelle fahren
10 Minuten geradeaus
Dann kommt Abzweigung
rechtsrum dauerst 20 Minuten
linksrum 10 Minuten
... es ist klar das man linksrum fährt
das man nach 5 Minuten nicht weiterkommt weis man ja noch nicht
5 Minuten warten ... und dann über den rechten weg zur Baustelle 2 fahren

Das ist voll einfach
mache rechneten ein falsches Ergebniss aus
mache hatten das richtige Ergebniss, doch als ich nach den einzelnen Schritten fragte stellte sich raus das doch falsch gerechnet wurde

Fazit
(A) Der "Kluge" der Kopfrechnen kann aber einen Sachverhalt in eine falsche Formel wandelt
(B) Der "Dumme" der alles mit dem Taschenrechner ausrechnet nachdem er den Sachverhalt in eine Formel gewandelt hat

Wer ist besser als Mitarbeiter?
und was willst du uns jetzt damit sagen? dass man intelligenz nicht von den fähigkeiten im kopfrechnen abhängig machen sollte? :roll:

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Anonymous

Beitrag von Anonymous » 25.04.2011, 14:37

es ist doch egal ob nun einer studiert oder nicht, hauptsache er verfolgt seinen weg. dabei ist dann auch egal ob er einen auf selbstständig macht oder mit seinem angestellten dasein zufrieden ist.
am studieren fand ich es schon angenehm das die wahrscheinlicheit höher war sich mit leuten zu unterhalten, bei denen es auch spaß machte zu zuhören. natürlich gab es da auch viele schwätzer und menschen mit denen man keinen umgang pflegen wöllte, ist aber auch normal.. zudem fand ich es schon toll themen/ideen vorgegeben zu bekommen an denen man arbeiten musste und im nachhinein hats für einen familienbetrieb und einer eigenen selbstständigkeit gelangt. generell fand ich das erlernen für sich wissen anzureichern schon toll und dieses ständige hinterfragen der eigenen tätigkeit war ein wichtiger prozess. ich muss auch sagen, das ich die menschen bewundere die sich alles aus eigenem antrieb heraus sich aneignen. ich wüsste nicht ob ich sowas geschafft hätte.

e-fee
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Beitrag von e-fee » 25.04.2011, 15:03

Der Kluge weiß, dass es manchmal sinnvoller ist, einen Taschenrechner zu benutzen - auch dann, wenn er es im Kopf ausrechnen KÖNNTE. Er kann anhand der äußeren Umstände und Gesamtlage die passenden Mittel und Methoden wählen.

Ich habe selbst studiert (und zwar so einige Fächer), habe in meinem Freundes- und Bekanntenkreis aber auch viele Leute, die nicht studiert haben und in ihrem Leben etwas auf die Beine stellen oder auch nicht. Mein Ex-Freund (immerhin Abi) hatte auch nicht studiert, aber als freiberuflicher SAP-Berater Geld wie Heu verdient (1000 € Tagessatz in Langzeitprojekten, also fast wie Festanstellung).
Ein Studium KANN dazu befähigen, über den Tellerrand zu blicken und zu reflektieren - MUSS aber nicht. Unbekannter, Dein Kumpel da scheint mir zu der zweiten Sorte zu gehören, wenn ich seine Aussagen so betrachte. Woher will er bitte jetzt schon wissen, dass er 1800 netto verdienen wird? Es sei denn, er hat schon einen Vertrag in der Tasche. Aber ansonsten hängt das doch sehr stark von Gegend, Firmengröße oder überhaupt der Einstiegsposition ab. Ganz zu schweigen davon, ob er verheiratet ist und Kinder hat, sprich Steuerklasse. Normalerweise wird im Kontext Einstiegsgehalt immer von Bruttowerten geredet.

Problem ist aber doch mit dem "Arbeiten im Internet", wie Du es planst: Es gibt da einfach zu viele Glücksritter, die blind glauben, dass mit ein bisschen Websites erstellen und dann auf den Cashflow warten alles getan ist. Dankbare Opfer für einen Herrn O. Pott oder dessen amerikanische Pendants, die dort drüben etwas zahlreicher vertreten sind als hierzulande. Da wird hier ein bisschen was über Investment gefaselt, dort etwas über Nischenmärkte, und am besten vermarktet man sowieso seine eigenen "Informationsprodukte". Und die Herren machen dann auch gleich vor wie es geht: Suche Dir ein paar Dumme und verticker denen das lebensverändernde Super-Duper-Geldmach-E-Book für heute nur $ 197 statt regulär $ 347. Weil sie genügend Dumme gefunden haben, haben diese Herren persönlich es dann auch zu einigem Wohlstand gebracht. Ist ja fast auf dem gleichen Level wie MLM.
Und bei Google gibt es einen Thread zu Panda, da verlieren gerade Familien, die auf dieses Modell gesetzt haben, ihr Häuschen, weil der ach so unique, aber anscheinend doch irgendwie halbwegs austauschbare Content nicht mehr (gut genug) rankt.

Ich persönlich finde es vermessen, diejenigen, die immer noch regulären Jobs nachgehen, als blöd zu verurteilen. Gibt ja auch die Arbeitslosen, die sagen "Wer arbeitet, ist blöd, der Staat zahlt doch alles". Denn irgendwer muss immer noch die ganze Infrastruktur am Laufen halten. Irgendwer muss die Produkte herstellen, erfinden etc., die andere Leute aus ihrem Computersessel heraus verkaufen. Wenn auf einmal jeder nur noch Internet-Marketing machen würde: wo wären wir da? DAS ist übrigens eine Sache, die man aus einem Studium z.B. im wirtschafts- oder geisteswissenschaftlichen Bereich durchaus mitnehmen kann. Eine solche Reflexionsfähigkeit ist ohne Studium nicht umöglich, aber schwieriger zu entwickeln. Was aber auch nicht bedeutet, dass jeder Studierte sie besäße.

ibanez
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Beitrag von ibanez » 25.04.2011, 15:08

SloMo hat geschrieben:
ibanez hat geschrieben:Ein abgeschlossenes Studium bringt meiner Meinung nach nur einen Vorteil:
Man kann sich Dipl. Ing. oder Master of Wasweisich nennen und es auf die Visitenkarte klatschen.
Ach, Neider seid doch mal kurz still. Man sollte nicht mit seinem versauten Bildungsweg angeben. Ein Studium ist immer sehr aufwendig. Man muss viel Zeit und Geld investieren, bis man seinen Abschluss hat. Natürlich braucht man kein Studium, um ein Internetbusiness zu starten. Trotzdem kann es helfen.

In meinem Fall hat es schon dadurch geholfen, dass ich ein paar Jahre als angestellter Ingenieur ganz gut Geld verdient habe und diese Finanzdecke für den Umstieg in die Selbständigkeit nutzen konnte. Das wäre ohne das Hochschuldiplom wahrscheinlich nicht so einfach gewesen. Außerdem war die Studentenzeit echt fein. ;)
Da hast du natürlich recht. Habe meine Aussage auf die SEO- und Webbranche bezogen, weniger auf andere Branchen. Ich habe das Gefühl das man es bspw. mit einem Master im Bereich Kommunikationsdesign leichter hat, Kunden zu akquirieren, da viele Menschen erst auf die Qualifikation und erst dann auf seine Referenzen / auf sein Können schauen.
Jeder muss wissen was für ihn das Beste ist. :)
SERPStorm.de - Links, Links, Links...

800XE
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Beitrag von 800XE » 25.04.2011, 15:31

Dr. Udo Brömme hat geschrieben:und was willst du uns jetzt damit sagen? dass man intelligenz nicht von den fähigkeiten im kopfrechnen abhängig machen sollte? :roll:
Die Frage läst mich fragen ob Er seinen "Dr." zurückgeben möchte
e-fee hat geschrieben:Studium z.B. im wirtschafts- oder geisteswissenschaftlichen Bereich durchaus mitnehmen kann. Eine solche Reflexionsfähigkeit ist ohne Studium nicht umöglich, aber schwieriger zu entwickeln. Was aber auch nicht bedeutet, dass jeder Studierte sie besäße.
Studiren bedeutet "Wissen aufnehmen"

das geht auch Autodidaktisch, ist dann aber erhebnilch weniger efizient
= Studium ist vorselektiert

bei "Learning by doing" macht man viele Fehler die Andere schon erkannt haben und in einem Studium wäre man darauf hingewiesen worden
e-fee hat geschrieben:Eine solche Reflexionsfähigkeit ist ohne Studium nicht umöglich, aber schwieriger zu entwickeln.
Was aber auch nicht bedeutet, dass jeder Studierte sie besäße.
Da war letztens ein Bericht über die Kleinkinder die vollgestopft werden mit Wissen

Wissen ist gut ......
.... wenn man es anwenden kann
= kombinieren und so

einfach
Problem "Lösung abspulen" ist zu wenig, das bedeutet stillstand weil nichts neues gemacht wird
Dr. Udo Brömme hat geschrieben:und was willst du uns jetzt damit sagen? dass man intelligenz nicht von den fähigkeiten im kopfrechnen abhängig machen sollte? :roll:
Paradebeispiel für einen LehrbuchAbhängigen
Was der Profesor nicht erklärte, wird nicht verstanden

//EDIT
war es wirklich nötig(Klug) für diese Frage mein ganzes Post zu quoten (was hat Evolution mit dem Taschenrechner zu tun)?

e-fee
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Beitrag von e-fee » 25.04.2011, 15:48

In einem anständigen Studium hast Du den Dialog: mit Lehrenden, mit anderen Studierenden, Du hast es mit Menschen mit unterschiedlichen Ansichten zu tun. Den kann Dir in der Form kein Buch der Welt geben. Mit Glück ein Internetforum, aber auch nicht in dem Maße.
Ein schönes Beispiel sind auch immer wieder Drupal- und SEO-/Internetmarketing-Stammtische: Man hat einen Austausch, den man über Foren in der Form nie erreicht hätte, und ich rede hier jetzt nicht von Blackhat-Geheimtipps.

Und ein guter Autodidakt muss man als guter Student sowieso schon mal sein. Man muss sich nämlich sehr viel Wissen selbständig erarbeiten, wenn man nicht gerade ein Schmalspurstudium macht, das fast nur aus Vorlesungen besteht. Da ist der Normalfall: Inhalte der kommenden Sitzung selbständig vorbereiten, im Seminar wird dann nur noch darüber geredet.

Provocateur
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Beitrag von Provocateur » 25.04.2011, 17:07

e-fee hat geschrieben:In einem anständigen Studium hast Du den Dialog: mit Lehrenden
An einer FH vielleicht, aber einer Universität eher weniger.

SeriousBadMan
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Beitrag von SeriousBadMan » 25.04.2011, 18:27

Provocateur hat geschrieben:
e-fee hat geschrieben:In einem anständigen Studium hast Du den Dialog: mit Lehrenden
An einer FH vielleicht, aber einer Universität eher weniger.
Im Ausland vlt., aber nicht in Deutschland. :-) Ich fange aber am besten gar nicht erst an, Großbritannien diesbezüglich zu loben (wo einem wirklich kritisches Denken und Arbeiten abverlangt wird, statt nur das Reproduzieren, was man in Deutschland lernt).

Ich würde am liebsten mein Leben lang studieren. Es geht dabei nicht um "das Studentenleben" o.ä., es geht mir darum, dass es SOVIEL gibt, was man noch lernen kann, dass man eig. IMMER noch etwas lernen kann, was einen interessiert, wenn man einigermaßen breit gestreute Interessen hat. (z.B. will ich irgendwann, wenn ich mal viel verdiene und es mir leisten kann, nebenbei einfach so aus Spaß noch zu studieren, Philosophie studieren).

Ich glaube, dass ein Studium, insbesondere eines verschiedener Bereiche (z.B. zweier völlig verschiedener Fächer), Menschen auch menschlich weiter bringen und zu neuen Erkenntnissen und Einsichten führen kann.

nerd
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Beitrag von nerd » 25.04.2011, 23:10

Unbekannter hat geschrieben:Hi Leute,

gestern Abend musste ich von einem eigentlich bis dahin gedachten guten "Kumpel" erfahren wie er so über mich denkt. Als wir (mal wieder) über Arbeit sprachen, meinte er "Internet ist für mich keine Arbeit". Mit ziemlich herablassendem Ton meinte er dann das nur Studierte Menschen Erfolg haben (dürfen?).
Erfolg ist einstellungssache, keine bildungssache. Ich lern seit ueber 10 jahren immer ein bischen was neues WAEHREND der arbeit. vor 4 jahren hatte ich keinen plan von jquery, jquery ui oder themeroller, heute benutze ich es fast taeglich.
Und: "Im internet" in einem webshop zu arbeiten unterscheidet sich nur im vertriebsweg und in der zahlungsweise vom ladengeschaeft - verpacken, beratung und lagerhaltung und den ganzen papierkram muss man trotzdem noch machen.
Unbekannter hat geschrieben: Ich vermute das es ihn frustriert das er nun schon seit über 9 Jahren lernt, 3 Jahre Schule, anschließend seit über 6 Jahren studium (Hauptschule nicht dazugezählt). Bisher verdient er noch keinen müden Cent und nach dem Studium, so erzählte er es zumindest früher sehr stolz, werde er ca. 1800€ Netto verdienen.
Achwas? Wahrscheinlich hat er auch seine erste arbeitsamt-erfahrung noch nicht hinter sich? Es ist scheissegal was du gelernt oder studiert hast, als jemand der nicht in einem jobverhaeltniss steht bist du (in D zumindest) grundsaetzlich nur halb soviel wert wie jemand der sich aus einem beschaeftigungsverhaeltniss herraus bewirbt.
Als arbeitsloser oder studienabgaenger wird man ihm ein paar mal 1-euro jobs anbieten (z.b. als sysadmin, wie mir vor einigen jahren) oder versuchen sein gehalt runterzuhandeln: "Da draussen sind 10 millionen arbeitslose die gerne DIESEN EINEN job haetten, und wir wollen eigentlich nur 600 euro/monat bezahlen..." oder auch "Also wir wuerden sie dann erstmal fur 300 euro/monat 6 monate lang auf probe einstellen..."

was studiert er denn? Ich frage nur weil mich vor 2 Jahren mal ein Atomphysiker Taxi gefahren hat :D

Unbekannter hat geschrieben: EDIT: Achja, apropro, was könne ich meinem Kind später beibringen? Ich denke mit meiner Freizeit als Internet Marketer hätte ich in der Woche ca. 40-50 Stunden mehr Zeit für mein Kind als er in seinem stickigen Büro :)
als selbststaendiger arbeitest du wahrscheinlich eher 60-80h/woche ... :roll:

nerd
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Beitrag von nerd » 25.04.2011, 23:15

800XE hat geschrieben: das geht auch Autodidaktisch, ist dann aber erhebnilch weniger efizient
= Studium ist vorselektiert

bei "Learning by doing" macht man viele Fehler die Andere schon erkannt haben und in einem Studium wäre man darauf hingewiesen worden
Falsch - nur aus den fehlern lernt man. Wenn alles glatt geht und funktioniert gibt es wenig grund die angewendete methode zu hinterfragen oder sich zu ueberlegen was man dabei besser oder anders machen koennte.

knoedelking
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Beitrag von knoedelking » 25.04.2011, 23:18

Hey,

also ich habe mein Abi abgebrochen. Erst war ich faul und dann stark depressiv mit Suizidversuchen etc. Also saß ich auf einem 12er Zeugnis mit einem Schnitt von 5,3. JEDER der sich das durchgelesen hat beurteilte mich natürlich als dumm.

So.

Heute, nur ein(!) Jahr später habe ich mich trotz den anstalten meiner Eltern und Verwandten eine eigene UG(dieses Jahr wirds die GmbH) und vertreibe ein eigenes Diätprogramm + diverse Affiliateprogramme.
Mein Einkommen ist bei geschätzten 5000 Euro brutto. Dazu zu sagen ist, dass ich fast keine Ausgaben hab.. Arbeite komplett allein und habe keine Produktioneskosten.

Meine Kollegen aus der Schule die mich immer ausgelacht und fertig gemacht haben arbeiten beim Bäcker nebenbei und fangen erst jetzt an zu studieren.

Ich starte dieses Jahr mit zwei weiteren Produkten und einem Assistenten.



Wie war das mit dem Internet ist scheisse?

[btk]tobi
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Beitrag von [btk]tobi » 25.04.2011, 23:45

Das kenne ich irgend wie auch. In meinem Freundeskreis gelte ich als der Typ der nie was arbeitet und immer irgendwas von Computern labert. Mich stört das aber nicht wirklich. Wenn mich jemand fragt was ich arbeite sag ich immer "bunte Texte schreiben die meine Kunden nicht verstehen und trotzdem bezahlen".
So ist das halt als ITler, keiner beachtet dich bis der Computer nicht das macht was man will, dann lieben dich plötzlich alle. Streit würde ich wegen so was aber nie groß anfangen. Ich habe in meinem Freundeskreis 3 Nerds und ca 20 nicht Nerds, wenn uns einer voll labert das wir Assis währen die den ganzen Tag nichts tun antworte ich einfach "ja bin stotz drauf und du hängst mit uns Assis rum, such dir mal neue Freunde. Prost"

Gruß Tobi

Unbekannter
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Beitrag von Unbekannter » 26.04.2011, 00:33

Naja, gestern Abend war ich nochmal mit ihm unterwegs. Scheint ihm vielleicht doch leid zu tun was er da gesagt hat. Gestern war er ganz ok und meinte das er es uns beiden wünscht erfolgreich zu werden.

Es ist ja nicht nur er. Verwandte und Freunde nehmen das alles nicht ernst. Aber mal sehen was so die Zukunft bringt. Vielleicht wird es ihnen doch irgendwann mal die Sprache verschlagen... Denn wenn das Internet nicht die Zukunft ist, dann weiß ich auch nicht weiter... Zumindest so lange wie ich noch lebe... Weiß ja nicht ob wir uns in 100 Jahren von Laden zu Laden teleportieren können um einzukaufen :)

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