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Domainpop interessiert keinen mehr?

Ein wichtiges Thema für einige Suchmaschinen. Dieses Unterforum dient zur Beantwortung von Fragen rund um das Thema Link-Marketing, Linkbaits, Widgets, Ideen die Linkerati zu finden und wecken!

(Kein Link Farm / Linktausch Börse usw.)
Sumatis
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Beitrag von Sumatis » 23.08.2013, 14:02

Hallo,
die Domainpopularität (Anzahl der Domains, von denen Backlinks kommen) war immer eine sehr wichtige Maßzahl und auch jetzt noch kommt keine Linkanalyse ohne diese Zahl aus.

Seit es das disavowen gibt, interessiert das scheinbar niemanden mehr. Scheinbar jeder dritte reicht eine disavow-Liste ein, mit der er seine Domainpop um ein Drittel oder die Hälfte oder gar noch mehr reduziert.

Es wird auch nicht diskutiert, keiner kommt auch nur auf den Gedanken, dass er sich im Hinblick auf die Domainpop mit dem disavowen selbst schadet.

Haben die schwachen Links, die entwertet werden, ohnehin nie zur Domainpop gezählt oder sind alle so mit Ihren penalties beschäftigt, dass es als geringeres Übel ohne zu zögern in Kauf genommen wird?

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SloMo
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Beitrag von SloMo » 23.08.2013, 17:11

Ähm ja, also es gibt ja eine ganze Menge Faktoren. Wenn man Altlasten hat und eine Penalty befürchtet, kann man Disavow versuchen.

Domainpop ist nach wie vor eine wichtige Kennzahl für die Beurteilung von Domains. Der Hype ist halt vorbei, es ist eine Zahl von vielen. Die reine Domainpop hat ja auch gar keine Aussagekraft. Profis schauen sicher immer drauf, bevor sie in die tiefere Backlinkanalyse einsteigen. Aber nur zur ersten Orientierung.

IMHO ist Disavow zur Zeit eh esoterisch. Google benutzt Disavow momentan nicht produktiv. Es wird vielleicht bei Reconsiderations mal ein Blick in die Liste geworfen oder ein paar Links in den Webmastertools ausgeblendet. Disavow dient als Trainings-Feedback für die Algos der nächsten Generation. KI-Algos (Neuronale Netze und so Zeugs) brauchen Futter. Disavow liefert unglaubliche Mengen relativ qualifizierter menschlicher Einschätzungen. Ist doch ein cooler Schachzug: wer kann echte und falsche Links besser unterscheiden, als SEOs. Dazu wurden Disavow und Penguin erdacht.

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Beitrag von Sumatis » 23.08.2013, 18:43

"Der Hype ist halt vorbei, es ist eine Zahl von vielen."

Was meinst du damit? Dass es mehr als früher auf die Qualität der Links ankommt und die Anzahl immer unwichtiger wird?

Könnte es sein, dass die schlechten, entwerteten Links ohnehin nie zur Domainpop gezählt haben? Wäre doch eigentlich logisch: Wenn ein Link schlecht ist, warum sollte er dann positiv zur Domainpop beitragen?

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kanuddel
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Beitrag von kanuddel » 23.08.2013, 19:21

Du bist seit 2006 hier. Was hast du die letzten 7 Jahre gemacht!?

SloMo
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Beitrag von SloMo » 23.08.2013, 19:27

Domainpop ist die Anzahl verlinkender Domains. Qualitative Bewertungen haben dabei nichts verloren.

Die Domainpop ist eine rein quantitative und technische Metrik, die sich SEOs ausgedacht haben. Das meinte ich auch mit "Hype". Als PageRank und Linkpop marketingmäßig ausgeschlachtet waren, wurde in allen SEO-Blogs und Foren von der Domainpop berichtet und es schossen Tools dafür wie Pilze aus dem Boden. Die Domainpop wird als Kennzahl von jedem SEO-Tool angezeigt, sie ist aber allenfalls ein Indiz für die Ranking-Power einer Website.

Das hat nichts mit Googles Ranking-Realität zu tun. Es gibt bei Google mit ziemlicher Sicherheit keine Metrik, die "Domainpop" heißt und direkt im Ranking-Algo verwendet wird.

Sumatis
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Beitrag von Sumatis » 23.08.2013, 21:32

kanuddel hat geschrieben:Du bist seit 2006 hier. Was hast du die letzten 7 Jahre gemacht!?
Darauf gewartet, auf berechtigte Fragen dumme Gegenfragen zu erhalten?

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Beitrag von kanuddel » 23.08.2013, 22:10

Sumatis hat geschrieben:Darauf gewartet, auf berechtigte Fragen dumme Gegenfragen zu erhalten?
Nunja...
Sumatis hat geschrieben:Könnte es sein, dass die schlechten, entwerteten Links ohnehin nie zur Domainpop gezählt haben?
ist keine Berechtigte Frage, denn
SloMo hat geschrieben:Domainpop ist die Anzahl verlinkender Domains. Qualitative Bewertungen haben dabei nichts verloren.
sollte man wissen...

Sumatis
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Beitrag von Sumatis » 24.08.2013, 00:02

In der Sache:
Es geht doch nicht nur um eine Zahl als reine Zahl, sondern um deren direkte oder indirekte - wie auch immer geartete - Verwendung von Google, auch in qualitativer Hinsicht. Irgendwie wird die Anzahl der Domains eine Rolle spielen, ob als absolute Zahl oder anders.... so ein Algo ist komplex.


Und unter uns Männern:
Sag mal, geht's noch? Maßt du dir tatsächlich an zu beurteilen, was "man" bzw. ich wissen sollte und dementsprechend fragen darf? In einem Forum, das zum Fragen stellen und diskutieren da ist? Bei einer Frage, die noch nie gestellt worden ist?

Ich glaub mein Schwein pfeift.

Les mal die allgemeinen Forumsregeln durch.

mtx93
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Beitrag von mtx93 » 24.08.2013, 04:58

SloMo hat geschrieben:Ähm ja, also es gibt ja eine ganze Menge Faktoren. Wenn man Altlasten hat und eine Penalty befürchtet, kann man Disavow versuchen.

Domainpop ist nach wie vor eine wichtige Kennzahl für die Beurteilung von Domains. Der Hype ist halt vorbei, es ist eine Zahl von vielen. Die reine Domainpop hat ja auch gar keine Aussagekraft. Profis schauen sicher immer drauf, bevor sie in die tiefere Backlinkanalyse einsteigen. Aber nur zur ersten Orientierung.

IMHO ist Disavow zur Zeit eh esoterisch. Google benutzt Disavow momentan nicht produktiv. Es wird vielleicht bei Reconsiderations mal ein Blick in die Liste geworfen oder ein paar Links in den Webmastertools ausgeblendet. Disavow dient als Trainings-Feedback für die Algos der nächsten Generation. KI-Algos (Neuronale Netze und so Zeugs) brauchen Futter. Disavow liefert unglaubliche Mengen relativ qualifizierter menschlicher Einschätzungen. Ist doch ein cooler Schachzug: wer kann echte und falsche Links besser unterscheiden, als SEOs. Dazu wurden Disavow und Penguin erdacht.
Du hast keine Ahnung von den wirklichen Gefahren.
In Wirklichkeit sendet Disavow kodierte Daten zum Alderan, die da eine Invasion der Erde mit vorbereiten.

Das klingt bescheuert? Genau wie dein Quatsch.

Es sei dir belassen, zu sagen oder zu glauben was du Glaubst, aber diesen Blödsinn hier als Wissen zu verkaufen regt mich auf.

Du bist einfach nur ein Spinner, wenn es zu Google kommt weil dein, ja Hass, dein Hirn mittlerweile völlig auf Dünnpfiff geschaltet hat. Jede Blödsinnsidee, die irgendein von Google gebannter indischer Webspammer aus Frust im WF postet, scheint dir sofort als Offenbarung aufzublühen. Und deswegen hast du auch Null Ahnung.

Mir egal, ob das beleidigend ist, schlimmer ist doch das hier jemand deinen Blödsinn für voll nimmt und auf wichtige Dinge verzichtet oder falsch macht und am Ende seine finanzielle Existenz auf dem Spiel steht.

Disavow funktioniert mehr oder weniger wie von Google verkauft. Das sie uns nicht alles sagen. Klar. Das tut nicht mal der Papst, und der hat keine Suchmaschine die Geld bringen muss.

Nur wird nach dem Disavow in den WMT danach nicht der Score der Webseite forciert neu berechnet, das passiert wohl nur bei einer manuellen Anpassung. Ist es also ein Penguin Penalty, dann sind die Links zwar disavowed, aber da Penguin nicht refreshed ist sind noch die alten Links im Score. Das gilt natürlich auch für alle anderen Scores, die dir wegen der Links das Ranking verdorben haben und die nicht vom Realtime Scoring nach einen Bot-Crawl erfasst werden. Bei diesen periodischen Penalties wird disavow erst beim nächsten Update eingerechnet. Ist das gut? Ne, anders wäre mir auch lieber. Vielleicht ändert Google das, vielleicht nicht.

Das ist nun wirklich selbst einen 10 Jährigen zu erklären. Und für Leute, die es wirklich wissen wollen, ist das sogar in der Fachliteratur für search engines beschrieben.

Den, oh Wunder, es gibt ja mehr als nur eine Suchmaschine. Und, oh Wunder, funktionieren die mehr oder weniger auch gleich. Da hat keiner ein wirklich geheimes technisches Wunder unter der Haube, wie den auch.
Schon durch die Mitarbeiterfluktuation geht das Wissen durch die Reihen.

Bing hat Disavow schon *viel länger* im Angebot, hier kann man mal schauen: https://www.bing.com/webmaster/help/how- ... s-0c56a26f

Und das hat genau die gleichen Probleme, Stärken und Schwächen.

Aber genau wie du - wer kümmert sich schon um Bing wenn man Google haben kann.

SloMo
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Beitrag von SloMo » 24.08.2013, 17:25

Du bist der lebende Beweis dafür, dass Googles Strategie funktioniert. Danke für die Demonstration!

Shop_SEO
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Beitrag von Shop_SEO » 24.08.2013, 18:36

@mtx93,

ich weiß ja nicht, was Du rauchst, aber das will ich haben - auch wenn es scheinbar die Rechtschreibung und die höfliche Ausdrucksweise stark beeinträchtigt. Aber das Zeug muss gut sein.

manori
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Beitrag von manori » 24.08.2013, 20:32

SloMo hat geschrieben:Disavow liefert unglaubliche Mengen relativ qualifizierter menschlicher Einschätzungen.
Genau DAS (von mir gefettet) in dem Zitat halte ich für äußerst fragwürdig.

Sumatis
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Beitrag von Sumatis » 24.08.2013, 20:48

Wird das jetzt eine disavow-Grundsatz-Diskussion, "Sinn und Unsinn des disavowens"?

So war mein Eingangsposting nicht gemeint.

hanneswobus
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Beitrag von hanneswobus » 24.08.2013, 21:21

sumantis,

interpretiere mal die "domainpop" als metrik, welche aussagt:

1. wer labert ueber die domain?
2. wer labert wo ueber die angebote der domain?

ich theoretisiere mal vor mich hin und schreibe: je mehr voellig verschiedene mitspieler ueber eine domain schwafel (=>links), desto cooler ist die domain im ranking. ;-) so gesehen ist die domainpop durchaus eine spannende variable.

gruß

SloMo
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Beitrag von SloMo » 24.08.2013, 21:53

Nur nochmal für sumatis: Es ist simpel, eine hohe Domainpop ohne Ranking-Effekt zu erzeugen. Das ist noch leichter, als einen hohen Pagerank ohne Ranking-Effekt zu erzeugen. Wie wichtig kann Domainpop also sein?

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