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bull
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Beitrag von bull » 03.05.2005, 07:55

Ebenso problematisch wie der Geburtenrückgang selbst ist die soziale Verteilung derjenigen, die noch Kinder bekommen.

Aber in ein paar Jahren wird es sowieso nur noch ein multiethnisches Gebilde auf dem territorialen Gebiet der ehemaligen BRD geben.

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mario
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Beitrag von mario » 03.05.2005, 08:20

bull hat geschrieben:Ebenso problematisch wie der Geburtenrückgang selbst ist die soziale Verteilung derjenigen, die noch Kinder bekommen.
Aber in ein paar Jahren wird es sowieso nur noch ein multiethnisches Gebilde auf dem territorialen Gebiet der ehemaligen BRD geben.
ungefähr so zeichnet es sich ab, ja. Aber wer von euch will denn eine solche Entwicklung? Dann muss das Teilen noch weit mehr geübt werden. Wohin solche Auswüchse führen können, hat der Pagemaker ja skizziert. Es läuft einfach alles falsch in Europa, punktum

danielr
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Beitrag von danielr » 03.05.2005, 09:33

Hallo Leute,

eine interessante Debatte hier, deshalb werde ich mich auch mal beteiligen.
Im großen und ganzen habt ihr alle Recht...in Deutschland stimmt etwas nicht. Bei all dem was in deutschland passiert, darf man nicht vergessen, dass die Medien absolut manipulieren, sie polarisieren, wollen keine positiven schlagzeilen in den news (abgesehen vom papst), weil es einfach keine quoten und damit auch kein geld bringt. viele leute erhalten aber nun einmal (nur) durch die medien ihre informationen dazu, was im lande und um uns herum passiert.
kleines beispiel: letzte woche war ich bei einer hauptversammlung..die ruhig verlaufen ist, nur ist einmal ein mann von hinten genz empört nach vorn gelaufen in die zweite reihe, weil ihm die meinung des einen privaten aktionärs (redners) nicht zusagte..also völlig losgekoppelt von dem betroffenen unternehmen. was stand nächsten tag in der zeitung: "tumulte bei hauptversammlung, mann stürmt nach vorn und ist empört über unternehmen". wenn ich sowas lese bekomm ich einen dicken hals und weiß, wieso ich sonst keine tageszeitungen lese, weil einfach nur unwahrheiten geschrieben werden und das volk verdummt und sich eine falsche meinung bildet. im fernsehen ist es nich viel anders.
all dies führt schon zu einer negativen grundstimmung im volk...alles wird einfach niedergetrampelt. im vergleich dazu kann man die zeiten des wirtschaftlichen aufschwunges in westdeutschland vor vielen jahren vergleichen - die grundstimmung in den medien war um einiges ehrlicher und viel positiver. es zählte einfach nur "vorwärts, voran!". fazit: große mitschuld am dilemma haben die medien.
was mir in deutschland ausserdem fehlt, ist eine echte führungsperson, die deutschen brauchen einen "führer", der ihnen eine positive grundstimmung, überzeugung und patriotismus vermittelt und keinen, der sich kaum blicken lässt und kaum reden ans volk hält. es fehlt einfach nur kommunikation. und deutschland braucht einen "führer", ganz klar.
ansonsten finde ich , etwas übertrieben gesagt, politiker wie schmeißfliegen..ich denke ich werde jetzt nicht näher darauf eingehen müssen, da meine vorredner hier schon einiges dazu gesagt haben.
übrigends wird ca. 2006 die pflegeversicherung pleite sein, man kann also gespannt sein, wie hier der staat die kosten abfangen will/wird oder überhaupt kann - ich kann mir vorstellen der staat will mehr privatvorsorge, was dann also passieren wird interessiert mich.
deutschland ist übrigends in der EU der größte kapitalgeber, frag mich eigentlich nur woher das geld kommt, denn deutschland ist doch "pleite".
in meinen augen , wie hier schon geschrieben, finde ich bei einem totalversagen der deutschen demokratie die Demokratie ansich gefährdet. man sollte vielleicht über aristokratie nachdenken (nur die schlauen regieren)?! aber egal wo menschen in machtpositionen sind, wird es immer missbrauch geben.
nun noch was zu mir. ich werd dieses jahr mein studium beenden und spätestens mitte/ende 2006 will ich mit meiner freundin wieder im ausland sein .. vielleicht richtung skandinavien (NOR) oder CH etc. ... nur nicht deutschland (wenn es weiter so bleibt bzw. schlimmer wird). ich werde mich nicht abzocken lassen und auch nicht steuern zahlen das sich die balken biegen und dabei noch bestraft werden wenn man kinder zeugt.
ich will mit meiner zukünftigen familie LEBEN und nicht ständig im "kampf" sein müssen. in diese richtung tendieren immer mehr know how träger in deutschland aber wen interessierts? keinen. also bleiben die dummen da und die klugen gehen, genau wie in der wissenschaft...forscher gehen einfach ins ausland, weil die anreize/möglichkeiten zu sehr eingeschränkt sind.
schon heute werden jährlich ca. 75-80% der steuergelder für das soziale system und für schulden (zinsen) berappt, nur dafür! unglaublich.
wenn es also noch eine Mio Arbeitslose mehr gibt, dann ist der kollaps schon vorprogrammiert.

gruß,
danielr
Zuletzt geändert von danielr am 03.05.2005, 09:36, insgesamt 1-mal geändert.

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sean
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Beitrag von sean » 03.05.2005, 09:34

Liegt das Problem nicht eher in einer Idealisierung der Politik/Politiker? Wir haben in unserer Kindheit ein pefektes Bild bekommen (woher auch immer), wie Politik angeblich funktioniert. Und jetzt raffen wir langsam, dass es nie so sein wird wie wir denken, dass es wahrscheinlich nie so war wie wir gedacht haben und dass es wahrscheinlich nie so werden wird wie wir hoffen.

Alle (Politik) Helden der letzten Jahrzehnte haben es ebenso versäumt frühzeitig etwas zu unternehmen. Aber danach fragt ja keiner mehr...es bleiben nur die (Helden)Reste im Gedächnis....und die Kritik an den heutigen Amtsträgern.

Gruß

sean

mario
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Beitrag von mario » 03.05.2005, 12:17

@Daniel

wären nicht die Medien, würde das deutsche Volk noch immer glauben, dass nun in Kiew alles seinen geregelten Lauf nimmt. Euer Aussenminister wurde doch ein weiteres Mal in Report auf ARD entlarvt. Ich gebe Dir Recht, es sind keine heiligen, die Journalisten, aber sie haben eine wichtige Funktion. Deshalb liest, schaut oder hört man möglichst mehrere Stimmen.

Es ist doch bezeichnend wie junge gebildete Menschen denken (müssen). Es gibt für die eigenen Staatsbürger keinen Platz mehr, aber die ungebildeten lässt man einmarschieren. Die Gründe die angeführt werden sind geradezu bezeichnend für das eklatante Versagen der Politiker. Man brauche die Einwanderer um das Sozialwerk nicht zu gefährden. Auch der kleine Norbertli, der sich zum Fernsehnarr und Showy wandelte, ist der festen Überzeugung, daß Deutschland diese Einwanderer braucht. Warum wohl? Weil er sich vor 20 Jahren schon verkalkulierte. Du grüne Neune, was da alles noch kommen wird... Du machst das richtig, jeder muss für sich schauen, denn Du hast nichts von der 3,3%-igen Lohnerhöhung des öffentlichen Dienstes, die gerade andiskutiert wird. Ein Dreistheit von Ver-di sondergleichen. Ich würde als verantwortlicher Volksführer einen Teil der 5 millionen stempelnden Resevisten ausbilden um die streikenden Staatsdiener zu entlassen um mit frischem Blut ans Werk zu gehen. Alles Maden, die sich plötzlich entpuppen und wegflattern. Der Nährboden für solche Mätzchen sind einmal mehr die fetten Gewerkschaftsführer. Sie sind rezeptlos, stur, und brandgefährlich für Euer aller Wohl!
Das Fass ist voll, es beginnt zu überlaufen... lange dauert es nicht mehr bis der Boden matschig wird und das Fass zum Kippen kommt. (bildlich: Staudammbruch)

Deine Überlegung ist richtig Daniel...

Garfield
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Beitrag von Garfield » 03.05.2005, 12:18

sean hat geschrieben:Liegt das Problem nicht eher in einer Idealisierung der Politik/Politiker?
Nein, liegt es nicht (wobei ich hier und im Folgenden nur von meinen persönlichen Ansichten spreche).
sean hat geschrieben:Wir haben in unserer Kindheit ein pefektes Bild bekommen (woher auch immer), wie Politik angeblich funktioniert.
Woher auch immer - das wüßte ich auch gern. Ich habe ein solch perfektes Bild nicht. Wie kommst du zu dieser These ?

Wie Politik funktioniert, ist mir gelinde gesagt völlig schnuppe. Ich will nur von meiner täglichen, harten Arbeit leben können.
sean hat geschrieben:Und jetzt raffen wir langsam, dass es nie so sein wird wie wir denken,
Richtig. Schuld daran: Die Politik. Andere Länder - ich blicke wieder mal aus dem Fenster über den Berg nach Luxemburg - schaffen es, daß man dort leben und Kinder haben kann.
sean hat geschrieben:dass es wahrscheinlich nie so war wie wir gedacht haben
Irrtum. Mein Vater hat's seltsamerweise geschafft, als angestellter Arbeitnehmer, später dann als Selbständiger, drei Kinder und die Frau gut zu ernähren.
sean hat geschrieben:und dass es wahrscheinlich nie so werden wird wie wir hoffen.
In diesem Land jedenfalls nicht.
sean hat geschrieben:Alle (Politik) Helden der letzten Jahrzehnte haben es ebenso versäumt frühzeitig etwas zu unternehmen. Aber danach fragt ja keiner mehr...es bleiben nur die (Helden)Reste im Gedächnis....und die Kritik an den heutigen Amtsträgern.
Da verschweigst du allerdings, daß schon eine Korrektur der Steuerprogression Erstaunliches im Geldbeutel der Arbeitnehmer (und übrigens auch der Arbeitgeber, die ja bekanntlich 50 % der Lohnsteuer ihrer Angestellten und Arbeiter zahlen) bewirken würde.

Ich habe nix gegen dieses Land. Ich stelle keine überzogenen Ansprüche. Ich will einfach nur am Ende des Monats nicht von meinem Bruttolohn noch bedauerliche 60 % als Nettolohn Rest haben, von dem ich dann noch, wenn ich sie, was ja leider nicht ausbleibt, ausgebe, noch 16 % Mehrwertsteuer zahlen darf.

mario
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Beitrag von mario » 03.05.2005, 12:44

sean hat geschrieben:Liegt das Problem nicht eher in einer Idealisierung der Politik/Politiker? Wir haben in unserer Kindheit ein pefektes Bild bekommen (woher auch immer), wie Politik angeblich funktioniert. Und jetzt raffen wir langsam, dass es nie so sein wird wie wir denken, dass es wahrscheinlich nie so war wie wir gedacht haben und dass es wahrscheinlich nie so werden wird wie wir hoffen.

Alle (Politik) Helden der letzten Jahrzehnte haben es ebenso versäumt frühzeitig etwas zu unternehmen. Aber danach fragt ja keiner mehr...es bleiben nur die (Helden)Reste im Gedächnis....und die Kritik an den heutigen Amtsträgern.

Gruß

sean
lol Sean, dauerte aber lange bis Du selber zu hinterfragen beginnst. Ich weiss ja nicht wie alt Du bist, aber spätestens jetzt solltest Du darauf reagieren. Wenn Dein Haus daniederlodert frägst Du Dich auch nicht welche Ikonen einst darin wohnten, Du frägst Dich wie der Brand zu löschen ist und allenfalls wer ihn gelegt hat. Bekanntlich beissen den Letzten die Hunde, also Rot/Grün. Sie sind durchaus nicht für alles alleine verantwortlich, aber hauptverantwortlich. Wer in 7 Jahren die Mißstände nicht korrigiert und sie sogar verschönigt, muss die Hauptverantwortung übernehmen. Wie das aber verstanden wird, hat Euch der Aussenminister gerade eben erst zu verstehen gegeben. Man versteht neuerdings darunter, es künftig besser zu machen. Noch nicht mal das tut er!! Da ist eine ganz eigenartige Politkultur entstanden, die aber damals mit den Pflastersteinen begann, über die ausgerufene Republik Freies Wendland, bis hin zum Minister führte. Dieser Werdegang ist zu beobachten bei einigen Ministern und höherrangigen Parteimitgliedern. Man hat sie gewährt, aber deren Politruinen dürft ihr selber aufräumen. Soviel Wirtschftsinkompetenz und Dreistheit gegenüber dem eigene Volk lässt sich lange suchen. Da gibt es aber auch noch das Europaparlament... mit dem Kohn-Bendit... auch nicht von scheuen Eltern

so nun geh ich schön essen und trinke einen guten Rioja um die Gedanken etwas zu bremsen.

cheers
Toro

AnjaK
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Beitrag von AnjaK » 03.05.2005, 13:47

Das Hauptproblem ist, dass Deutschland als ehemaliges Vorzeigeland und als Vorreiter der EU meint, wegen der Vergangenheit etwas gutmachen zu müssen und Vorbild zu sein für alle andere Länder. Deswegen nehmen sie jeden auf den sie bekommen können, denn jeder Flüchtling, den sie "politisch integrieren" können, gibt einen Punkt auf der "Schlechte-Gewissen-Abbau-Skala" und die Politiker können sagen "was wollt ihr denn, wie bücken uns doch!". Man sagt Deutschland habe aus den Fehler der Vergangenheit gelernt, aber das ist nicht so, es war eine Gehirnwäsche!
Es gab Regierungen in der Geschichte, die weitaus mehr Greul angerichtet hat, darüber muss man gar nicht diskutieren. Aber da alle Welt nach D schaut und immer noch mit dem Finger drauf schaut, muss D. den Bückling machen und alles tun, was andere wollen, selbst wenns den eigenen Ruin bedeutet. Und DAS ist das Problem.
Nicht die Ausländer sind das Problem sondern die EINSTELLUNG der Deutschen.
Solange ihr sie alle reinlasst, um euer gewissen zu erleichtern (ihr Politiker), solange wird man als Deutscher in Deutschland bald der Ausländer sein den man benachteiligt. Was ja schon lange der Fall ist. Deutsche bekommen in Deutschland keine Arbeit mehr, weil die Polen und Tscheschen für ein Viertel arbeiten und immernoch "reich" dabei werden. Was machen die Deutschen? Sie kommen zu UNS arbeiten. Als Kellner oder Gastier. Die Deutschen lassen sich aus ihrem eigenen Land vertreiben, wo auf der Welt gibt es noch ein Volk, dass sich so mit Schuldkomplexen abplagt und immer einsteckt und wenns ums Austeilen geht, heißt es "teilt das Geld aus, wir Deutsche brauchen keines".
Der schlimmste Fehler, den Deutschland machen konnte, war die DDR zu annektieren. Wenn ich selber am Hungertuch nage kann ich kein Bankrottes Volk beherbergen, das ist ein wirtschaftlicher Grundsatz, den ein Schüler in der 1. Klasse Handelsschule lernt. Aber da der Pathos drumherum doch sooooooo schön ist und weil zusammenwächst was zusammen gehört... zusammen gehört? Der Ostdeutsche ist sowenig Deutsch, wie der Westdeutsche Franzose. Es sind zwei grundverschiedene Völker, die 50 Jahre Regierungswechsel trennen, vor allem in der Mentalität. Und das zu mischen ist wie Wasserstoff und Sauerstoff zu mischen.
Ohne DDR hätte D. eine Überlebensschance gehabt und die DDR die Chance auf eine eigene gute Regierung um etwas draus zu machen. Die "Ossis" waren schon immer Meister im Improvisieren, das hätten sie geschafft. Aber nein... Fetti Bundeskohl fands ja geil und lies sich allzu gerne feiern.
Tja, nun kommen noch 20% der Polen dazu und freuen sich über den neuen Arbeitsmarkt in Ostdeutschland (wo es ja eh nur 20% Arbeitslose gibt...) und der Deutsche wird zur Randfigur und Arbeiter 2. Klasse im eigenen Land.

In 100 Jahren wird man in der Schule in "politischer Bildung" dozieren:
"Ja Kinder, so war das damals, bevor Deutschland in viele Einzelstaaten zerfallen ist, die sich anderen Ländern angeschlossen haben um schließlich in einer EU reannektiert zu werden". Die Bayern werden sich freuen... endlich wieder eigenes Land! ;)

Aber bezahlt ihr ruhig weiter eure Reparationen an Israel, damit diese ihre Terroristen damit weiter bezahlen können und damit genau das machen können, was 50 Jahre zuvor mit ihnen gemacht wurde.
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danielr
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Beitrag von danielr » 03.05.2005, 13:49

ich sehe schon, im groben sind wir uns alle einig. ;)

noch was, ohne kinder keine zukunft:
aktuell eine studie:

Nachricht

gruß,
danielr

danielr
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Beitrag von danielr » 03.05.2005, 13:55

@AnjaK

deine ansicht mit der wiedervereinigung von ost und west ist grundlegend falsch. du gehst davon aus das ost und west nie zusammengehört haben, aber dem ist nicht so. ost und west waren einst geteilt und es wurde höchste eisenbahn das sie wieder vereinigt wurden.
hätte es keine wende gegeben, sehe es heute in ostdeutschland so aus wie in rußland und das hätte noch mehr geld gekostet (den westen)(im osten gab es im prinzip keine waren mehr, deshalb ist das volk ja aufgestanden). ganz klar ist die wiedervereinigung ein gewaltiges finanzielles problem...aber vor dem ertrag kommt eben erst die investition.

gruß,
danielr

sean
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Beitrag von sean » 03.05.2005, 14:06

@Garfield
@mario

Ich fahr ganz gut damit auch mal zu überlegen, woher die Forderungshaltung/Einstellung zu etwas denn kommt. Alles was hier geschrieben wurde ist sicherlich richtig, aber auch nur eine von vielen Sicht- und Interpretationsmöglichkeiten. Es zeigt doch, dass man eine Vorstellung/Idee von etwas haben muß, wenn man sich darüber beschwert. Das ist so eine Art Meßlatte. Woher die Idee dass es in der Politik anders laufen sollte oder könnte? Wer mal länger im Ausland war und dort Zeitung gelesen hat wird auch merken, dass es zwar ein anderes Chaos ist, aber dennoch ein wohl gleich großes.

Das meinte ich :-)

Gruß

sean

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Beitrag von LinkPop » 03.05.2005, 14:41

Die letzten Wahlen haben ja eindrucksvoll gezeigt, welches Gedankengut hier und da aufkeimt und diese Wählergruppe besteht eben nicht nur aus durchgeknallten Idioten. Auch wenn die Gewählten vielleicht braune, politische Stümper sind, ihre Parolen treffen bei vielen genau ins Schwarze. Mich verwundert immer wieder, wie es weiter bergab gehen kann, obwohl man doch schon die Talsohle erreicht hat. Offensichtlich geht es uns allen hier noch viel zu gut...zumindest scheinen die an Realitätsverlust leidenden "Genossen" genau das zu denken und solche Berichte wie gestern (Report) zeigen, daß es sicher nicht nach oben geht.

Ich hab es bereits vor Jahren aufgegeben, mich mit dieser Problematik zu beschäftigen. Heute ziehe ich einfach mein Ding durch, zahle brav alle Steuern und sehe zu, möglichst viel Überschuss beiseite legen zu können, denn wer weiß wozu ich den mal gebrauchen könnte ;-)
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mario
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Beitrag von mario » 03.05.2005, 14:44

Daniel und Anja

da kann man auch geteilter Meinung sein... als Nichtdeutscher halte ich mich da mal raus. Nur soviel: Die Wiedervereinigung ohne Grosseuropa, ohne Euro-Teuerung, ohne die sonstigen schwerwiegenden Politfehler, hätte vielleicht grade noch geschluckt werden können, rein mal vom Finanziellen her gesehen. Ansonsten denke ich ähnlich wie Du Anja. Vielleicht bringen ja die Franzosen in 3 Wochen das wackelige Gerippe noch zum Einsturz.
Übrigens der Schröder ist in der Türkei, statt im stillen Kämmerlein bei seinen Hausaufgaben. *kotz*

danielr
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Beitrag von danielr » 03.05.2005, 14:52

@mario

wußtest du nicht ... schröder lässt arbeiten. :Fade-color
und ja, ich bin auch gespannt wie die franzosen stimmen werden. da geht ja momentan ziemlich die post ab. gruß an jespin oder wie der heisst.

gruß,
danielr

AnjaK
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Beitrag von AnjaK » 03.05.2005, 15:59

<< ost und west waren einst geteilt und es wurde höchste eisenbahn das sie wieder vereinigt wurden.

Das ist sicher Ansichtssache und muss wohl jeder für sich selber beantworten, was aber GRUNDLEGEND falsch war, war der Zeitpunkt der Wi(e)dervereinigung.

Eingliederung eines bankrotten Staates in einen reichen Staat -> Großer Gesamtstaat mit immernoch genügend Kapazität. (5+0/2=2,5)

Eingliederung eines bankrotten Staates in einen ebenso bankrotten Staat -> Gemeinsamer Bankrott (0+0/2=0)

Dafür reicht ganz einfach Arithmetik ;)

Da Deutsche Politiker vor allem eines können, nämlich den Hintern der "Großen" zu lecken, ist für diese Adam Riese eine Märchengestalt aus dem Gebirge.
Das Deutsche Volk hat in der Masse schon genügend Rückgrat, aber die meisten sind zu feige und zu faul aus dem Sessel aufzustehn um seine Meinung öffentlich kundzutun. Ich erinnere nochmal daran dass Demokratie Volksherrschaft heißt und dass es auch im Deutschen Gesetz den Passus "Volksbegehren" gibt.
Ein Volk, das (weitestgehend) mit einer Stimme spricht, kann alles erreichen, auch global. Aber ein Volk, das seinen Nachbarn nicht versteht, weil dieser die Deutsche Sprache nicht kann (und auch nicht können WILL), wird nur in der Ecke rummurmeln, wie schlecht es ihm doch geht.
Als im Osten viele auf die Straße gegangen sind, hat der "Wessi" nur gesagt "Schau sie dir an die Ossis, sie spinnen sich mal wieder aus, aber es hilft ja eh nix".
Wären die Wessis ihrerseits jedoch EBENSO auf die Straße gegangen, so hätte die Masse durchaus ausgereicht etwas zu verändern.
Der Deutsche kann vor allem eines: heulen, wie schlecht es ihm geht. Aber soll er etwas dafür tun, ist alles, was er fertig bekommt die DVU aus Protest wählen.
Bravo, genau so ändert man was.
Das beste Beispiel sind die Spritpreise in Deutschland, alle schimpfen und protestieren und fluchen auf die bösen Bonzen. Aber das Auto fährt nicht einen km weniger, man braucht ja schließlich einen gewissen Status (außerhalb des Jobs).
Leider hat da Deutsche Volk aber nicht kapiert, dass es den Ölmultis sehr wohl die Preise diktieren kann, wenn es mit einer Stimme spricht, aber das würde ja Arbeit bedeuten und man müsste aus dem warmen Sessel aufstehn.
Hier in Österreich haben wir schon eine Menge Aktionen hinter uns, die sogar schon Gesetze vereiltet haben. Warum? Weil wir a) nur 7 Mio Einwohner haben und b) diese fast alles Österreicher sind und c) weil wir nicht nur jammern obwohl es hier auch nicht sooooo viel besser aussieht.
Hört also auf zu jammern und tut was. Die "Ossis" haben längst kapiert, wie man dem "da Oben" zeigt, wer die Macht hat, doch was nutzt es, wenn der Ossi nur 10% des Gesamtdeutschen Volkes zusammenbekommt weil die Wessis lieber im Sessel sitzen, furzen und sich bei Chips und Weizenbier die Montagsdemos der Ossis anschauen.
Man wird über das Deutsche Volk dereinst vielleicht sagen "Das Volk, das sich tot gejammert hat". ;)
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