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Skandal um korrupte Wikipedia-Autoren erschüttert Community

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Dr. Udo Brömme
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Beitrag von Dr. Udo Brömme » 24.09.2012, 00:34

dmoz interessiert doch google eh schon lange nur noch marginal... wüsste nicht warum man dafür noch viel geld ausgeben sollte

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Vegas
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Beitrag von Vegas » 24.09.2012, 00:38

Nichts anderes als ein Abbild unserer Gesellschaft und Politik, wer in gewissen Bereichen Einfluss hat, wird von Leuten die diesen Einfluss für sich nutzen wollen hofiert. Im Bundestag sind über 2000 Lobbyverbände registriert und es soll ja sogar (ehemalige) Bundespräsidenten geben, die, natürlich ohne Gegenleistung, mal billig ein bischen Geld von der Frau eines Spezls ausleihen dürfen.

Im letzten oder vorletzten Spiegel gab es einen schönen Leitartikel der gut zum Thema passt "Politik lohnt sich doch!" Wäre es naiv anzunehmen, daß es im Kleinen nicht genauso läuft
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imwebsein
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Beitrag von imwebsein » 24.09.2012, 08:08

Aalex hat geschrieben:Ist doch nichts neues, schau doch bei Dienstleistung wie viele Wiki Eintrag anbieten ;)
Wobei es hier ganz klar Unterschiede gibt! Es werden sowieso hier zwei völlig grundverschiedene Dinge in einem Topf geworfen, auch beim Artikel.

Die beiden haben durch ihre besondere Stele dafür gesorgt, dass die Seiten auf der Startseite angezeigt werden und dafür besonders viele Klicks gekommen sind.

Das hat nix damit zu tun, eine Seite bei Wikipedia einzutragen. Und auch hier muss man ziemlich gut unterscheiden zwischen, ich trag ne Scheiß Seite einfach mal als Weblink ein (welcher sowieso nie lange bestand hat), oder ich trage nur dann eine Seite ein wenn Sie auch einen Mehrwert hat.

Weil das im Quode ja vorkommt, bin ja selber einer der Anbieter auf dem Marktplatz von Wikieinträgen. Von den Anfragen lehne ich ca 75 % ab, weil sie die relevanzkriterien einfach nicht erfüllen. Bei den anderen muss man meistens noch auf den Seiten etwas ändern, oder ggf. auch mal ne Werbefreieseite erschaffen etc. Inhalte raussuchen die noch fehlen in Wiki etc. etc.

Ich kann für JEDEN Eintrag von mir behaupten, dass ich ihn zu 100 % vertreten kann.

Und was hier ein paar Posts weiter oben ist, anrufen und sagen Geld oder ich lösche, sowas muss man melden + Anzeigen

uwew
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Beitrag von uwew » 26.09.2012, 08:46

Ich denke überall wo Menschen zusammenarbeiten und leben wird es Korruption geben. Und wenn es nur eine Freundschaft ist. Ein Kind hat Geburtstag und gibt seinem besten Freund das größte Stück Kuchen.
Mein neuer Artikel : Von 0 auf 1000 Besucher pro Blogpost in einem neuen Blog.

Vegas
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Beitrag von Vegas » 26.09.2012, 13:11

imwebsein hat geschrieben:Das hat nix damit zu tun, eine Seite bei Wikipedia einzutragen. Und auch hier muss man ziemlich gut unterscheiden zwischen, ich trag ne Scheiß Seite einfach mal als Weblink ein (welcher sowieso nie lange bestand hat), oder ich trage nur dann eine Seite ein wenn Sie auch einen Mehrwert hat.
Ja und nein. Ja, weil Du als normaler Nutzer nicht irgendeine besondere von Dritten verliehene Vertrauensstellung für persönliche Zwecke ausnutzt. Nein, weil die Qualität der Zielseite für die Frage ob es sich um Machtmißbrauch handelt keinerlei Rolle spielt.
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TC Stahl
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Beitrag von TC Stahl » 26.09.2012, 13:12

KAW hat geschrieben: Wenn es die Community von dort erschüttert, kann ich es auch nicht verstehen
Naja, wenn heraus kommt, dass ein Politiker korrupt war/ist, erschüttert das auch die Gesellschaft bzw. es erzürnt sie.

Davon abgesehen, dass Wikipedia bisher bei vielen noch als Hort guter Menschen, die einfach nur der Sache willen dort mitwirken, angesehen wurde.
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Web-Publisher seit 1999: eBooks, Blogs, Foren, Wikis ...

-> Google diktiert Journalismus

imwebsein
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Beitrag von imwebsein » 27.09.2012, 11:28

Vegas hat geschrieben:
imwebsein hat geschrieben:Das hat nix damit zu tun, eine Seite bei Wikipedia einzutragen. Und auch hier muss man ziemlich gut unterscheiden zwischen, ich trag ne Scheiß Seite einfach mal als Weblink ein (welcher sowieso nie lange bestand hat), oder ich trage nur dann eine Seite ein wenn Sie auch einen Mehrwert hat.
Ja und nein. Ja, weil Du als normaler Nutzer nicht irgendeine besondere von Dritten verliehene Vertrauensstellung für persönliche Zwecke ausnutzt. Nein, weil die Qualität der Zielseite für die Frage ob es sich um Machtmißbrauch handelt keinerlei Rolle spielt.
Sry aber das stimmt so nicht wenn du dich jetzt auf das Verfassen von Artikeln bei Wikipedia beziehst. Es ist absolut kein Problem, sich hierfür kostenpflichtige Hilfe zu holen und ist expliziert auch nicht verboten.

Wenn du das auf die Aktion der beiden mit dem Einbinden in die Startseite redest hast du recht, aber das können vielleicht eine Hand voll Menschen :)

andreas888
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Beitrag von andreas888 » 14.10.2012, 00:36

SeriousBadMan hat geschrieben:Sehr reißerischer Titel. :D

Allerdings gut, dass darüber berichtet wird und es "öffentlich" wird.

Nachdem ich mich in Wikipedia schon mit Lobbyisten von Monsanto zu Tode gestritten habe, ist mir sowas aber längst bekannt. So Lobbyisten haben dabei eine "Zermürbungstaktik", mit der sie das Einbringen von Kritik im Artikel verhindern, und um jeden Satz tagelang streiten. Wenn man 20 Stunden gebraucht um einen Satz dann halb verhunzelt reinzubringen, gibt man irgendwann auf.

(mir ist klar: Lobbyismus ist ungleich Artikelverkauf, aber ist doch ähnlich)
stimmt - das mit den Lobbyisten, die da mit riesig viel Zeitaufwand alles andere niederschreiben ist mittlerweile das Hauptproblem bei Wikipedia. Im Medizin bereich gibt es praktisch überhaupt KEINE EINZIGE SEITE mehr auf der Wikipedia, wo nicht solche Lobbyisten alles kontrollieren. (Alles alternative, wo die Pharma nicht dran verdient rauslöschen). Wie es in anderen Bereichen ausschaut - da fehlt mir der Überblick.


Grüße von Andreas

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