Du befindest Dich im Archiv vom ABAKUS Online Marketing Forum. Hier kannst Du Dich für das Forum mit den aktuellen Beiträgen registrieren.

Spielsuchtproblem

Das Board für die kleine Abwechslung. Hast Du was lustiges im Web gefunden oder was offtopic dann hier rein!
Alda
PostRank 10
PostRank 10
Beiträge: 4584
Registriert: 27.01.2009, 20:19
Wohnort: Kaiserslautern

Beitrag von Alda » 06.07.2010, 11:08

Redcliff hat geschrieben: Die Frage ist auch:
Wer hilft dem Helfer?
Wer rettet den Retter?

Ohne Profis läuft da so gut wie nie was mit
erfolgreicher Hilfe.
Geiler Post und gut begründet.

Anzeige von ABAKUS

von Anzeige von ABAKUS »


Hochwertiger Linkaufbau bei ABAKUS:
  • Google-konformer Linkaufbau
  • nachhaltiges Ranking
  • Linkbuilding Angebote zu fairen Preisen
  • internationale Backlinks
Wir bieten Beratung und Umsetzung.
Jetzt anfragen: 0511 / 300325-0

Abakus Gast
PostRank 9
PostRank 9
Beiträge: 1216
Registriert: 03.04.2010, 14:19

Beitrag von Abakus Gast » 06.07.2010, 11:11

Viele merken das aber selbst nicht mehr. Ich glaube nicht das man bei Familienmitgliedern soweit gehen würde. Fallen lassen hört sich eben so an wie im Stich lassen. Denkt halt jeder anders drüber.

Margin
PostRank 10
PostRank 10
Beiträge: 4646
Registriert: 09.09.2005, 08:25

Beitrag von Margin » 06.07.2010, 11:12

Ihr meint die gleichen und das gleiche, KAW ;-)

Nun Lastminute, wenn Du das nicht glauben magst, dann recherchier mal über Co-Abhängigkeit.

Anzeige von ABAKUS

von Anzeige von ABAKUS »

SEO Consulting bei ABAKUS Internet Marketing
Erfahrung seit 2002
  • persönliche Betreuung
  • individuelle Beratung
  • kompetente Umsetzung

Jetzt anfragen: 0511 / 300325-0.


Beloe007
PostRank 10
PostRank 10
Beiträge: 2928
Registriert: 05.03.2009, 10:31

Beitrag von Beloe007 » 06.07.2010, 11:25

Man muss wohl unterscheiden zwischen jemandem der im Leben steht, der was Wichtiges (z.B. Familie) zu verlieren hat und jemandem bei dem es eh egal ist.
Um erstere sollte sich gekümmert werden und zweitere haben eh keine gesellschaftliche Relevanz und können so wenigstens als Negativbeispiele herhalten, haben dann also einen nutzen.
Therapie hin oder her, ich glaube nur jemand der es auch ohne Therapie schaffen könnte, der schafft es auch mit. Therapien bringen doch eh meist nur was, wenn auch das Umfeld stimmt und bei jemandem wo das Umfeld stimmt braucht keine Therapie.
Eine Therapie ist eher was für das Umfeld, als Zeichen der Läuterung und des Verbesserungswunsches. So dass das leidende Umfeld versöhnlicher gestimmt wird.

Das hat aber auch eine gefährliche Komponente, jemand der eine Therapie macht, dem werden viel eher Ausrutscher verziehen… also kann so der Leidensweg des Umfelds dadurch sogar verlängert werden.
Ist also kein Allheilmittel, deshalb hat Margin bei der Aussage meiner Meinung nach recht, zumindest wenn Fallenlassen heißt „Die Fehler des anderen nicht mehr ausbügeln, aber dennoch zeigen das man für den anderen da ist“.

Ich denke das wichtigste ist eine sinnvolle Beschäftigung, die spaß macht. Sei es eine andere Arbeit, ein Sportverein oder sonst was… Gerade spielsüchtige tun dies eher aus Langeweile, weil sie nichts Besseres mit ihrer Zeit anzufangen wissen. Das Argument „Die Verluste wieder reinholen oder spaß“ ist da zweitrangig, in Wirklichkeit wissen sie ganz genau das es um Langeweile geht und das selbst das Spielen langweilig ist. Das ist nur das naheliegenste Argument, das auch andere verstehen, selbst wenn sie es nicht akzeptieren.
Beim Spielen geht es um Gefühle und nicht ums Geld, solange der süchtige das Geld für das weiterspielen als Argument nennt, lügt er… er weiß schon lange selbst das das nicht geht, selbst wenn er es bestreitet, er weiß es.

Mein Rat ist also bringe ihn/sie dazu über Gefühle zu reden und erst wenn er/sie anfängt sich glaubhaft zu öffnen kann man helfen, indem man Wege sucht die Bedürfnisse anderweitig zu befriedigen.

profo
PostRank 9
PostRank 9
Beiträge: 1703
Registriert: 18.01.2007, 18:51

Beitrag von profo » 06.07.2010, 11:35

Beloe007 hat geschrieben:Man muss wohl unterscheiden zwischen jemandem der im Leben steht, der was Wichtiges (z.B. Familie) zu verlieren hat und jemandem bei dem es eh egal ist.
Um erstere sollte sich gekümmert werden und zweitere haben eh keine gesellschaftliche Relevanz und können so wenigstens als Negativbeispiele herhalten, haben dann also einen nutzen.
Mir fällt hier gleich was aus dem Gesicht 0X... Man muss hier überhaupt nichts unterscheiden, und frau auch nicht.

Schraub mal bitte ein paar Korrekturen in Dein Weltbild. Lesetipp

BerlaText
PostRank 2
PostRank 2
Beiträge: 61
Registriert: 11.12.2009, 11:48

Beitrag von BerlaText » 06.07.2010, 11:40

KAW hat geschrieben:typische Theoretiker hier, die solche Dinge von sich geben.

Ich selbst bin erst zur Einsicht gekommen, als ich fallengelassen wurde und wurde dann unterstützt, als ich angefangen habe, meinen Weg zu gehen.

Unterstützen und begleiten ist eine Hilfe, aber erst wenn Hilfe gewollt ist.
Woraus schlussfolgerst du, dass hier alle Theoretiker sind? Ich habe in meinem Umfeld mehr Suchtkranke, als mir lieb sind. Deren Werdegang habe ich über viele Jahre hinweg mitverfolgt, manchem konnte ich helfen, anderen überhaupt nicht. Ich spreche aus meiner persönlichen Erfahrung heraus, denn Theorien gibt es im Internet genug.

Jeder Suchtkranke, egal welcher Art, ist immer noch ein Individuum und lässt sich in kein Raster drängen. Was dem einen hilft, kann für den anderen genau das falsche sein.

Das einzig Pauschale, was man hierzu sagen kann ist, auf professionelle Hilfe zu verweisen und in diesem Zusammenhang Hilfestellung anzubieten. Alles andere kann genauso helfen wie nach hinten losgehen.

Ich weiß nicht, ob dir das Modell "Sender - Empfänger" im Zusammenhang mit Kommunikationswissenschaft bekannt ist. Fallen lassen kann für den Suchtkranken bedeuten, den Rückhalt zu verlieren und zum Sprung von der Brücke motivieren. Möglicherweise bringt dieses Fallen lassen auch die notwendige Motivation zur Erkenntnis, das es so nicht weitergehen kann und professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden muss.

Mit pauschalisierten Aussagen wäre ich, in diesem Zusammenhang, sehr sehr sehr vorsichtig.


jm2c

CharlesBerlin
PostRank 4
PostRank 4
Beiträge: 188
Registriert: 21.07.2008, 16:57

Beitrag von CharlesBerlin » 06.07.2010, 11:40

M

Code: Alles auswählen

an muss wohl unterscheiden zwischen jemandem der im Leben steht, der was Wichtiges (z.B. Familie) zu verlieren hat und jemandem bei dem es eh egal ist.
Um erstere sollte sich gekümmert werden und zweitere haben eh keine gesellschaftliche Relevanz und können so wenigstens als Negativbeispiele herhalten, haben dann also einen nutzen.
Therapie hin oder her, ich glaube nur jemand der es auch ohne Therapie schaffen könnte, der schafft es auch mit. Therapien bringen doch eh meist nur was, wenn auch das Umfeld stimmt und bei jemandem wo das Umfeld stimmt braucht keine Therapie.
Eine Therapie ist eher was für das Umfeld, als Zeichen der Läuterung und des Verbesserungswunsches. So dass das leidende Umfeld versöhnlicher gestimmt wird. 
Ich wollte hier eigentlich nichts scheiben, aber: Selten so einen anmaßenden Mist gelesen.
Therapien sind also sinnlos und bringen nichts?
Eigentlich ist eine Therapie nur für die Angehörigen da?

Sorry, aber: Ich wünsche dir, dass Du selbst nie solche Probleme bekommst. Denn wie könntest du das sonst mit deinem Weltbild vereinbaren als dich ständig aufgrund deiner Erkrankung runterzumachen.
Und das ist bei einer Genesung sicherlich nicht sehr hilfreich...

Grüße
Charles

Margin
PostRank 10
PostRank 10
Beiträge: 4646
Registriert: 09.09.2005, 08:25

Beitrag von Margin » 06.07.2010, 11:49

BerlaText, das Kommunikationsmodell zitieren und über die 2 Bedeutungen einer Formulierung stolpern? ;-)

"Fallenlassen" im Sinne von "im Stich lassen" kann ich nicht gemeint haben, sonst hätte nicht parallel sofort das Gesprächsangebot gestanden ^^

"Fallenlassen" im Sinne von "auf die Nase fallen" ist gemeint, NICHT den Weg verlängern durch Vertuschen, Lügen unterstützen, Schönreden, Geld "leihen", Schulden übernehmen usw. pp. Absturz im freien Fall, bis Hilfe oder das Gespräch gewünscht wird.

Morpheus1974
PostRank 9
PostRank 9
Beiträge: 1179
Registriert: 02.01.2009, 08:49

Beitrag von Morpheus1974 » 06.07.2010, 12:05

Beloe007 hat geschrieben:Man muss wohl unterscheiden zwischen jemandem der im Leben steht, der was Wichtiges (z.B. Familie) zu verlieren hat und jemandem bei dem es eh egal ist.
Um erstere sollte sich gekümmert werden und zweitere haben eh keine gesellschaftliche Relevanz und können so wenigstens als Negativbeispiele herhalten, haben dann also einen nutzen.
Therapie hin oder her, ich glaube nur jemand der es auch ohne Therapie schaffen könnte, der schafft es auch mit. Therapien bringen doch eh meist nur was, wenn auch das Umfeld stimmt und bei jemandem wo das Umfeld stimmt braucht keine Therapie.
Eine Therapie ist eher was für das Umfeld, als Zeichen der Läuterung und des Verbesserungswunsches. So dass das leidende Umfeld versöhnlicher gestimmt wird.

Das hat aber auch eine gefährliche Komponente, jemand der eine Therapie macht, dem werden viel eher Ausrutscher verziehen… also kann so der Leidensweg des Umfelds dadurch sogar verlängert werden.
Ist also kein Allheilmittel, deshalb hat Margin bei der Aussage meiner Meinung nach recht, zumindest wenn Fallenlassen heißt „Die Fehler des anderen nicht mehr ausbügeln, aber dennoch zeigen das man für den anderen da ist“.

Ich denke das wichtigste ist eine sinnvolle Beschäftigung, die spaß macht. Sei es eine andere Arbeit, ein Sportverein oder sonst was… Gerade spielsüchtige tun dies eher aus Langeweile, weil sie nichts Besseres mit ihrer Zeit anzufangen wissen. Das Argument „Die Verluste wieder reinholen oder spaß“ ist da zweitrangig, in Wirklichkeit wissen sie ganz genau das es um Langeweile geht und das selbst das Spielen langweilig ist. Das ist nur das naheliegenste Argument, das auch andere verstehen, selbst wenn sie es nicht akzeptieren.
Beim Spielen geht es um Gefühle und nicht ums Geld, solange der süchtige das Geld für das weiterspielen als Argument nennt, lügt er… er weiß schon lange selbst das das nicht geht, selbst wenn er es bestreitet, er weiß es.

Mein Rat ist also bringe ihn/sie dazu über Gefühle zu reden und erst wenn er/sie anfängt sich glaubhaft zu öffnen kann man helfen, indem man Wege sucht die Bedürfnisse anderweitig zu befriedigen.
Sorry, aber wievielen Suchtkranken hast du mit dieser Weisheit denn schon geholfen? Allein die Aussage mit der Familie und dem Einzelnen, der nichts zu verlieren hat... Nichts für ungut, aber der Einzelne hat schon alles verloren, meist sein ganzes Leben (Familie, Freunde, Existenz). Er ist einfach nur einen traurigen Schritt weiter.

Im übrigen ist es völlig sch**ßegal, von welcher Art der Sucht man spricht.
Fallen lassen ist meist die einzige Variante, um den Kranken auf die Notwendigkeit aufmerksam zu machen, dass ER was ändern muss.


:roll:

BerlaText
PostRank 2
PostRank 2
Beiträge: 61
Registriert: 11.12.2009, 11:48

Beitrag von BerlaText » 06.07.2010, 12:09

Ich habe mich offenbar missverständlich ausgedrückt. Das ist selbst nie ein Problem mit sowas hatte, habe ich ebenfalls nicht gesagt, ich möchte das nur nicht breittreten. Den Unterschied zwischen "fallen lassen" und "im Stich lassen" kenne ich durchaus ;-)

Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen weiß ich eben, zumindest für mich persönlich, dass man mit jeder Aktion sehr vorsichtig sein muss, egal, wie gut es gemeint ist.

Abakus Gast
PostRank 9
PostRank 9
Beiträge: 1216
Registriert: 03.04.2010, 14:19

Beitrag von Abakus Gast » 06.07.2010, 12:13

Viele verstehen aber unter Fallen lassen etwas anderes wie zum Beispiel " garnicht mehr reagieren, nicht mehr einschreiten obwohl man die Fehler sieht" usw.

Das bringt dem Betroffenen auch nichts. Eine Therapie bringt auch nur dann was, wenn es bei dem Betroffenen selbst " klick im Kopf " gemacht hat. Sonst wird die Therapie mit falschen Zielen gemacht.

Das bringt ebenso wenig. Ohne den Betroffenen zu kennen bleibt eh vieles ein Rätsel. Es geht nämlich auch um den Charakter und wie stark dieser bei dem Betroffenen ist. Wer eher labil im Leben ist, dem hilft auch eine Therapie nichts weil er sich bei nächst bester Gelegenheit wieder mitreissen lässt.

Die Gründe für die Sucht müssen geklärt werden :wink:

Morpheus1974
PostRank 9
PostRank 9
Beiträge: 1179
Registriert: 02.01.2009, 08:49

Beitrag von Morpheus1974 » 06.07.2010, 12:23

Also aus Erfahrung (aus meinem beruflichen und privaten Umfeld) kenn ich den Unterschied zwischen "fallen lassen" und "im Stich lassen" durchaus. Allerdings kann es manchmal auch erforderlich sein, dass man den Betroffenen tatsächlich im Stich lässt, nämlich genau dann, wenn dessen Verhalten andere mit in den Abgrund zieht.

Klar ist auf jeden Fall, dass der Wille zur Therapie da sein muss, das wird auch jeder Therapeut bestätigen.

Klar ist aber auch, dass manche wohl ganz tief fallen müssen, um überhaupt wieder aufstehen zu können.

Ganz wichtig ist hier aber auch, dass man weder "Verständnis" noch "Mitleid" aufbringt, mit dieser Heuchelei ist nämlich niemandem geholfen.

Abakus Gast
PostRank 9
PostRank 9
Beiträge: 1216
Registriert: 03.04.2010, 14:19

Beitrag von Abakus Gast » 06.07.2010, 12:26

Damit hast du ja recht. Fallen lassen kann ok sein aber ............


im richtigen Moment einschreiten wenn es crass wird hilft hier mehr.

Wichtig ist nur das man sich selbst dabei nicht vergisst. Damit ist gemeint, das man sich selbst mit der Situation nicht kaputt macht eben und das geht recht schnell wenn man nicht aufpasst,

Bei Drogensüchtigen die wirklich aussteigen wollen hilft eh meist nur der " kalte Entzug ".

Spielsucht ist wie der was ganz anderes

Beloe007
PostRank 10
PostRank 10
Beiträge: 2928
Registriert: 05.03.2009, 10:31

Beitrag von Beloe007 » 06.07.2010, 12:30

@profo
Lass dir ruhig was aus dem Gesicht fallen, aber jemand der etwas zu verlieren hat, der ist auch gewillt sich zu bessern, schon bevor der Tiefstpunkt erreicht ist, auch wenn er es oft nicht zu gibt.
Jemand der nichts zu verlieren hat, dem ist sowieso alles egal bis er am tiefsten Punkt angelangt ist, oder er schafft es selbst schon früher aus der Misere.

Und das Negativbeispiele notwendig für eine Gesellschaft sind, sollte auch einem Gutmenschen klar sein.

Die Menschenrechte haben damit übrigens gar nichts zu tun, man kann auch die Menschenrechte einhalten ohne jedem das Gefühl zu geben er sei was tolles und besonderes, weil er krank ist.... was nämlich eine der Ursachen für viele Krankheiten ist.
Wie viele Gesunde werden erst krank, weil sie sehen das sich um kranke gekümmert wird, der mehr Beachtung bekommt.

Das ist wie bei kleinen Kindern die Mist bauen um Beachtung zu bekommen, da können sich auch Erwachsene nicht von frei reden.

@CharlesBerlin
Dann frag mal die Therapeuten die Therapien machen, diejenigen die schon viel Erfahrung haben, werden dir dasselbe sagen.

Der Mensch ist keine Maschine, "och da macht man ein bisschen Therapie und schon ist alles gut", der zu Therapierende braucht selbstheilungskräfte, die man vielleicht mit einer Therapie stärken kann... aber letztendlich muss sich der Mensch selbst reparieren.

@beide
Aber das schöne ist, das ihr auf den zweiten Absatz, der der wichtigere ist, nicht eingeht.
Der Erste war nur die Einleitung, wenn auch krass (weil kurz) formuliert. Aber hätte ich 5 Seiten geschrieben, fraglich wie weit ihr dann gekommen wärt.

Und btw. @Charles, das sind eigene Erfahrungen und Erfahrungen aus meinem damaligen jugendlichem Umfeld... die die Familie & Freunde hatten, die sich gekümmert haben, haben es eher geschafft als diejenigen die in der Therapie weitere Kontakte für einen weiteren Abstieg knüpfen konnten.
Und btw.² wir reden hier nicht über süchtige die in einer Subkultur leben, sondern über süchtige die noch in mitten der Gesellschaft sind.
Bitte nicht alle in einen Topf werfen.

@Morpheus1974
Genau das ist das Problem... warum soll man dem anderen denn helfen, es gibt doch Therapien, wenn es zu spät ist.
Verantwortung abschieben nenne ich so was.
Wenn mir jemand wichtig ist, dann helfe ich, schon bevor er eine Therapie "braucht".

Und eins sollte auch klar sein, nicht umsonst gibt es in einigen Freundeskreisen weniger suchtkranke als in anderen... Nicht weil da so "Arschlöscher" wie ich drin sind, sondern weil so "Arschlöcher" wie ich Probleme auch ansprechen, selbst wenn es unangenehm ist.
Und nicht denken "ach ist doch egal", dafür gibt es Therapien und am besten alle paar Tage fragen "Und wie war es in der Therapie, wie läuft's?"

Abakus Gast
PostRank 9
PostRank 9
Beiträge: 1216
Registriert: 03.04.2010, 14:19

Beitrag von Abakus Gast » 06.07.2010, 12:35

Für sowas gibt es längst " kalten Entzug" unter ärztlicher Aufsicht KAW. Ich meine nicht das es jeder zu hause machen soll.

Der Weg ist aber zig mal besser als das Methadn Programm. Viele machen es zwar, nehmen oder müssen aber über viele Jahre Methadon als Ersatzdroge nutzen. Beste Beispiel ist eine der Haupdarstellerinen vom Film " Wir Kinder vom Bahnhof Zoo"

Die besagte Person nimmt 20 Jahre nach der Drogensucht immer noch Methadon :roll: weils garnicht anders geht bei Ihr.

Antworten