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Spielsuchtproblem

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Anonymous

Beitrag von Anonymous » 08.07.2010, 13:58

Es gibt ein Buch: "Sucht - ein Belohnungsdefizit des Gehirns" (oder so ähnlich)

Darin wird beschrieben dass besonders solche Menschen anfällig sind - welche nie richtig gelernt haben sich "mental" selbst zu belohnen und welche schon in jüngster Kindheit für erbrachte Leistungen nie genügend Belohnungen bekamen (von extern).

"Belohnungen" steht hier für "Wärme, Zuneigung" und für "Stolz sein der Eltern/Bezugspersonen" auf Erfolge der Kinder (und sei es nur für den Bau einer großen Sandburg)!

Durch dieses Defizit verfallen solche Menschen später leichter in diverse Süchte - da der erhoffte Gewinn beim Glückspiel oder das "Wohlgefühl" bei Drogen - als sehr starker Ausgleich für das tiefsitzende Defizit empfunden wird (was natürlich fatale Auswirkungen hat). Und um so extremer das Defizit ums so stärker kann die Sucht werden. Es gibt einige Menschen die sind untherapiebar - selbst dann wenn sie schon ganz unten angekommen sind.

Wenn solch eine Person - durch Zufall - einmal an einem Automaten spielt und beim ersten Mal gewinnt - dann ist es um diese Person geschehen. Das Selbe passiert beim Konsum von Drogen - ein einmaliges Hochgefühl reicht aus um den Teufelskreis in Gang zu bringen.

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Anonymous

Beitrag von Anonymous » 08.07.2010, 14:22

007 hat geschrieben:beim Roulette im gewinnt die Bank im Mittel ~2% der Einsätze, wenn man sich da mit irgendwelchen Methoden eine Vorteil verschaffen könnte... Und man manipulieren könnte, würde man ja auch höhere Einsätze als die Mitspieler setzen, da wäre der Ofen schnell aus...
beim Roulette gab es mal ein System das 100%ig funktionierte... diesem System haben wir heutzutage den Höchsteinsatz zu verdanken... kennt eigentlich jeder, nur auf einfache chancen setzen und wenn man verliert den Einsatz verdoppeln, irgendwann muss die Farbe ja wieder kommen und dann ist man wieder im plus... nur wenn heutzutage mehrmals die Falsche Farbe nacheinander kommt hat man durch das verdoppeln des Einsatzes den Höchsteinsatz überschritten, und ganz fett verloren... so um 1900 etwa haben sich Industrielle und Spieler zusammengetan, die einen stellten das Geld, und die anderen sprengten eine Bank nach der anderen... und dann wurde eben der Höchsteinsatz eingeführt...

andererseits leben viele Glücksspiele von den Systemspielern... und wenn dann jemand mit einem system kommt das wirklich funktioniert ist das auf einmal "böse"... System und Strategien sind keine manipulation des Glücksspiels.... wenn jemand Karten zählt, ohne jegliche technischen Hilfsmittel ist das keine Manipulation... aber wenn jemand Karten markiert ist das eine Manipulation...

Anonymous

Beitrag von Anonymous » 08.07.2010, 15:02

Alda hat geschrieben:Als ich dann mehrere Hundert Mark "Reinvestiert" hatte, merkte ich, dass es mich immer stärker zu den Dingern hin zog. Konsequenz daraus, ich habe mich nicht ziehen lassen und nach ein paar Tagen war der Spuk vorbei. Ich weiß definitiv nicht, ob das eine Abhängigkeit war, der Beginn davon oder völlig normal.
das würde ich als normal ansehen... du hattest ja rein mit der Erwartung auf weiteren gewinn gespielt... nicht wegen dem Nervenkitzel während des Spiels, denn dann wären dir die Verluste egal gewesen und du hättest ggf. weitergemacht... aber auch das muss noch kein Suchtverhalten sein, solange dies noch kontrolliert verläuft, du dir also Grenzen setzt und diese auch einhälst....

wichtig ist immer die Betrachtung der Motivation, aber der echten, nicht der vorgeschobenen...

Ich habe recht gute Erfahrungen gemacht mit diesen daddelautomaten wenn ich mich irgendwo aufhalten musste, dies eigentlich garnicht wollte und dann eben zum kleinen Zeitvertreib ne Münze in son Automaten reinwerfe... also z.B. als ich während der bundeswehrzeit mal von Samstags morgen auf Sonntags morgen Dienst hatte, und so sich die Heimfahrt am Freitag nicht lohnte... also ab in die Stadt ein wenig eingekauft und dann auch ne "Stunde" in die Spielhalle... und da war das dann so das ich mich an jeden Automaten setzen konnte, aber an keinen wirklich lange spielen konnte da dieser recht zügig auf Sonderspiele lief und Geld ausspuckte... so "spielte" ich dann an bis zu 7 Automaten, wobei ich da aber immer nur einen hatte der nicht auf Sonderspiele lief, also an dem ich dann aktiv spielte... war ein netter höherer dreistelliger Gewinn...

Oder wenn ich Sonntags Abends in Bremen auf dem Weg zur Kaserne umsteigen musste und ne 3/4 Stunde aufenthalt hatte, hab ich da auch so einiges an Geld aus den Automaten geholt...

jetzt aber gezielt zu so einem Automaten gehen um daran zu spielen finde ich blödsinnig, pure Zeitverschwendung... und ich denke dann würde ich damit auch meinen Schnitt kaputtmachen... so könnte ich nun auch garnicht sagen wieviel Jahre es her ist das ich mal an so einem Gerät gesessen hatte...

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Sele1981
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Beitrag von Sele1981 » 08.07.2010, 19:06

War auch über 1-2 Jahre süchtig. War in den letzten paar Monaten bevor ich aufgehört hatte täglich vor den Automaten...

Was mir geholfen hat? War 6 Wochen in der Türkei, dort sind Spielautomaten und Glücksspiele verboten :)

Die ersten 2 Wochen waren hart, wollte mir sogar Rubellose kaufen weil ich den kick brauchte...

Nun bin ich seit über 1 Jahr clean... Ohne den 6 Wochen Urlaub hätte ich das net gepackt... Mein Kumpel, haben zusammen angefangen, ist total daran hängengeblieben. Der geht seit 2-3 Jahren täglich hin :-?

Das Problem ist, so wars bei mir auch, er redet sich ein das er nichts verliert da er ja auch ab und an was gewinnt...

Nur 200€ über Tage verteilt reinschmeißen und sich über einen Gewinn von 150€ auf einen schlag zu freuen ist eben kein Gewinn.

Abakus Gast
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Beitrag von Abakus Gast » 08.07.2010, 19:26

Bei mir war das mal ähnlich wie @Alda. Damals waren das noch normale Geldautomaten mit diesen 5 Sternen (Merkur), Ihr wisst schon. Hm, zu dem Zeitpunkt war ich noch bei der Bundeswehr und jeder der da mal war, weiß das es da ab und an mal Langeweile gibt.

Einige male gespielt und am Anfang auch ganz gut gewonnen und Geld raus geholt. Na ja auch einiges wieder rein geworfen und eben verloren. Bei den neueren Automaten die eben später raus gekommen sind, hat man eher verloren als gewonnen .

Das ganze hat dann irgendwann auch von alleine wieder aufgehört.

Anonymous

Beitrag von Anonymous » 08.07.2010, 19:31

haben sich im Laufe der Zeit die Auflagen nicht auch verändert? ich kann mich an Zeiten erinnern da standen in jeder Kneipe oder Pommesbude min. 2-3 dieser Geräte... hab ich aber schon lange nicht mehr gesehen...

Anonymous

Beitrag von Anonymous » 08.07.2010, 19:34

Ich könnte mir gut vorstellen, daß die Hauptursache von Spielsucht
traumatisierende Kindheitserlebnisse waren oder sind.

Abakus Gast
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Beitrag von Abakus Gast » 08.07.2010, 19:38

Also in einigen Pommes Buden sehe ich noch mindestens ein Gerät meist stehen. Diese Geldautomaten lassen sich aber beeinflussen, sprich einstellen wie die Gewinnqoute ist / sein soll.

Jahre später hab ich im Internet mal geschaut und hab mir so einen Geldautomat mal ins Haus geholt. Feine Spardose wenn man den hart bleibt und das Geld nicht sofort raus holt.

Ich lasse das meist so einen Monat ansammeln. Wenn ich nicht gewinne, kommt da gut ein Hunderter im Monat raus.

Ich nutze meistens Kleingeld was vom Einkaufen übrig bleibt. Das Steuergerät für Merkur Spielautomaten braucht man zwar nicht zwingend, man kann aber da noch einiges mehr einstellen wenn man es den hat.

Einige Einstellungen lassen sich über die Walzen selbst einstellen bei gedrückter Risikotaste links.

Die Röhrchen die im Automaten drin sind wo also die Münzen reinfallen lassen sich ebenfals leich manipulieren.

Alda
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Beitrag von Alda » 08.07.2010, 21:51

net(t)worker hat geschrieben:nicht wegen dem Nervenkitzel während des Spiels,
Vermutlich wird es so sein, wie Du schreibst. Ich selbst bin mir da nicht sicher. Das ist nun schon einige Jährchen her und Gedächtnisse funktionieren nun einmal sehr selektiv.

seonewbie
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Beitrag von seonewbie » 08.07.2010, 22:56

Manchmal übersieht man ja die einfachsten Dinge - geht mir auch öfter so: Es nennt sich Glücksspiel
Nun ja es heißt ja auch Suchmaschine ... bei Google hat ja auch niemand
nach einem "Optimierer" gerufen ... Dennoch finden wir uns jeden Tag in
diesem Forum ein. Ich hätte gedacht das jemand der sein Geld mit SEO verdient
zumindest nach System spielt und damit eigentlich nicht Haus und Hof
verspielen sondern höchstens Zeit verplempern kann. Da sich Gewinn und
Verlust dann ja ziemlich die Waage halten sollen.

Apropos Hand ab Hacken. Ich habe mal in einer Art Demonstrartion / PR
Auftritt gesehen wie David Copperfield die Crew eines ganzen Casinos
abgezogen hat. Trotz Camaeras Software e.t.c. konnten die Konkret
nichts feststellen außer das er unnatürlich viel Gewonnen hat. Ich glaube
24.000 USD pro Stunde. Die waren ganz schön gerädert das der egal wo
Karten, Würfel selbst Roulette schneller Bescheißen konnte als die Profi
Croupier gucken konnten. Ich denke eher das so Typen eine
Bedrohung für ein Casino sind nicht die die ihr Gedächnis martern.
David hat das ja einmal für die Presse gemacht der Casino Betreiber
aber um seinen Personal mal zu zeigen was im "worst case" auf sie
zukommen könnte.

Gruß

Micha
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Beitrag von prinztexter » 10.07.2010, 15:06

Konsequent vom Spielen abhalten und auf die Risiken hinweisen. :)

catcat
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Beitrag von catcat » 10.07.2010, 21:07

Och... wenn ich spielen will, dann kauf ich mir Aktien.

Stefan26
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Beitrag von Stefan26 » 10.07.2010, 21:52

Selbstsperre wo diese möglich ist, Therapie + regelmäßiger Besuch bei einer Selbsthilfegruppe und wenn nötig Medikamente wie z.B. Naltrexon welche die spielinduzierte Endorphin- und somit indirekt auch Dopaminausschüttung reduzieren.

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