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Muss mal abkotzen!

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Veysel
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Beitrag von Veysel » 14.02.2009, 12:36

Hey, 20 Ausländer? vor einem Deutschen? Stimmt!

nur wurde letzte Woche mein türk. nachbar von 4 Deutschen zusammengeschlagen, Koma und schwebt in Lebensgefahr. Ich sage dir nicht ob ihr Deutsche so seid? Find ich uunfair von dir das du mich sowas fragst!

Nochmal: Mord aus Ehre gibt es nicht in unserer Kultur! Auch nicht in unserem Glauben. Ganz im Gegenteil. Einer der grössten Sünden! Es wird oder wurde praktiziert aber es ist nicht unsere Kultur!

Nur das mich hier keiner falsch versteht: Ich verabscheue sowsa genauso wie Ihr! Ich lade euch alle in die Türkei ein und Ihr könnt sehen was meine Kultur ist :wink:

Und Michael...kennst du den? Welches Volk ist das freundlichste Volk auf der Welt? Die Türken! Die kommen gleich mit 10 Mann und fragen: Hast du Problem? :wink:

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Michael1967
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Beitrag von Michael1967 » 14.02.2009, 12:50

Nicht das mich jemand falsch versteht. Könnte andersrum genauso passieren – nur wird das dann anders behandelt!

Wenn 20 Deutsche auf einen Ausländer einprügeln kommt von den Ausländern sofort – ey, dass waren alles Nazis - scheiß deutsche.

Aber wenn die mit 20 Türken auf einen Deutschen einschlagen, dann war es wegen der Ehre. Dann hoffen die sogar noch auf Verständnis und das ganze wird runter gespielt.
Und Michael...kennst du den? Welches Volk ist das freundlichste Volk auf der Welt? Die Türken! Die kommen gleich mit 10 Mann und fragen: Hast du Problem?
Lach mich kaputt!

jackwiesel
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Beitrag von jackwiesel » 14.02.2009, 12:57

Wenn 20 Deutsche auf einen Ausländer einprügeln kommt von den Ausländern sofort – ey, dass waren alles Nazis - scheiß deutsche.
Naja - wenn man sich Schlagzeilen diesbezüglich ansieht, ist´s ja meist auch so. Soche Flachköpfe berufen sich dann auch auf recht merkwürdige Sachen. Da fällt mir grad ein, dass Schill ja auch mal Richter war...

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Veysel
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Beitrag von Veysel » 14.02.2009, 12:58

Michael1967 hat geschrieben:Nicht das mich jemand falsch versteht. Könnte andersrum genauso passieren – nur wird das dann anders behandelt!

Wenn 20 Deutsche auf einen Ausländer einprügeln kommt von den Ausländern sofort – ey, dass waren alles Nazis - scheiß deutsche.

Aber wenn die mit 20 Türken auf einen Deutschen einschlagen, dann war es wegen der Ehre. Dann hoffen die sogar noch auf Verständnis und das ganze wird runter gespielt.
hab ich sowas gesagt? hab ich eine Seite verteidigt? Wollte dir nur sagen dass es überalll solche und solche gibt. Wichtig ist nur dass man sich davon nicht beeinflussen lässt! Denkst du ich denke über Deutsche anders nur weil sich paar Irre daneben benommen haben?

Ps: Mein Wohnort ist Antalya! da wo die meisten Touristen hinfahren! vor 15 Jahren war die Stadt noch makellos, paar deutsche paar Engländer und der Rest nur Einheimische! heute? voll von deutschen, russen, Chinesen, Spanier und auch andere Türken die aus anderen Städten kommen. einfach alles vorhanden. Ich muss Sie akzeptieren, wir müssen es akzeptieren. Wir sind nicht allein :wink:

Michael1967
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Beitrag von Michael1967 » 14.02.2009, 13:07

hab ich sowas gesagt? hab ich eine Seite verteidigt?
Das war nicht wegen deiner Post, sondern nur dem Verständnis wegen! :D

Schnell wird man ja in eine Ecke geschoben :D

Hasenhuf
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Beitrag von Hasenhuf » 14.02.2009, 13:21

r-alf hat geschrieben:Da hast du mich wohl falsch verstanden? :roll:

Regel ist Regel. Richtig! Wer sich nicht daran hält muss wenigstens bestraft werden.
Ich habe dich schon richtig verstanden.

Ich sage, wer ganz oder teilweise schuldunfähig ist dem gehört geholfen bzw. nur "teilweise bestraft" und geholfen.
Cura hat geschrieben:>> Hat der Anwalt so argumentiert?

Ne Hasenhuf, der Anwalt hat nicht so argumentiert, der hat damit argumentiert, dass das Gutachten hätte Beachtung finden MÜSSEN.
Und ich denke damit hat er recht. Ich vermute aber auch, daß das Gutachten beachtet worden ist.
Cura hat geschrieben:Aber es gab schon Richter, die in diese Richtung "verständnisvoll" argumentiert haben.
Und deshalb kotzt dich der Anwalt aus diesem Fall an und bei allen anderen Anwälten kämpfst Du mit dem Reiz.
Cura hat geschrieben:Tolles Argument: Bei uns wäre er schon wieder in Freiheit. Er hat ja schliesslich nur die Ehre der Familie verteidigt.
Diese Argument hat weder der Richter, noch der Staatsanwalt, noch der Verteidiger vorgebracht, sondern der Täter, wenn ich das richtig weiß, und die fehlende Reue des Täters wird bestimmt auch berücksichtigt worden sein.

Mork vom Ork
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Beitrag von Mork vom Ork » 14.02.2009, 13:36

Cura hat geschrieben:der Anwalt gibt dann ein Statement ab, dass das Gericht die Aussage des Gutachtens, dass der Kerl eine gestörte Persönlichkeit ist hätte berücksichtigen müssen.

Das sind so Augenblicke, in denen ich Probleme habe Anwälte nicht pauschal als Arschlöcher zu bezeichnen
[x] Dir ist die Funktion von Anwälten in einem Gerichtsverfahren nicht bekannt.

Veysel
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Beitrag von Veysel » 14.02.2009, 14:26

Glaub mir alex, nein! SChau, warum bewegen sich 2 Mrd. menschen nicht? warum nur ossama? Was er erzählt ist sein Ding, er ist ein Terrorist! nicht mehr! Terror wird verboten. von allen Weltreligionen! ist auch sehr heikles Thema. man muss auf jede Silbe aufpassen was man sagt. man kann schnell den nerv treffen! beiderseits!

Ich gebe dir ein Beispiel: Deutschland ist überall auf der Welt! die spenden, sorgen sich, schicken ihre Truppen hin und dennoch werden Sie von manchen..nur von manchen Idioten auf die Geschichte verwiesen! ist das gerecht? Nein!

So sieht es mit uns aus: Irgendwo ist ein Arsch der mit Waffen handelt, kriege führt und das Islam nennt! Beim 9 / 11 hat Busch den Koran in die Hand genommen und gesagt dass das nicht darin steht wie es von idioten gesagt wird!

ach ich werde Müde :wink:

alex1311
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Beitrag von alex1311 » 14.02.2009, 14:30

Lasst uns jetzt aufhören damit.... hab da eben eine andere Meinung!

Was mag Google am liebsten, dass interessiert mich viel mehr!

Kenne mich mit keiner Religion aus, bin eben ein Ungläubiger.
Glaube nur daran, dass 2 Pfund Rindfleich eine gute Suppe ergeben und das mich mal die Würmer fressen werden.

Der Glaube wurde doch nur erfunden damit es sich leichter stirbt!

Cura
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Beitrag von Cura » 14.02.2009, 14:54

Sag mal Hasenhuf, kommst Du nur noch hierher um Dein Profilierungssucht zu befriedigen, indem Du erst die Tatsachen verdrehst, vorgeblich falsch interpretierst, um dann klarzustellen, dass alle anderem doch so ein klein wenig der Durchblick fehlt und sie der Nachhilfe von Onkel Hasenhuf benötigen?

Dass die Aussage: „Bei uns wäre er schon wieder frei“ ja wohl kaum vom Staatsanwalt, dem Richter oder dem Verteidiger gekommen sein kann, dürfte hier wohl jedem klar sein. Warum glaubst Du es also explizit richtig stellen zu müssen? Hinterfragen zu müssen?

Und wie die Aussage des Anwalts (das Gutachten hätte berücksichtigt werden müssen!) gemeint war, weißt Du auch sehr genau, nämlich so, dass das Gutachten sich hätte strafmindernd auswirken müssen. Dass die Aussage des Anwalts eventuell so auszulegen ist, dass das Gutachten vom Gericht nicht erst gar nicht behandelt wurde, ist mal wieder Dein Fantasieprodukt. Und Du brauchst auch nicht zu vermuten, dass das Gutachten vom Gericht abgehandelt wurde, davon kannst Du ausgehen. Aber wenn Du davon ausgehen würdest, würde Dir ja mal wieder was fehlen, womit Du Dich profilieren kannst.

Du kannst es mir glauben, mittlerweile dürften hier die meisten die Brillianz Deines juristischen Wissens erkannt haben. Ich habe den Thread hier auch nicht eingestellt, weil ich eine Diskussion zum Prozess und der Urteilsfindung und den Feinheiten des Strafprozessrechts beginnen wollte, dann hätte ich ihn in die Rechtsecke gestellt.

Mich kotzt die Aussage des Anwalts in dieser Sache mal wieder an, wie das immer ist, wenn Anwälte so formulieren, als hätten sie sich die Sache ihrer Mörder, Kinderschänder, Totschläger, Betrüger oder was auch immer zu eigen gemacht. Mich kotzt weniger der Prozess selbst an, sondern das ganze Drumherum, die Toleranz die man uns hier in Europa glaubt abverlangen zu können, die man aber in den eigenen Ländern selbst nicht hat.

In diesem Fall hätte der Anwalt auch formulieren können: „Das Gutachten hat bei der Strafzumessung keine positive Beachtung gefunden“. Das wäre dann eine klare neutrale Aussage gewesen. Und was sagt er? „Dass Gutachten hätte Beachtung finden müssen“. Wieso Müssen? Weil er, der Herr Anwalt, möglicherweise so etwas wie Verständnis für die Tat aufbringt? Oder weil er zufälligerweise ein anderes Rechtsverständnis hat? Jedenfalls schwingt das, nach meiner Meinung, bei der Formulierung die er benutzt hat mit.

Und solche Formulierungen, die man immer wieder von der Verteidigung, auch bei den schlimmsten Verbrechen hört (oft in Wirform), lassen mir manchmal die Galle hochgehen.

Und Hasenhuf, komm mir jetzt nicht mit: In einem Rechtstaat hat jeder ein Recht auf Verteidigung, indem Du Aussagen von mir wieder so verdrehst, dass so eine Formulierung wieder passen würde.

Jeder hat ein Recht auf die beste Verteidigung. Uneingeschränkt. Jeder Anwalt sollte seinen Mandanten so gut als möglich verteidigen und versuchen das Beste rauszuholen, selbst wenn er (der Anwalt) persönlich ganz anderer Meinung ist. Diese Meinung sollte er dann aber für sich behalten oder das Ding erst gar nicht machen.

Jemanden bestmöglich verteidigen heisst nicht sich solidarisch mit ihm zu zeigen. Und genau diesen Eindruck vermitteln viele Anwälte durch ihre Aussagen, ob jetzt bewusst oder aber auch nur „fahrlässig“.

Und meine Formulierung war, dass ich bei manchen Aussagen mancher Anwälte, Juristen Probleme hab und mich bremsen muss keine pauschalen Aussagen wie „Scheissanwälte“ zu tätigen. Damit wollte ich genau sagen, dass ich weiss, dass man nicht pauschal aburteilen kann. Ich denke, dass hat auch jeder so verstanden. Jeder, ausser Dir. Du verdrehst meine Aussage mal wieder ins Gegenteil.

Ende des langen Vortrags.

Trotzdem: Interessanter Thread, interessante Erkenntnisse
Zuletzt geändert von Cura am 14.02.2009, 15:04, insgesamt 1-mal geändert.

Fridaynite
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Beitrag von Fridaynite » 14.02.2009, 15:02

Ich hab hier mal ein wenig aufgeräumt. Reisst Euch zusammen:

Keine Religionskriege hier im Forum.

Reicht schon, wenn die woanders geführt werden.

Wenn da noch das eine oder andere mit rausgeflogen ist, tuts mir Leid. Aber hier könnte man ja problemlos noch mehr löschen.

alex1311
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Beitrag von alex1311 » 14.02.2009, 15:09

Hab da wohl ein wenig über die Stränge geschlagen.....
Aber Papa Friday hat es ja im Griff!

Mork vom Ork
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Beitrag von Mork vom Ork » 14.02.2009, 17:07

Michael1967 hat geschrieben:Und ich habe auch gelesen, dass sich dieses Mädchen schon vor der eigentlichen Tat gemeldet hatte. Aber Die Polizei kann ja erst etwas tun, wenn mit dem Messer schon zugestochen wurde.
Dummes Zeug. Das Mädchen hat sich in den Jahren zuvor mehrmals in die Obhut des Jugendamtes begeben - und ist immer wieder aus freien Stücken in ihre Familie zurückgekehrt. Sie hat mehrmals Anzeige erstattet - und die Anzeigen wieder zurückgezogen. In der Schule war sie nie negativ auffällig, ganz im Gegenteil, sie war sozial sehr engagiert und wurde als fröhliches und selbstbewusstes Mädchen beschrieben. Welchen Schluss sollte jeder mit gesundem Menschenverstand daraus ziehen? Pubertät. Beobachten. Geht vorbei. Und es kann dabei dummerweise auch mal sowas rauskommen.

Beweise für Misshandlungen hat das Mädchen erst zwei Tage vor ihrem Tod vorgelegt. Und auf der Grundlage wird dann auch etwas unternommen, der Vater ist wegen dieser Misshandlungen angeklagt.
ich habe nichts gegen Ausländer. […] Die deutschen Gesetze interessieren die gar nicht!
Als wenn sich alle reinrassigen Deutschen an Gesetze halten würden.
Und nun droht die Mutter auch noch mit Selbstmord - sind die alle bescheuert in der Birne?
Es gibt halt Mütter, die lieben ihre Kinder, egal was passiert. Und wenn eine dann erst ihre Tochter verliert und dann auch noch den Sohn, kann sie schon mal ausrasten. Und soweit mir bekannt, hat sie damit nicht gedroht, sondern wollte ohne Umweg, Androhung und Erklärung gleich aus dem Fenster hüpfen.

Falls sich jemand jenseits des Scheiß-Ausländer-Gelabers für den Fall interessiert und mehr als die 10 Sekunden Aufmerksamkeit zusammenkriegt, die für einen Artikel in der Bild notwendig sind: https://www.zeit.de/2009/08/Ehrenmord. Aber Vorsicht: Da erfährt man denn auch, dass die Angelegenheit etwas komplexer ist als das hübsch plakative Wörtchen Ehrenmord vermuten lässt, es weniger mit Religion und Stammessitten zu tun hat, sondern ganz viel mit sozialem Absturz und geistig minderbemittelten Sprößlingen.
Ich habe irgendwie den Eindruck, Religion und Stammessitten dienen Übeltätern genauso wie ihren vorlauten Kritikern nur als billiger Vorwand.

Hasenhuf
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Beitrag von Hasenhuf » 14.02.2009, 17:53

Cura hat geschrieben:Sag mal Hasenhuf, kommst Du nur noch hierher um Dein Profilierungssucht zu befriedigen ...
Natürlich, darum bin ich auch zehn Tage nicht dagewesen. Deine Unterstellungen und Suggestionen, auch in anderen Threads der letzten Zeit, kannst Du Dir sparen.
Cura hat geschrieben:Dass die Aussage: „Bei uns wäre er schon wieder frei“ ja wohl kaum vom Staatsanwalt, dem Richter oder dem Verteidiger gekommen sein kann, dürfte hier wohl jedem klar sein. Warum glaubst Du es also explizit richtig stellen zu müssen? Hinterfragen zu müssen?
Ich habe das nicht richtiggestellt und ich habe nicht das hinterfragt.

Du hast diese Aussage in den Thread, in der Folge, daß es erst um die Aussage des Verteidigers ging und dann damit argumentiert wurde, daß in anderen Prozessen Richter schon mit "Tradition" argumentiert hätten, eingebracht. Wozu? Oder soll das einfach nur ein Einwurf ohne Bezug gewesen sein? Ich habe darauf hingewiesen, daß die Aussage weder vom Verteidiger, noch, auch wenn das bezüglich des Anwalts schon irrelevant wäre, vom Richter kam, fertig.
Cura hat geschrieben:Und was sagt er? „Dass Gutachten hätte Beachtung finden müssen“. Wieso Müssen? Weil er, der Herr Anwalt, möglicherweise so etwas wie Verständnis für die Tat aufbringt?
Das ist doch eine Suggestivfrage oder? Was Du meinst ist das gleiche nur ohne "möglicherweise" und als Aussagesatz oder? Schließlich hast Du erst auch einfach unterstellt und das hielt ich für ungerechtfertigt.

Was, wenn der Anwalt den Täter aufgrund des Gutachtens für teilweise schuldunfähig hält oder er zumindest der Meinung ist, daß das zu leichtfertig abgetan wurde bzw. nicht ausreichend berücksichtigt worden ist (das wäre für mich naheliegend). Dann ist es seine Pflicht entsprechend zu handeln. Dafür ist seitens des Verteidigers kein Verständnis, irgendeine Sympathie oder ähnliches nötig. Möglicherweise empfindet der Verteidiger so etwas aber ein Grund für die Annahme sehe ich nicht.

Das nächste ist, wenn man von einer teilweisen Schuldunfähigkeit ausgeht, was will man überhaupt für ein Verständnis für eine (teilweise) schuldunfähig begangene Tat (oder den "schuldunfähigen Anteil" davon) aufbringen? Das hat doch nichts mit Verständnis für den Täter bzw. die Tat zu tun, wenn er nicht schuldfähig ist. Für den "nicht schuldunfähigen Teil der Tat“ sehe ich auch kein Anzeichen für Verständnis, er plädiert ja nicht für Freispruch.
Cura hat geschrieben:Und wie die Aussage des Anwalts (das Gutachten hätte berücksichtigt werden müssen!) gemeint war, weißt Du auch sehr genau, nämlich so, dass das Gutachten sich hätte strafmindernd auswirken müssen. Dass die Aussage des Anwalts eventuell so auszulegen ist, dass das Gutachten vom Gericht nicht erst gar nicht behandelt wurde, ist mal wieder Dein Fantasieprodukt.
Nein deins aber ich hätte das deutlicher ausdrücken können. Ich wollte sagen, das Gutachten wird berücksichtigt worden sein (... und nicht nur zur Kenntnis genommen worden sein, ohne berücksichtigt zu werden oder nicht mal zur Kenntnis genommen worden sein), nur nicht in dem Maß bzw. mit dem Ergebnis, wie es der Verteidiger für angebracht hält*. Und dann muß er das doch anbringen.

* Zumindest, wenn man ihm nicht unterstellt, er würde das nur vorgeben.
Cura hat geschrieben:Jemanden bestmöglich verteidigen heisst nicht sich solidarisch mit ihm zu zeigen.
Der Verteidiger muß die Interessen seines Mandaten aber überzeugend vertreten, auch wenn das vor einem "Nicht-Geschworenen-Gericht" nicht ganz so wichtig ist. Auch gegen ein Maß an Solidarität ist nichts einzuwenden, wenn sie sich darauf bezieht, kein höheres Strafmaß (oder Tatbestand) zu kassieren als man es für angemessen hält. Für Solidarität gegenüber Ehrenmorden oder ansatzweise derartiges konnte ich keine Anzeichen feststellen.
Cura hat geschrieben:Und meine Formulierung war, dass ich bei manchen Aussagen mancher Anwälte, Juristen Probleme hab und mich bremsen muss keine pauschalen Aussagen wie „Scheissanwälte“ zu tätigen. Damit wollte ich genau sagen, dass ich weiss, dass man nicht pauschal aburteilen kann. Ich denke, dass hat auch jeder so verstanden. Jeder, ausser Dir. Du verdrehst meine Aussage mal wieder ins Gegenteil.
Das stimmt so nicht, auch ich habe zwischen dem einen Anwalt und den bei den Du ein Problem hast sie nicht pauschal als Arschlöscher zu bezeichnen unterschieden. Außerdem war deine Formulierung etwas anders. Hättest Du geschrieben "Das sind so Augenblicke, in denen ich Probleme habe solche Anwälte nicht pauschal als Arschlöcher zu bezeichnen ..." dann hätte ich die Aussage weniger weitreichend verstanden und das "und bei allen anderen Anwälten kämpfst Du mit dem Reiz" weggelassen.

Bedenke, daß Du weißt was Du ausdrücken willst, und deine Formulierungen dadurch fälschlich als eindeutig empfinden kannst. Andere verstehend das dann aber vielleicht mehrdeutig oder im schlechteren Fall ziehen sie das was Du gemeint hast nicht mal in Betracht. Ich weiß daß es schwer sein kann eigene Texte so zu lesen und entsprechend zu formulieren, als ob man nicht schon vorher weiß was drin steht.

Cura
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Beitrag von Cura » 14.02.2009, 18:22

>> Das sind so Augenblicke, in denen ich Probleme habe solche Anwälte nicht pauschal als Arschlöcher zu bezeichnen ..

Jo Hasenhuf, es geht in gleicher Manier weiter. Ich habe bewusst so formuliert wie ich formuliert habe. Ich habe nämlich keine Probleme SOLCHE Anwälte in solchen Momenten als Arschlöcher zu bezeichnen. Ich muss nur aufpassen, dass ich nicht allgemein formuliere "Scheissanwälte" und damit alle über einen Kamm schere.


>> Für Solidarität gegenüber Ehrenmorden oder ansatzweise derartiges konnte ich keine Anzeichen feststellen.

Davon hab ich auch nie gesprochen, sondern von Solidaritat gegenüber Tätern und so indirect auch mit Ihren Taten.


>> Ich weiß daß es schwer sein kann eigene Texte so zu lesen und entsprechend zu formulieren, als ob man nicht schon vorher weiß was drin steht.

Na ja, über dieses Stadium scheinst Du ja hinaus zu sein.

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