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finanzkrise jetzt trifft es auch die deutschen Institute

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SeriousBadMan
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Beitrag von SeriousBadMan » 11.10.2008, 13:31

Thies hat geschrieben:
Die Verluste an den Börsen sind zunächst reine Buchverluste und bedeuten nicht zwangsläufig, dass alle diese Unternehmen auch wirklich weniger wert sind.
Das Problem ist doch, dass die Kurse fallen und die Banken all die Papiere die sie gehalten haben und nun nichts mehr wert sind, abschreiben müssen. Diese Abschreibungen belasten die Banken, denn de facto wird ihr Investitionsportfolio wenigstens teilweise vernichtet. Das, was später eig. mal 10% abwerfen sollte, wirft jetzt -50% ab.

Problem ist allerdings durchaus auch, die Panik, die um sich greift. Würden nicht alle Aktionäre, die das Vertrauen verloren haben (praktisch alle...?) verkaufen, wäre das Problem nicht so groß. Geld ist nur etwas wert, wenn die Menschen den Scheinchen auch vertrauen.

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elbwicht
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Beitrag von elbwicht » 11.10.2008, 16:09

Und das ist weiterhin nicht zu erwarten.

So, wieder 2 Banken in den USA mit Peanuts-Verlusten dicht gemacht.
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Umfrage: Zwei Drittel trauen Merkels Staatsgarantie nicht
Angst vor Abschwung-Glos erwägt Konjunkturprogramm-20 Mrd. Euro
Island: Die Wut ist grenzenlos - Proteste - katastrophale Finanzlage
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Superlativ Finanzkrise-Fast sechs Billionen Euro Marktwert an der Börse ausgelöscht

Man denkt, es hört mal auf...aber es nimmt kein Ende :crazyeyes:

Anonymous

Beitrag von Anonymous » 11.10.2008, 16:32

Man denkt, es hört mal auf...aber es nimmt kein Ende :lol:

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elbwicht
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Beitrag von elbwicht » 11.10.2008, 19:54

Einer geht heute noch:
Das Bundeskabinett will offenbar schon bis diesen Montag ein Hilfspaket für die von der Finanzkrise gebeutelten Banken verabschieden

Schlimmer gehts immer ... eigentlich traurig :(

QuanChi
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Beitrag von QuanChi » 12.10.2008, 13:59

Tja was will man machen... Der Untergang unseres Geldsystems.. wobei man von System nicht sprechen kann denn das sollte Garantien geben... die einzigste Garantie die es bei dem System gibt ist der Untergang... Krieg oder Hyperinflation only ways out.. in the long term

Hobby_SEO79
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Beitrag von Hobby_SEO79 » 12.10.2008, 14:04

Gott so eine Panik hier!
Hier verlieren nur Leute die spekuliert haben.

Das Finanzsystem kann gar nicht zusammenbrechen ... und selbst wenn - es ist halb so tragisch. Gibts halt wieder ne Weile Essensmarken und man schafft mal echte Werte durch Produktion und handel und nicht nonreale Werte durch Spekulationen.

Was man jetzt sieht ist wieder nur eine Umverteilung von unten nach oben und eine Neustrukturierung von Mächten.

Wer sich von falschen Anlageberatern hat jahrelange, fondsgebundene Renten aufquasseln lassen oder Aktien gekauft hat oder überhaupt sich auf spekulative Geschäfte eingelassen hat, wusste um das Risiko!

Und mir kann keiner erzählen, dass er nicht damit gerechnet hat, dass solche Dinge passieren!

Racer
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Beitrag von Racer » 12.10.2008, 14:41

Hobby_SEO79 hat geschrieben:...Hier verlieren nur Leute die spekuliert haben......
Das sag mal Sparern ins Gesicht, die ihr Geld zum Beispiel in Island angelegt hatten.
Hobby_SEO79 hat geschrieben:...Das Finanzsystem kann gar nicht zusammenbrechen ...
Eine Weisheit, die Du sicher auch begründen kannst? Die letzten Währungsschnitte liegen ja schon ein wenig zurück, das kann ein Hobby_SEO dann doch nicht mehr aus dem Gedächtnis abrufen. Frag mal Deine Eltern oder Großeltern, ob Finanzsysteme zusammenbrechen können...

daytrader
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Beitrag von daytrader » 12.10.2008, 14:51

Warum legt man eigentlich Geld auf einem Tagesgeldkonto in Island an? Wegen den 0,5% mehr an Zinsen?

Hobby_SEO79
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Beitrag von Hobby_SEO79 » 12.10.2008, 15:19

Racer hat geschrieben:Eine Weisheit, die Du sicher auch begründen kannst? Die letzten Währungsschnitte liegen ja schon ein wenig zurück, das kann ein Hobby_SEO dann doch nicht mehr aus dem Gedächtnis abrufen. Frag mal Deine Eltern oder Großeltern, ob Finanzsysteme zusammenbrechen können...
Damals gab es keine Sicherungssysteme und die wirtschaftliche Verflechtung war auch nicht so intensiv wie heute. Es gibt mehrere "Währungsmärkte" und Kopplungssysteme.

Begrenzt lokalen Niedergang von Währungen ist natürlich nicht ausgeschlossen und wenn dann "gewollt".

Ich behaupte auch nicht, dass es keine Hyperinflation mehr geben kann. Aber so eine Zeit wie Ende der 20er wirds nicht mehr geben.
Das man viel Geld verliert und Pleite geht schon, aber nicht mehr so existenziell bedrohend für die masse an Leuten. Für Einzelspekulanten allerdings schon.

Hobby_SEO79
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Beitrag von Hobby_SEO79 » 12.10.2008, 15:23

daytrader hat geschrieben:Warum legt man eigentlich Geld auf einem Tagesgeldkonto in Island an? Wegen den 0,5% mehr an Zinsen?
Naja nicht ganz!
Island ist sehr "anlagefreundlich". Da zieht es ne Menge Leute hin, welche Geld .. naja .... welche mehr davon haben wollen! ;) Wie Irland mit steuerlichen Vorteilen behaftet, glaube sogar noch besser.

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Beitrag von alex1311 » 12.10.2008, 15:58

Hier ein schönes Gedicht für euch....

Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.

Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen - echt famos!

Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.

Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.

Trifft's hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken -
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!

Soll man das System gefährden?
Da muss eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.

Dazu braucht der Staat Kredite,
und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.

Für die Zechen dieser Frechen
hat der Kleine Mann zu blechen
und - das ist das Feine ja -
nicht nur in Amerika!

Und wenn Kurse wieder steigen,
fängt von vorne an der Reigen -
ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.

Aber sollten sich die Massen
das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird bisschen Krieg gemacht.

Hier der Blog:
https://blog.fefe.de/

Anonymous

Beitrag von Anonymous » 12.10.2008, 17:26

Vorsicht !

Gnadenlose Abakus-Vernichtung durch DC

( grünes Horn ) :lol:

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Beitrag von daytrader » 12.10.2008, 18:11

Hobby_SEO79 hat geschrieben:
daytrader hat geschrieben:Warum legt man eigentlich Geld auf einem Tagesgeldkonto in Island an? Wegen den 0,5% mehr an Zinsen?
Naja nicht ganz!
Island ist sehr "anlagefreundlich". Da zieht es ne Menge Leute hin, welche Geld .. naja .... welche mehr davon haben wollen! ;) Wie Irland mit steuerlichen Vorteilen behaftet, glaube sogar noch besser.
Aber wer als Deutscher sein Geld in Island auf einem Tagesgeldkonto anlegt, muss doch hier die Steuern auf die Zinserträge zahlen!? Oder nicht?

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Beitrag von Hobby_SEO79 » 12.10.2008, 18:31

Wer Geld hat, hat auch Strohmänner! ;)
Leider zähl ich nich dazu! :(

daytrader
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Beitrag von daytrader » 13.10.2008, 09:55

Dann verstehe ich nicht warum Leute wegen 0,5% mehr Zinsen ihre ganzen Ersparnisse zu einer ausländischen Bank tragen die nicht an unsere Einlagensicherung angeschlossen ist.

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