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Airport1
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Beitrag von Airport1 » 28.04.2010, 14:11

Seh schon, da kommt die naechste alte Leier vom rechtsfreien Raum auf uns zu. Wahrscheinlich wirds auch bald bei Twitter Pflicht seine ganze Anschrift zu hinterlegen, einige machens ja freiwillig, und haben dann z.B. solchen Salat:
https://www.sueddeutsche.de/35q38O/3327 ... leich.html
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Beitrag von SeriousBadMan » 28.04.2010, 14:22

Airport1 hat geschrieben:Seh schon, da kommt die naechste alte Leier vom rechtsfreien Raum auf uns zu. Wahrscheinlich wirds auch bald bei Twitter Pflicht seine ganze Anschrift zu hinterlegen, einige machens ja freiwillig, und haben dann z.B. solchen Salat:
https://www.sueddeutsche.de/35q38O/3327 ... leich.html
Nett... schön einseitiger Artikel übrigens auch... in dem Artikel wird nicht gesagt, warum konkret der Herr die Kripo2.0 als Gestapo2.0 bezeichnet hat... Es wird nur gesagt, dass er die neue Kripo2.0 als Gestapo2.0 bezeichnet hat...

Airport1
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Beitrag von Airport1 » 28.04.2010, 14:28

Nazi-Vergleiche in Deutschland sind ja schon seit jeher so ne Sache, da verbrennen sich alle die Finger, bis auf manche Politiker nie nicht. Hier steht (geringfuegig) mehr dazu wie Huch da drauf kam:
https://www.golem.de/1004/74735.html
Hier gibts noch ein Video Interview mit Huch:
https://www.youtube.com/watch?v=XdQMnsRLwFg
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SeriousBadMan
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Beitrag von SeriousBadMan » 28.04.2010, 15:45

Airport1 hat geschrieben:Nazi-Vergleiche in Deutschland sind ja schon seit jeher so ne Sache, da verbrennen sich alle die Finger, bis auf manche Politiker nie nicht. Hier steht (geringfuegig) mehr dazu wie Huch da drauf kam:
https://www.golem.de/1004/74735.html
Deutet ja daraufhin, dass es ausnahmsweise mal tatsächlich ein unangemessener Vergleich ist; die Gestapo ist eher dafür bekannt, im Morgengrauen Leuten abzuholen... (die Stasi dagegen für Geruchsproben und Überwachung)... sodass die Gestapo hier eher ein schlechter "Vergleicher" für die Überwachung des Internetverkehrs ist.

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Beitrag von catcat » 28.04.2010, 16:09

Kleines Bonmot am Rande:
In litauischer Umgangssprache sagt man gelegentlich "deutsche Methoden", wenn man stalinistische und heute übliche in Russland gebräuchliche Methoden meint...
(wie z.B. morgendliche Verhaftungen in Wohnungen, willkürliche Strassenverhaftungen, Demonstrantenbashing usw.)

Die gehn hier voll mit der Zeit^^

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Beitrag von e-fee » 28.04.2010, 16:16

nun ja, der Herr Huch ist ja nun kein ganz Unbekannter und manche Aktionen von ihm kann man durchaus als krass / provokant bezeichnen: Tobias Huch – Wikipedia

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Beitrag von Viktor1982 » 28.04.2010, 17:59

Anonymität hin oder her wenn ich eine Firma aufmache dann steht da mein Name, meine Anschrift etc.

Oder ich mache eine Firma auf und lasse diese Anonym laufen.

Das gleiche ist auch mit Server oder der Domain, ich miete dann man eben einen anonymen Server oder wenn ich anonym surfen möchte nehme ich mit Hidi my IP und gut is.

SEOFreelancer
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Beitrag von SEOFreelancer » 28.04.2010, 20:30

Sofern z. B. bei .de-Domains durch die DENIC oder deren Mitglied Verifizierungen der Inhaberdaten erfolgen würden, wären zumindest einige Domaingrabber darauf angewiesen, sich etwas anderes einfallen zu lassen.

Mir persönlich liegen so einige Admin-C-Adressen vor, deren Personen an den angegebenen Anschriften nicht existieren und auch noch nie existiert haben. Oftmals hat der Owner-C in diesen Fällen seinen Sitz im Ausland.

Und was den Einwand der Stalker usw. angeht, kann man ja auch problemlos z. B. einen Rechtsanwalt treuhänderisch als Domaininhaber und Admin-C einsetzen. Aber das ist natürlich mit Kosten verbunden.

guppy
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Beitrag von guppy » 29.04.2010, 08:42

SEOFreelancer hat geschrieben:Sofern z. B. bei .de-Domains durch die DENIC oder deren Mitglied Verifizierungen der Inhaberdaten erfolgen würden, wären zumindest einige Domaingrabber darauf angewiesen, sich etwas anderes einfallen zu lassen.

Mir persönlich liegen so einige Admin-C-Adressen vor, deren Personen an den angegebenen Anschriften nicht existieren und auch noch nie existiert haben. Oftmals hat der Owner-C in diesen Fällen seinen Sitz im Ausland.

Und was den Einwand der Stalker usw. angeht, kann man ja auch problemlos z. B. einen Rechtsanwalt treuhänderisch als Domaininhaber und Admin-C einsetzen. Aber das ist natürlich mit Kosten verbunden.
ich kann nur hoffen, dass es zumindestens bei de Domains in aller Härte durchgesetzt wird. Selber habe ich zwei Fälle bei denen Fantasienamen als Domaininhaber bei Denic gemeldet waren. Es war schon ein Drama mit Aufwand denic überhaupt dazu zu bewegen die Domains abzuschalten.
Die Ermittlungen laufen in Richtung Prag. Schaden vermutlich mehrere 100.000,-
Wenn eine vernünftige Identifikation des Domaininhabers stattgefunden hätte, wäre .... .
Auf alle Fälle hätten dann de Domains eine Art Sicherheitsstatus.
Genau wie eine GmbH einen ganz anderen Ruf hat als eine ltd oder SA.

Ich würde sogar noch weiter gehen und emails in drei Kategorien teilen.
identifizierte, freie (für Spammer,Verfolgungswahngeplagte, Denunzianten und Verschwörungstheoretiker) und als drittes für "Berechtigte" also z.B. Reporter. Wie das technisch umzusetzten wäre, keine Ahnung.

Wenn ich eine email schicke, dann brauche ich mich nicht vertecken (muß es derzeit aber wegen Spammer), wenn ich eine Webseite ins Netz stelle brauche ich keine Anonymität.
Und ich behaupte hier mal, dass 90% der gefakten Adressen einen Hintergrund haben, der nicht unbedingt kriminell ist, aber zumindestens eine Rechtsunsicherheit des Domaininhabers oder Täuschung der Nutzer beinhalten.

catcat
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Beitrag von catcat » 29.04.2010, 09:52

guppy hat geschrieben: Und ich behaupte hier mal, dass 90% der gefakten Adressen einen Hintergrund haben, der nicht unbedingt kriminell ist, aber zumindestens eine Rechtsunsicherheit des Domaininhabers oder Täuschung der Nutzer beinhalten.
Fake-Angaben können auch nen ganz simplen Grund haben, ohne das man gleich von Täuschung oder gar Betrugsabsicht sprechen kann.

Bestes Beispiel bin wieder mal ich :D

Ich verkaufe in einigen Shops (Endkunden) eine Ware für 50 Öcken und biete exakt dieselbe Ware in anderen Shops (für Handel) für 5 EUR an.
Da manche Kunden auch nicht doof sind, googeln die nach meinem Namen und schauen sogar bei der denic oder im whois nach.
Und natürlich will ich nicht, das der dann sieht, das ich das Zeugs auch für 5 EUR anbiete.
Damit würde ich mir bei etwaigen Preisverhandlungen selbst die Beine wegtreten.

Somit ist mir ne gewisse Anonymität schon recht wichtig.

QuanChi
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Beitrag von QuanChi » 29.04.2010, 10:08

du bist auch ein schlitzohr :P

guppy
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Beitrag von guppy » 29.04.2010, 10:09

@cc :wink: Das Anwesende ausgenommen sind versteht sich von selbst.
Allerdings könnte man das über Mindestabnahmemengen sicherlich auch anders klären und dass von Endkunden per whois bei veschiedenen Angeboten über Domaininhaber nachgeforscht wird, naja.. .

SEOFreelancer
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Beitrag von SEOFreelancer » 29.04.2010, 10:59

guppy hat geschrieben:ich kann nur hoffen, dass es zumindestens bei de Domains in aller Härte durchgesetzt wird. Selber habe ich zwei Fälle bei denen Fantasienamen als Domaininhaber bei Denic gemeldet waren. Es war schon ein Drama mit Aufwand denic überhaupt dazu zu bewegen die Domains abzuschalten.
Die Ermittlungen laufen in Richtung Prag. Schaden vermutlich mehrere 100.000,-
Wenn eine vernünftige Identifikation des Domaininhabers stattgefunden hätte, wäre .... .
Wunderbar.

Du sprichst mir absolut aus dem Herzen, wie man so schön sagt.

Das Problem ist ja auch nicht, solche Machenschaften mit zeit- und kostenaufwändigen Recherchen erst einmal aufzudecken, sondern vielmehr auch die DENIC zu überzeugen.
Und ich behaupte hier mal, dass 90% der gefakten Adressen einen Hintergrund haben, der nicht unbedingt kriminell ist, aber zumindestens eine Rechtsunsicherheit des Domaininhabers oder Täuschung der Nutzer beinhalten.
Oder aber eine Einschüchterung des "Opfers" - in diesem Fall des ehemaligen Domaininhabers oder aber des Inhabers von Schutzrechten - zur Vermeidung von Rechtsstreitigkeiten. Speziell, wenn wir von ausländischen Owner-C-Daten reden.

Strafrechtlich relevant ist dies vermutlich nicht (mal abgesehen von einem möglichen Eingehungsbetrug eines nicht existierenden Inhabers gegenüber der DENIC, dem DENIC-Mitglied, dem Reseller usw.), aber sicherlich eine Täuschung.

SeriousBadMan
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Beitrag von SeriousBadMan » 29.04.2010, 11:38

Ich verstehe nicht, was hier Durchsetzung von richtigen Angaben mit öffentlich oder nicht-öffentlich zu tun hat.

Das sind zwei Paar Stiefel.

1. Durchsetzung von richtigen Angaben
Finde ich auch gut, spricht grundsätzlich nichts dagegen.

2. Öffentliche Anzeige dieser Angaben
Halte ich nicht für notwendig. Es reicht, wenn die Daten der DENIC vorliegen.

3. Alternativlösung für 2., die transparent ist und dennoch Demokratie gewährleistet:
Gewerblich genutzte Domains mit öffentlichen Daten, ausschließlich privat genutzte Domains ohne öffentlich einsehbare Daten (liegen nur der Denic vor).

guppy
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Beitrag von guppy » 29.04.2010, 13:09

Hier mal ein Beispiel, wie die gegenwärtige Praxis Betrug Tür und Tor öffnet.
Aus diesem Forum sind auch einige User geschädigt worden.
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