OffPage SEO selbst durchführen mit dem SEO DIVER Teil 2
Im ersten Teil der Artikelreihe OffPage SEO selbst durchführen mit dem SEO DIVERhaben wir Ihnen eine Anleitung gegeben, wie Sie mit Top Chancen-Keywords passende Linktexte zu Ihrer Website finden, wie das Keyword Ranking Tool ergänzend eingesetzt wird und was die SERP Historie über die Stabilität Ihrer Rankings aussagen kann.
In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie mit Hilfe des SEO DIVERs bessere Rankings zu Ihrem Unternehmensblog erhalten können.
OffPage SEO für Ihren Unternehmensblog
Das von ABAKUS Internet Marketing entwickelte SEO Tool Center SEO DIVER bietet Ihnen verschiedene Möglichkeiten, Ansätze für ein besseres Ranking zu Ihrem Unternehmensblog zu erarbeiten.
Nachfolgend erfahren Sie, was Sie tun können, um bereits gut rankende Blogartikel in den Suchergebnissen bei Google in ihrer Position zu stabilisieren oder sogar zu steigern.
Melden Sie sich bei dem kostenlosen SEO DIVER an und wählen Sie im Bereich Performance die Statische Sichtbarkeit aus. Tragen Sie Ihre Website in die Leiste ein und drücken Sie auf Suchen. Der SEO DIVER berechnet nun die Statische Sichtbarkeit Ihrer Webseite.
Im Dashboard Top-Chancen-Keywords(rechts unter dem Chart zur Statischen Sichtbarkeit) finden Sie die Keywords, mit welchen sich Ihre Website bereits an der Schwelle zu Seite 1 befindet.
Blogartikel-Keywords können Sie meistens schon an der Thematik erkennen, da in Blogartikeln häufig lediglich Randthemen der Unternehmensseite behandelt werden.
Notieren Sie sich die Begriffe, zu welchen Ihre Blogartikel ranken, mit den entsprechenden Ziel-URLs in einer Excel-Datei.
Welche Ziel-URL sich im Ranking befindet, ermitteln Sie durch die manuelle Eingabe bei Google.
Im ersten Schritt suchen Sie sich die Begriffe aus, für welche Sie es besonders wichtig erachten, dass Ihr Blogartikel auf der ersten Suchergebnisseite erscheint.
Nehmen wir die Suchbegriff-Kombination Karten bastenals Beispiel. Klicken wir auf die rote Rankingkurve, öffnet sich ein neues Pop-Up. Hier rankt ein Artikel des Unternehmensblogs durchschnittlich auf Position 11, also oben auf der zweiten Suchergebnisseite.
Die erste Suchergebnisseite wäre als Suchergebnis für diesen Artikel attraktiver, da mehr Google Nutzer nur die erste Ergebnisseite zu ihrer Suchanfrage betrachten.
Wenn Ihr Blogartikel zu einer Suchanfrage auf der ersten Suchergebnisseite auftaucht, ist die Wahrscheinlichkeit, mehr Traffic zu erhalten, deutlich höher als auf Seite 2.
Schauen Sie für Ihren Unternehmensblog nach, welche interessanten Begriffe aus den Top-Chancen-Keywords für eine Optimierung in Frage kommen.
Recherche nach einer passenden Webseite für einen Gastartikel
Recherchieren Sie nach Seiten, auf welchen die Möglichkeit bestehen könnte, einen Artikel zu dem von Ihnen anvisierten Thema zu schreiben. Die Seiten, die in Frage kommen könnten, sollten sich nach Möglichkeit in Ihrem Themenumfeld bewegen.
Suchen Sie sich vor der Kontaktierung gute Argumente für die Veröffentlichung solch eines Artikels. Warum würde die potenzielle Seite davon profitieren, einen Gastartikel von Ihnen zu erhalten? Erstellen Sie eine Liste zur Vorbereitung auf Ihr Telefonat.
Schreiben oder rufen Sie den Seitenbetreiber an und fragen, ob Interesse an einem Gastartikel besteht.
Wenn Sie eine Zusage für die Artikelerstellung erhalten, nutzen Sie die Gelegenheit, um auf Ihren Blogartikel zu dem Thema (in unserem Beispiel das Thema Karten basteln) zu verweisen. Nehmen Sie dazu die URL, die an der Schwelle zu Seite 1 rankt, als Verweis für weiterführende Informationen aus Ihrem Gastartikelinhalt.
Wenn passende Links auf Ihren Artikel verweisen, steigert das in der Regel das Ansehen der linkempfangenen URL bei Google. Links gelten als Empfehlungen. Je nachdem von welcher Seite sie kommen, werden sie unterschiedlich von Google bewertet. Wenn Ihre Inhalte dann noch in sozialen Netzwerken geliked und geteilt werden, zählt dies ebenfalls als OffPage Signal für Google.
Welche Seiten eignen sich für einen Gastartikel?
Suchen Sie nach Seiten aus dem Themenbereich Ihres Blogartikels und nehmen Sie die Seiten vor der Kontaktanbahnung etwas genauer unter die Lupe.
- Rankt die Seite für Begriffe aus Ihrem Themenumfeld?
- Was für Kooperationen sind ersichtlich?
- Passt die Seite gut mit Ihrem Brand zusammen?
- Wie ansprechend finden Sie die dort veröffentlichten Artikel?
Wenn Sie sich von den veröffentlichten Artikeln selbst nicht angesprochen fühlen, können Sie direkt weiter nach anderen Seiten recherchieren. Es gibt Websites, auf welchen (leicht überspitzt gesagt) nichtssagende Texte veröffentlicht werden. Die Intention solcher Texte besteht lediglich darin, das Thema abzudecken. Das muss nicht sein. Inzwischen werden solche Seiten auch immer öfter korrekt von Google eingeordnet und verlieren an Sichtbarkeit.
Wenn Sie eine passende Seite finden und die Seite für Begriffe rankt, die auch für Ihr Gastartikelthema (Karten basteln) interessant sein könnte, kann die Seite in die nähere Auswahl genommen werden. Es müssen aber auch weitere Kriterien in die Prüfung der Seite mit einbezogen werden.
Fragen Sie sich, wofür die Seite erstellt wurde. Womit wird dort Geld verdient? Verkommt die Seite zu einer Art verdeckter Linkschleuder? Oder sind die Inhalte als bereichernd anzusehen?
Diese und weitere Kriterien, wie das oft aufschlussreiche Impressum, helfen Ihnen, eine Seite zu bewerten. Je langfristiger Sie sich mit Website-Einschätzungen beschäftigen, desto besser wird Ihr Gefühl für die Wertigkeit von Seiten im Laufe der Zeit.
Wenn Sie eine passende Seite für Ihren Gastartikel ausfindig gemacht haben, endet Ihre Suche vorerst und Sie können Ihre Energie in die neue mögliche Zusammenarbeit stecken.
Sobald Sie eine Zusage zur Artikelerstellung erhalten, ist es wichtig, dass Sie den Artikel in guter Content-Qualität und relativ zeitnah verfassen.
Fazit
Linkbuilding mit Hilfe von Gastartikeln ist relativ aufwendig, da zunächst eine geeignete Seite für den Gastartikel gefunden werden muss und dann noch ein qualitativ ansprechender Artikel zu erstellen ist.
Dafür zahlt sich die Mühe in der Regel aus: Zum einen entsteht eine Empfehlung für Ihren Blogartikel aus dem Gastartikel heraus (OffPage-Signal) und zum anderen erhalten Sie mit dem Gastartikel ein neues Suchergebnis zu Ihrem Brand. Schließlich wird Ihre Marke mit aller Wahrscheinlichkeit in dem Gastartikel genannt. Sie schlagen also zwei Fliegen mit einer Klappe!
▶ Frage an unsere Leser: Nutzen Sie das Potenzial von Gastartikeln bereits? Welche Erfahrungen haben Sie hiermit gemacht?