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Google will wie Wolfram Alpha werden...

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chris21
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Beitrag von chris21 » 15.03.2012, 11:12

Vor Urzeiten hatte Google ja mal das Credo, gut zu sein, wenn Nutzer nur Millisekunden auf dem Angebot der Suche verweilen und schnellstens zu relevanten Ergebnissen auf anderen Seiten im Netz landen...

Nun will Google anscheinend zukünftig Wolfram Alpha beerben und die Google Suche weiter zur Einbahnstraße umgestalten:

https://online.wsj.com/article_email/SB ... DQyWj.html
Zuletzt geändert von chris21 am 15.03.2012, 14:26, insgesamt 1-mal geändert.

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Bodo99
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Beitrag von Bodo99 » 15.03.2012, 11:18

Dazu ach ein Artikel im Spiegel: Neue Websuche
Google macht dem freien Web Konkurrenz

https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpol ... 72,00.html

ThatsLife
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Beitrag von ThatsLife » 15.03.2012, 11:22

Google will die Besucher auf der eigenen Seite halten. Mittlerweile lassen sich in US Flugrouten googlen und buchen. Die Richtung sollte klar sein..

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chris21
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Beitrag von chris21 » 15.03.2012, 11:23

Die Richtung ist schon lange klar, mit Maps, Bewertungen, Places, Google Hotelfinder, Google Flights, etc.

Es wird nur noch viel viel schlimmer werden, wenn man den Ausführungen zur semantischen Suche folgt, die im Artikel angerissen werden.

lalabuh
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Beitrag von lalabuh » 15.03.2012, 12:58

Passt ja dazu. Ein Ex-Googler über den Richtungswechsel bei Google.
-> https://blogs.msdn.com/b/jw_on_tech/arc ... oogle.aspx

TC Stahl
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Beitrag von TC Stahl » 15.03.2012, 13:36

Ist schon lustig irgendwie. Vorgestern habe ich einen Artikel über Googles Monopol und die sich daraus ergebenden Gefahren veröffentlicht (siehe Sig). Und heute kommt dann so eine Meldung.

Wobei das Problem nicht neu ist. Wie in de Spiegel-Artikel auch steht, geht Google lediglich einen Schritt, den Facebook längst hinter sich gelassen hat.
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-> Google diktiert Journalismus

seonewbie
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Beitrag von seonewbie » 15.03.2012, 14:06

Google beschäftigt zwar clevere Leute aber das was hinter Wolfram Alpha
steckt werden da nur ganz wenige bis niemand verstehen.

Das glaube ich es erst wenn ich es sehe das Google MEHRSPRACHIG
die Qualität von W-Alpha erlangt.
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CyberNibbler
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Beitrag von CyberNibbler » 15.03.2012, 14:21

@seonewbie
Das Google wie Wolfram Alpha werden will, ist ein schlechter Vergleich von chris21.
Du denkst wohl an den mathematischen Teil von Wolfram Alpha.
Das lässt sich doch kaum monetarisieren.
Google wird viel mehr versuchen alle Ergebnisse auf auch nicht mathematischen Fragen, die ein User wünscht schon auf der Google Seite darzustellen.

chris21
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Beitrag von chris21 » 15.03.2012, 14:25

Ich meinte bei Wolfram Alpha weniger den mathematischen Aspekt als vielmehr die semantische Analyse der Suchanfrage.

Und wenn ich sehe, was Google da zum einen an Datensätzen erworben hat und zum anderen, wo derzeit die besten KIler weltweit sitzen, dann wird mir schon ein wenig Bange, wohin es bei Google geht.

@lalabuh: sehr schöner Link :)

UweT
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Beitrag von UweT » 15.03.2012, 14:33

@chris21 - ich schätze, dass wir das nur in U.S sehen - das resultat der übernahme von freebase.com

es sei denn die hatten genug zeit freebase zu internationalisieren bzw. zu lokaklisieren....

beispiel aus dem wsj artikel: https://www.freebase.com/view/en/chancellor_of_germany - das nur halt direkt über der search query.

im gleichen zug wird die wikipedia demoted. :P

gruß
uwe

chris21
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Beitrag von chris21 » 15.03.2012, 14:42

Klar wird die Internationalisierung einige Zeit brauchen und nicht zeitgleich mit dem Roll-Out in den USA kommen.

Vermute auch, dass es bei der Lokalisierung vermutlich sogar zuerst das spanischsprachige Web erwischt, weil die syntaktische und semantische Analyse dort wesentlich weniger komplex ist als z.B. in der deutschen Sprache.

Aber selbst wenn sie den Umweg der internen Übersetzung gehen, werden sie mit der Zeit auch die Lokalisierung/Internationalisierung schaffen können.

Wie gut es dann wird? Wer weiß. Aber die Philosophie, alle Nutzer im Google Universum zu behalten, anstatt Nutzer durchzureichen, wird sich weiter verstärken.

Das hat mit Rich Data Schemata und Snippets angefangen, wird irgendwann über OWL oder einer Alternative im semantischen Web enden und dann wird Google nicht nur aus Quellen wie metaweb/freebase, sondern aus dem ganzen Netz den Content aggregieren und im eigenen Haus präsentieren.

Webbonaut
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Beitrag von Webbonaut » 15.03.2012, 14:56

Ein Satz den ich normalerweise nur Frauen entgegen bringe:
Wer alles will, wird am Ende nichts bekommen.

Google wächst mir jetzt schon zu schnell und in, für mein Verständnis, als Narzisstisch anzusehende Richtungen. Als Verbraucher fühle ich mich nur noch bevormundet und suche für private Suchen oft die Alternativen wie zB. Bing.
Zuletzt geändert von Webbonaut am 15.03.2012, 15:02, insgesamt 2-mal geändert.

chris21
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Beitrag von chris21 » 15.03.2012, 14:58

Wohl wahr, Google ist schon lange Googles schlimmster Feind...

Beloe007
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Beitrag von Beloe007 » 15.03.2012, 16:54

Die meisten Informationen werden ins Netz gestellt um verbreitet zu werden und Feedback (Antworten, Meinungen, Geld, ...) zu erhalten, da ist es doch egal ob jemand auf der eigenen Seite landet oder nicht. Wichtig ist nur das man trotzdem Feedback dafür bekommt das Google einem keinen Besucher mehr schickt. Ansonsten werden keine Informationen mehr ins Netz gestellt, die keine Besucher/Feedback erhalten und das Netz stirbt.

Falls es dann doch anders kommen sollte, wer will denn dann noch im Index sein = Webseitenbetreiber werden eine Lösung finden. Mit der Erfindung des Buchdrucks sind ja auch nicht die Autoren ausgestoren und nur noch alte Schinken gedruckt worden, sondern erst ab da wurde es richtig interessant Buchautor zu werden.

Melegrian
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Beitrag von Melegrian » 15.03.2012, 20:16

Beloe007 hat geschrieben:Mit der Erfindung des Buchdrucks sind ja auch nicht die Autoren ausgestoren und nur noch alte Schinken gedruckt worden, sondern erst ab da wurde es richtig interessant Buchautor zu werden.
Ja, nur das die meisten Autoren nicht von ihren Büchern leben können. Siehe Selbstverlag:
Seit über 10 Jahren bietet BoD diese bedarfsgerechte Publikationsdienstleistung für Autoren und Verlage an und hat mit 350.000 Bestandstiteln allein in Deutschland einen Marktanteil von ca. 80% erreicht.

Mit über 10.000 Neuveröffentlichungen jährlich...
https://www.bod.de/das-unternehmen.html

Wobei die jährlichen Verkaufszahlen im Durchschnitt jedoch nur bei rund 17 Exemplare pro Titel liegen sollen. Auch wenn man die Einwände berücksichtigt, kommen da immer noch keine lohnenden Zahlen raus:

https://www.bod.de/autorenpool/durchsch ... flage.html

Gut, ist jetzt ein schlechter Vergleich. Je nach Suchanfrage liegen die ersten Ergebnisse aber bereits jetzt zuweilen außerhalb des sichtbaren Bereiches und sind ohne Scrollen nicht mehr erreichbar. Mit jedem neuen Future, was da noch hinzukommt, kann es jedoch eigentlich nur schlechter mit den Besucherzahlen für die eigenen Seiten werden.

Und "define:" gibt es für Single-Keywords eigentlich schon ewig. Wenn Google diese Datenbestände beginnt in eigene umzuwandeln und define: mit was, wie, wo +ist oder + sind abzugleichen, dann könnten damit schon einmal Suchanfragen, wie "was ist eine Bakterie" ohne Quellenverweis beantwortet werden.

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