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googles chrome os -windows killer -betriebssystem von google

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chris3
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Beitrag von chris3 » 12.07.2009, 19:54

JenaTV hat geschrieben:Je länger ich darüber nachdenke: Ein Netbook mit dem man nur surfen aber dabei auf alle im Web gelagerten Anwendungen zugreifen kann- und das dafür viel leichter, stromsparender und schneller ist....
Ja, ich will! :oops:
ich denke, das soetwas einen grossen marktanteil haben kann. vor allen dingen kann ein solches netbook, wenn es mit dem google-os ausgestattet ist, mit noch weniger ressourcen auskommen und somit kostengünstiger sein als heutige modelle.

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Mork vom Ork
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Beitrag von Mork vom Ork » 13.07.2009, 09:35

chris3 hat geschrieben:vor allen dingen kann ein solches netbook, wenn es mit dem google-os ausgestattet ist, mit noch weniger ressourcen auskommen und somit kostengünstiger sein als heutige modelle.
Da wäre ich mir nicht so sicher. Google möchte, so es irgend geht, sämtliche Anwendungen in Javascript haben, und das ist aus dem gleichen Grund eine schlechte Idee hinsichtlich der Leistung, aus dem „normale“ Anwendungen, also solche herkömmlicher Art, nicht in Basic daherkommen: Es sind Interpretersprachen, die den Code bei oder zumindest vor der Ausführung in vom Prozessor verwertbaren Maschinencode übersetzen müssen - und das kostet Zeit, viel Zeit.
Das leichteste Fahrrad (Betriebssystem) nützt nichts, wenn der Fahrer (Anwendung) 150 Kilo wiegt.

Kostengünstiger werden die Modelle eher, weil das Preisleistungsverhältnis der Hardware wie gehabt rapide besser werden wird.

mgutt
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Beitrag von mgutt » 13.07.2009, 11:54

Der Trick ist doch simpel. Mach ein Betriebssystem, dass nur Browser und Email versteht. Dann wartest Du aufs Volk, was dieses noch so haben möchte. Das was am ehesten gewollt ist, wird integriert, der Rest soll über eine Onlineanwendung laufen. Das wollte Google ja schon immer.

D.h. in Zukunft läuft das so:
PC starten -> sofort da -> Besuch einer Spieleseite im Internet -> Anwendung wird automatisch heruntergeladen und startet -> Spiel ist installiert und lauffähig

So stellt sich das Google bei allem vor. Das ist nur der erste Schritt zum reinen OnlineBetriebssystem.

Sofern genug Webmaster also Anwendungen im Netz anbieten, würde das funktioniert. Wenn nicht, dann floppt das Teil, denn nur Browser und Email reicht bei weitem nicht. Selbst für den absoluten Durchschnitts-Noob nicht. Das würde dann heißen 2 PCs und damit ist es wieder uninteressant.
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SloMo
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Beitrag von SloMo » 13.07.2009, 13:51

mgutt hat geschrieben:Das würde dann heißen 2 PCs und damit ist es wieder uninteressant.
Der Trend geht zum Zweit-PC... anders kann man den Netbook-Markt doch überhaupt nicht erklären. Und mal ernsthaft: Wer nutzt ein Netbook denn viel für anderes, als fürs Surfen? Ich jedenfalls checke vom Netbook aus hauptsächlich meine Sites, recherchiere im Internet und führe die E-Mail-Korrespondenz per Webmail. Für mehr taugt das kleine Display und die Tastatur eh nicht. Fürs richtige Arbeiten braucht man immer einen richtigen Computer mit ordentlicher Tastatur, Maus und großem Monitor.

Wenn Googles OS dafür sorgt, dass ein Netbook nochmal 100 EUR günstiger ist und im Prinzip alles kann, was die M$-Kisten können, dann ist es im Netbook-Markt eine attraktive Alternative. Und wenn es dann in ein paar Jahren noch mehr kann, dann wird es auch auf die richtigen Computer herüberschwappen und Windows dort verdrängen.

Man muss es realistisch sehen: Ohne einen kommerziellen User-Experience-Spezialisten wie Google wird Linux niemals massentauglich.

LordOfPage
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Beitrag von LordOfPage » 13.07.2009, 18:23

SloMo hat geschrieben:Man muss es realistisch sehen: Ohne einen kommerziellen User-Experience-Spezialisten wie Google wird Linux niemals massentauglich.
Genau, das ist exakt der Punkt, wo es die Linux-Leute vergurkt haben.

mgutt
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Beitrag von mgutt » 14.07.2009, 11:29

@ Netbook
Das Netbook ist nur eine Übergangslösung und wird aussterben, sobald das Handy ein vollwertigen Browser bietet. Die Menschen haben keine Lust dazu mehrere Geräte mitzuschleppen.
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LordOfPage
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Beitrag von LordOfPage » 14.07.2009, 11:51

mgutt hat geschrieben:@ Netbook
Das Netbook ist nur eine Übergangslösung und wird aussterben, sobald das Handy ein vollwertigen Browser bietet. Die Menschen haben keine Lust dazu mehrere Geräte mitzuschleppen.
Glaub ich ehrlich gesagt nie und nimmer. Das Problem des Handies wird immer der fürs bequem Surfen zu kleine Bildschirm sein. Aber: Man wird sehen.

chris3
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Beitrag von chris3 » 14.07.2009, 12:51

LordOfPage hat geschrieben:
mgutt hat geschrieben:@ Netbook
Das Netbook ist nur eine Übergangslösung und wird aussterben, sobald das Handy ein vollwertigen Browser bietet. Die Menschen haben keine Lust dazu mehrere Geräte mitzuschleppen.
Glaub ich ehrlich gesagt nie und nimmer. Das Problem des Handies wird immer der fürs bequem Surfen zu kleine Bildschirm sein. Aber: Man wird sehen.
schon vor zehn jahren sagte man, fernseher und computer werden verschmelzen und was ist daraus geworden ? einige computeruser nutzen dvbt-sticks, aber im wohnzimmer haben sich computer-fernseher noch nicht durchgesetzt.
solche entwicklungen brauchen manchmal sehr viel zeit (nicht technisch gesehen, aber die user müssen sich daran gewöhnen).

mgutt
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Beitrag von mgutt » 14.07.2009, 19:14

DVB-T am Computer ist auch Unsinn und hat sicherlich keinen nennenswerten Marktanteil. Das liegt simpel an der Bedienung. Von der Couch aus kann ich ein Potato sein, am Schreibtisch dagegen nicht. Ein PC braucht auch viel zu lange bis er an geht, verbraucht zu viel Strom im Stand-By, macht man ihn aus, geht er mit der Fernbedienung nicht mehr an, usw. Und im Betrieb ist ein Rechner erst recht ein Stromfresser gegenüber einem normalen TV. Selbst wenn man ne TV-Karte hat, die nen MPEG-Chip hat, so muss immer noch Mainboard & Co. befeuert werden. Beim TV ist einfach nur ein MPEG-Chip drin und das wars. Und nichts ist schlimmer, als wenn die Kiste plötzlich nicht mehr geht, weil irgendwas von den vielen möglichen Fehlerquellen zutrifft (Netzteil, Festplatte, Software, usw.).

Ich habe 1 Jahr lang für nen Plasma gespart (da waren die noch was teurer als heute) und solange mit nem Notebook TV geschaut. Frag mal meine Freundin, was die davon gehalten hat ;)

Deswegen ist die PS3 auch Schrott. Die Software ist mangelhaft und das gesamte Konzept ist eher hinderlich. Ich habe so einige Erfahrungen mit der Konsole und verfluche den Tag, an dem ich das Teil statt einem normalen HD-Player gekauft habe, schon lang (Kopierschutz verhindert Backups, Lizenzsystem ist stark eingeschränkt auch wegen Kopierschutz, Software stürzt ab, Filme frieren ein, Festplatten geben den Geist auf, Laufwerke gehen kaputt, usw.). Und immer wenn diese Multimedia-Talent den Geist aufgibt heißt das: Keine Bilder anschauen, keine Musik hören, keine HDs anschauen, keine DVDs anschauen, keine Spiele zocken, usw. Eben weil es nur eine Kiste ist. P.S. ich habe jetzt schon meine 4. PS3 (Garantie) und meine 5. folgt bald (Netzteillüfter defekt).

Faktisch müsste ein Multimedia-Gerät viel teurer sein, damit es jeweils gute Dienste leisten kann. Da sowas aber keiner kaufen würde, versucht man alles möglich per Software zu lösen. Und das ist eben genau das was nicht funktioniert. Lieber jedes Gerät einzeln, das eine entsprechende Hardware besitzt, die damit umgehen kann, statt einem Multimedia-Gerät, dass so tut als ob.

Und genau deswegen können Netbooks auch nicht funktionieren.
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Beitrag von chris3 » 14.07.2009, 22:10

mgutt hat geschrieben: Ein PC braucht auch viel zu lange bis er an geht.
genau das ist es, was mich immer nervt. warum wird heutzutage immer noch das betriebssystem von der festplatte gebootet und nicht von einer ram-disk. wir leben im jahr 2009 und die pcs booten minutenlang, die c64, amigas und st waren SOFORT nach knopfdruck betriebsbereit.

vielleicht gelingt dies ja mit dem google os, wenn das soviel weniger speicherbedarf hat.

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Beitrag von SloMo » 15.07.2009, 14:07

mgutt hat geschrieben:Und genau deswegen können Netbooks auch nicht funktionieren.
Du übersiehst, dass es längst einen Massenmarkt mit allen möglichen Anwendungen und einer Menge unterschiedlicher Produktausprägungen gibt. Einige Anwender nutzen es sogar als mobilen, internettauglichen Fernseher. Why not, es ist ja auch saubillig. Es ist also nicht fraglich, ob das Konzept "Netbook" funktioniert, sondern nur, wie es sich entwickelt.

Natürlich wird es keine Spezialgeräte ersetzen. Es geht um die zusätzlichen Möglichkeiten, die man vorher wegen der hohen Kosten und der Sperrigkeit anderer Hardware nicht hatte.

mgutt
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Beitrag von mgutt » 15.07.2009, 15:18

Ja das es die Geräte gibt und einen Markt dafür bezweifle ich gar nicht, aber sie sind sicherlich nicht massentauglich.

chris3 sagt es richtig. Die Hardware ist ein Urgestein. Google sollte erstmal da anfagen und das Konstrukt PC neu anstoßen. So viel ich weiß bootet die PS3 vom RAM-Speicher. Zumindest geht das recht schnell. So sollte das auch beim PC sein.

Trotzdem habe ich nichts davon einen vollwertigen PC, statt einen TV zu haben. Wenn ich auf der Couch tippen würde, könnte ich mir ja gleich ne neue Hüfte anschreiben lassen.

Beim Netbook sehe ich das Problem, dass Browser & Email niemals ausreichen kann. Die einen wollen Twitter, die anderen IRC, andere wieder Skype, ICQ, MSN, AIM... usw. Und das sind nur die Kommunikationsdienste. Ich selbst würde unterwegs noch nen Editor brauchen, da ich z.B. in der Bahn die Zeit immer sinnvoll nutzen möchte, also arbeite. Keine Ahnung, wie das beim Privatmann ist, aber ICQ hätte der sicher gerne.
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suchus
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Beitrag von suchus » 17.07.2009, 23:38

mgutt hat geschrieben:@ Netbook
Das Netbook ist nur eine Übergangslösung und wird aussterben, sobald das Handy ein vollwertigen Browser bietet. Die Menschen haben keine Lust dazu mehrere Geräte mitzuschleppen.
Na das glaube ich nun garnicht schon alleine die bedienung des Handys wäre viel zu kompliziert, keine annährend vollwertige Tastatur ja und wie schon gesagt der Bildschirm.

Denke wenn die Netbooks so einen Touchscreen bekommen würden wäre das eine echt feine Sache aber das kommt sicher bald, dann kaufe ich mir auch eins, habe Wurschtfinger.

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Beitrag von monopolis » 18.07.2009, 06:24

mgutt hat geschrieben:Schon ein gutes Geschäftskonzept. Man schmeißt etwas OpenSource auf den Markt und brandet damit kostenlos eine breite Schicht von Nutzern und am Ende nimmt man sich die Sahnestücke heraus und nennt es Version 2.

OpenSource Unterstützer sind billiger als 1,- EUR Hartz-Kräfte. Ich bin mal gespannt, wann die Leute das verstehen.
Und zu Beginn wirken die OpenSource Meldungen auch noch so verlocken und pflegend für das angekratzte Google Image. Doch dann kommt wie du schon sagst Version 2 - kostenpflichtig - mit den ganzen Spycodes drin.

LordOfPage
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Beitrag von LordOfPage » 18.07.2009, 08:59

monopolis hat geschrieben:
mgutt hat geschrieben:Schon ein gutes Geschäftskonzept. Man schmeißt etwas OpenSource auf den Markt und brandet damit kostenlos eine breite Schicht von Nutzern und am Ende nimmt man sich die Sahnestücke heraus und nennt es Version 2.

OpenSource Unterstützer sind billiger als 1,- EUR Hartz-Kräfte. Ich bin mal gespannt, wann die Leute das verstehen.
Und zu Beginn wirken die OpenSource Meldungen auch noch so verlocken und pflegend für das angekratzte Google Image. Doch dann kommt wie du schon sagst Version 2 - kostenpflichtig - mit den ganzen Spycodes drin.
Ich glaub nicht, dass sich das positiv aufs Image von Google auswirkt.

Meiner Meinung nach haben die Leute mittlerweile verinnerlicht, dass Google am Ende des Tages immer Geld machen will und dabei vor nichts zurückschreckt, vor allem nicht vor Daten-Sammelei dort, wo das im Prinzip nicht erwünscht ist (man denke nur an die Google-Mobils oder Google-books, was ja alles auch schon in der Tagesschau lief, so dass es auch der "Normal-Bürger" mitkriegt, dass das Verhalten des Google-Konzerns zumindest als problematisch angesehen wird).

Mit einem Wort: Die werden es nie schaffen, dass ihnen eine Internet-Gemeinde freiwillig und gratis zuarbeitet.

Das werden bestenfalls rein kommerzielle netbook-Anwendungen sein, die da entworfen werden, wenn sich das Google-OS dort tatsächlich durchsetzen sollte - was ja noch in den Sternen steht.

Kurz gesagt: Google wäre besser gefahren, wenn sie für das OS irgendeinen sympathischen Non-Profiteur unterstützt hätten (z. B. die Linux-Gemeinde) und unter deren Flagge was gemacht hätten. So ein bißchen wie die Getränke-Konzerne, die die Marken für trendige Party-Getränke ausgliedern und sich dann dazu eine Geschichte ausdenken, von jungen Leuten, die auf eigene Faust ein Getränk entworfen haben usw. usf.... :Fade-color

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