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Strafe für den Massenmörder

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pimpi
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Beitrag von pimpi » 26.07.2011, 14:09

Eric78 hat geschrieben:
pimpi hat geschrieben:Weil Menschen Individuum sind, die nunmal nicht im Kollektiv ihre Gehirnsströme rausposaunen.
Außer die Borgkönigin ist die Chefin von der geheimen Weltregierung, den Illuminaten, dann schon. Ich denke, Widerstand wäre trotzdem nicht zwecklos.
Aber WAS genau willst du mit Widerstand erreichen? Das ist doch das Problem am Menschen. Es gibt IMMER IMMER IMMER jemanden (oder Gruppen) die anders denken. Deswegen wird es auch noch in 1000 Jahren und mehr Mörder geben. Man kann nur hoffen, daß wir bis dahin wieder bei Keulen sind und solche Psychopaten nie am Auslöser für Atombomben oder schlimmer sitzen.

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Nullpointer
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Beitrag von Nullpointer » 26.07.2011, 14:29

was ist krank und was normal? darüber kann man jahrelang philosophieren. das ist wie mit behindert vs. nicht-behindert und liegt im auge des betrachters.

sind die attentäter in afghanistan krank? hier wird der freiheitskampf verargumentiert, aber kämpfen sie wirklich für freiheit?

der norweger hat sich nicht mit dem multikulti programm abfinden wollen und sich dazu verschrieben, dagegen mit terror vorzugehen.

ich selbst sehe keinen großen unterschied (psychisch) zwischen ihm und einem, der ne bombe auf einem markplatz hochgehen läßt.

Bodo99
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Beitrag von Bodo99 » 26.07.2011, 14:34

pimpi hat geschrieben:Aber WAS genau willst du mit Widerstand erreichen? Das ist doch das Problem am Menschen. Es gibt IMMER IMMER IMMER jemanden (oder Gruppen) die anders denken. Deswegen wird es auch noch in 1000 Jahren und mehr Mörder geben. Man kann nur hoffen, daß wir bis dahin wieder bei Keulen sind und solche Psychopaten nie am Auslöser für Atombomben oder schlimmer sitzen.
Ich hoffe eben auf die Erkenntnis der "absoluten Vernunft", wie sie Hegel schon beschreibt. Oder anders ausgedrückt, ich hoffe der Mensch wird eines Tages aufgrund der Evolution zu einer neuen Erkenntnisstufe gelangen, bei der nur noch Wahrheit, Liebe, Erbarmung, Güte, Vergebung, Gerechtigkeit und Selbsthingabe die alleinigen Tugenden des Menschen sind.

Utopie?

Ja. Aber unmöglich?

Nein.

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pimpi
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Beitrag von pimpi » 26.07.2011, 15:07

Doch, unmöglich. Sowas wird einfach nicht passieren. Es sei denn wir sind alles nur noch Klone. Und selbst dort können sich Fehler einschleichen, eben weil sich der Mensch ständig entwickelt und an seine Umwelt anpasst.

Also: wird nie passieren 8)

Bodo99
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Beitrag von Bodo99 » 26.07.2011, 16:13

Wer hatte hier noch gesagt unsere Gesellschaft sei nicht krank?

Lesen: https://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 66,00.html

guppy
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Beitrag von guppy » 26.07.2011, 16:35

Nun vollkommen OT
Eric78 hat geschrieben:Wer hatte hier noch gesagt unsere Gesellschaft sei nicht krank?

Lesen: https://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 66,00.html
Das ist Systembedingt, da das derzeitige System rein materiell orientiert ist.
Dass das System hier bei uns krank ist zeigt mir die Verhältnismäßigkeit:
Der libysche Übergangsrat erhält ein Darlehen über 100 Millionen Euro von der Bundesregierung - "für zivile und humanitäre Maßnahmen",
In Lybien musste bisher niemand hungern !!


Die Bundesregierung will ihre Nothilfe für die hungernden Menschen am Horn von Afrika auf 30 Millionen Euro verdoppeln
13 Millionen droht der Hungertod



Da wird auf private Spender spekuliert. Wenn es eine Partei gäbe, die dafür eintritt, dass Kriege durch Spenden finanziert werden und humanitäre Maßnahmen die Mittel der Rüstungsausgaben bekämen, würde ich vermutlich auch wieder wählen gehen.

euroexchange.de
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Beitrag von euroexchange.de » 26.07.2011, 19:03

Manchmal frage ich mich wo der "Breakeven" von Religion ist. Gibt es noch mehr Menschen die durch ihre Religion Hoffnung haben oder sterben bereits mehr Menschen für/an Ihre(r) Religion.

Der Glaube ist keine Sache mehr die jeder mit sich selbst ausmacht. Vielmehr wird er zum Machtmissbrauch instrumentalisiert wobei die Medien als Hetzer fungieren, die Stimmung so richtig zum Kochen bringen und ihren Reibach damit machen.

Sei es ein Georg Bush der in geistiger Umnachtung vom Kreuzzug redet, sei es das geflügelte Wort Glaubenskrieg, seien es medienwirksam inszenierte Massenveranstaltungen mit tausenden gleichgesinnter die als Gruppe ihre religiöse Stärke präsentieren oder einfach nur Wirtschaftinteressen, welche sich unter dem Mantel der Religionsfreiheit verbergen.

Ein gemeinsamer Glaube war damals eine gute Sache um Menschen in einer geografischen Region zu vereinen indem er ihnen gemeinsame Werte gab. In einer solchen Region wurden andersartige Minderheitsreligionen vom (Mainstream) auch früher schon unterdrückt und bekämpft. Andere Werte wurden eben nicht geduldet.

Heute, im Zeitalter der Globalisierung und Vermischung von Völkern, treffen diese Mainstreams als Ideologien aufeinander. Und beim Glauben hört der Spass auf.

Was wir in unserer Zeit bräuchten ist eine Weltreligion deren Werte sich zusammensetzen aus den wesentlichen Inhalten aller Religionen. Werte, mit denen sich jeder einzelne identifizieren kann.

Wir bräuchten eine Religion, die nicht den "ungläubigen Thomas" abstraft oder den angeblichen Teufel erschlägt. Wir bräuchten eine Religion die jedem Menschen die Hand reicht und wir bräuchten Leitbilder und Köpfe die das vorleben.

Wie kann es sein, das eine Kirche reich ist während woanders die Menschen verhungern.

Zufriedene Menschen die eine Zukunft, eine Perspektive haben, Menschen, die ein Dach über dem Kopf, etwas zu Essen und ein funktionierendes soziales Umfeld haben führen keine Kriege.

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Beitrag von catcat » 26.07.2011, 19:14

Gut gesprochen @euroexchange.de. [+++]

guppy
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Beitrag von guppy » 26.07.2011, 22:01

euroexchange.de hat geschrieben:Zufriedene Menschen die eine Zukunft, eine Perspektive haben, Menschen, die ein Dach über dem Kopf, etwas zu Essen und ein funktionierendes soziales Umfeld haben führen keine Kriege.

Vorschlag für Gebot Nr. 11
Lebensinhalt ist nicht die Maximierung von Profiten einzelner sondern das Wohlergehen aller!
Deinem 11.Gebot stimme ich zu, aber Kriege werden meistens durch Menschen angezettelt denen es zu gut geht, die sich über andere erheben wollen oder für etwas Besseres halten.

profo
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Beitrag von profo » 26.07.2011, 23:07

guppy hat geschrieben:aber Kriege werden meistens durch Menschen angezettelt denen es zu gut geht, die sich über andere erheben wollen oder für etwas Besseres halten.
Da hab ich neulich einen Evolutionsbiologen gehört, der das für das mittelalterliche Europa mit gleichem Inhalt aber anderen Worten beschrieben hat: "Wenn es zuviele junge Leute gab, die nichts zu tun hatten, begann der Herrscher einen Krieg..." Im schlimmsten Fall waren die gefährlichen Jungmänner weg, im besten Fall hatten sie sogar etwas erobert.

Link-Geier
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Beitrag von Link-Geier » 26.07.2011, 23:34

profo hat geschrieben:Im schlimmsten Fall waren die gefährlichen Jungmänner weg, im besten Fall hatten sie sogar etwas erobert.
Ja, das erklärt sogar das Wirtschaftswunder nach dem zweiten Weltkrieg

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Beitrag von catcat » 27.07.2011, 06:15

Naja... das haben wir eher einem Amerikaner zu verdanken, der über mehr Weitblick als der Rest verfügte... die Mehrheit wollte uns nämlich ins Mittelalter zurückschicken und "Deindustrialisieren".
Dafür ist DE jetzt ein Vasallenstaat der USA...

Nullpointer
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Beitrag von Nullpointer » 27.07.2011, 07:25

profo hat geschrieben:...
Da hab ich neulich einen Evolutionsbiologen gehört, der das für das mittelalterliche Europa mit gleichem Inhalt aber anderen Worten beschrieben hat: "Wenn es zuviele junge Leute gab, die nichts zu tun hatten, begann der Herrscher einen Krieg..." Im schlimmsten Fall waren die gefährlichen Jungmänner weg, im besten Fall hatten sie sogar etwas erobert.
darüber habe ich auch schon viel gelesen. z.b. hatten die schweden einen überschuss, als sie hier nach norddeutschland übergesetzt haben. oder die schweizer haben ihre garde einfach ins ausland verliehen. auch in den arabischen ländern gibt es einfach zu viele junge männer und wir sehen was passiert.

es wird einfach mal zeit darüber nachzudenken, wie man überpopulation auf humane weise eindämmt. nun sagen die leute, dass im wohlstand weniger kinder geboren werden, was stimmt. nur halte ich es für eine utopie, dass man auch nur ansatzweise die weltbevölkerung auf ein derart hohes level bringen kann. das würde schon an den resourcen scheitern.

also muss da was anderes her.

guppy
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Beitrag von guppy » 27.07.2011, 08:37

Nullpointer hat geschrieben:
es wird einfach mal zeit darüber nachzudenken, wie man überpopulation auf humane weise eindämmt. nun sagen die leute, dass im wohlstand weniger kinder geboren werden, was stimmt. nur halte ich es für eine utopie, dass man auch nur ansatzweise die weltbevölkerung auf ein derart hohes level bringen kann. das würde schon an den resourcen scheitern.

also muss da was anderes her.
Das ist auch nach meiner Meinung der richtige Ansatz, gibt es diverse Theorien und auch von Geheimbünden wurde gemunkelt.

Das ist aber mit dem derzeitigem System nicht zu lösen, da der Kapitalismus Absatz braucht und jeder Mensch bedeutet potentiellen Absatz, wenn oft auch nur indirekt. Das sehe ich als das Kardinalproblem.
Wenn man sich die Bevökerungsentwicklung mal anschaut;
https://de.wikipedia.org/wiki/Weltbev%C3%B6lkerung

Aber man kann auch denken, die Natur hilft sich immer wieder selber:
Wie wirkt sich die Überbevölkerung auf die menschliche Population aus?

Morris: In der Tat, sie begünstigt die Anfälligkeit für einen Virus, dem theoretisch große Teile der Weltbevölkerung zum Opfer fallen könnten. Denn Überpopulationsstreß beeinträchtigt das Immunsystem. Denkbar ist durchaus ein Aussterben von neunzig Prozent der Population. Dann wären wir die Dinosaurier. Ehrlich gesagt, wenn man die Läufe der Natur studiert, ist es erstaunlich, daß das noch nicht passiert ist. Bedenken Sie, wir haben inzwischen schon Städte mit zwanzig Millionen Einwohnern. Die Viren mutieren ständig, irgendwann wird sich darunter auch eine Form finden, die uns verhängnisvoll angreifen kann. Dem gilt es durch Verhinderung menschlicher Überbevölkerung vorzubeugen, sonst werden diese Viren der Zukunft reinen Tisch mit uns machen.
aus
https://www.jf-archiv.de/archiv00/160yy26.htm

profo
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Beitrag von profo » 27.07.2011, 09:02

guppy über Morris hat geschrieben:... Dem gilt es durch Verhinderung menschlicher Überbevölkerung vorzubeugen, sonst werden diese Viren der Zukunft reinen Tisch mit uns machen. ...
Sorry, aber das ist komplett falsch. Die Zeiten der großen tödlichen Grippewellen waren alles andere als bevölkerungsreich. Und das gleiche gilt für die Bakterien: als im Mittelalter die Pest wütete war die Welt vergleichsweise ja geradezu menschenleer. Schon alleine das zeigt, dass es den Viren und Bakterien vollkommen egal ist, wie groß eine Wirtspopulation ist. Genau genommen liegt die Wahrheit eher im Gegenteil: je größer die Menge der Wirte ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es unter den Wirten (also uns Menschen) genügend immune Exemplare gibt, um den Bestand der Population zu sichern.

Dass übrigens gefährliche Bakterien auf dem Vormarsch sind, liegt eher daran, dass es ihnen so leicht gemacht wird. In den großen Massenstallungen werden immer teuflischere Bakterien herangezüchtet, die praktisch gegen alle Antibiotika und anderen Gegenmittel immun sind.

PS: selbst den Begriff "Überbevölkerung" finde ich ja schon echt bekloppt. Was soll denn das bitte sein? Wir Menschen sitzen hier ja nicht wie Hühner in holländischen Käfighaltungen herum. Und selbst von der Menge der Nahrung her kann ich den Begriff nicht verstehen, denn Nahrung gibt es prinzipiell für die ganze Welt mehr als ausreichend. Wenn es den Ministern (auch unserem Entwicklungsminister) nicht wichtiger wäre, Reibach mit Waffen zu machen, würde das Verteilungsproblem vielleicht sogar mal in Afrika vernünftig angegangen werden.

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