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YASNI: Datenschutz + informationelle Selbstbestimmung adé

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Cura
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Beitrag von Cura » 06.11.2008, 18:56

Fällt für mich alles in die Kategorie Filzläuse.

Top: Sie haben hunderte "Gern Bekannte" und an erster Stelle die Frau Brühl.

Das Ganze erinnert mich irgendwie an Scientology.

Aber noch haben die ja eine ladungsfähige Anschrift in Deutschland und den wahrscheinlich Ehemann von Frau Brühl als Ansprechpartner.

Bin mal gespannt, wie lange es dauert, bis die in den anonymen Untergrund abtauchen, weils von allen Seiten auf die Ohren gibt.

Dann kommen die mit der DE aber nicht weiter. Mal nachgesehen, ob yasni COM NET ORG etc belegt ist?

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Cura
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Beitrag von Cura » 06.11.2008, 20:42

Hab mir das was die da machen angesehen, ohne drin gewesen zu sein, indem ich einfach mal den Namen (sehr originär!) eines Bekannten eingegeben habe.

Und was finde ich als Erstes? Fotos von mir, an denen ich die Rechte habe, auf dem Server von yasni.com.

Schaut mal nach, ob es Euch auch so geht. Dann gibt es Geld! Für Euch und für Eure Anwälte.

Oder aber, viele, viele Fotos mit Namen schnell noch ins Netz stellen, an denen Ihr die Rechte habt. Dann gibt es in einigen Wochen viel Geld. Aber nicht zulange warten. Irgendwann könnten die platt sein.

Ich blicke noch nicht so genau durch, wie die ihre Infos zusammenstellen. Einige Infos scheinen aus "Wer kennt wen" zu kommen. Aus den persönlichen, nicht zugänglichen Profilen dort.

Unglaublich diese Dreistigkeit.

Elradon
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Beitrag von Elradon » 06.11.2008, 23:15

Also yasni hatte ja, wie gesagt, bei mir reagiert und die Bilder entfernt. 123people.de machts, finde ich, schlimmer: die binden Bilder ein, die auf dem Googleserver liegen. Also die von der google-Bildersuche. Google will ich es auch nicht absprechen, dass die Bilder dort sind, aber 123people.de - auf jeden Fall!

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Cura
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Beitrag von Cura » 07.11.2008, 02:06

Hab mich für diese Ecke bisher nicht besonders interessiert.

Nachdem ich jetzt mal etwas reingesehen hab, bin ich allerdings der Meinung, dass da der Kammerjäger reingehört.

>> Dank 123people.com wissen Sie, was Suchmaschinen über Sie finden. Was ist mit den Bereichen des Internets, die dort nicht erfasst werden? Wissen Sie, was in Sozialen Netzwerken, in Blogs und Foren über Sie gesagt wird? Wenn Sie wollen, dass Profis absolut ALLES über Sie im Internet finden, nutzen Sie "MyReputation" von ReputationDefender.
Haben Sie im Internet etwas über sich gefunden, das Sie für falsch halten? Beleidigend? Verleumderisch? Schädigend? Die Zeit der Machtlosigkeit ist vorbei. Werden Sie aktiv mit "MyReputation" von ...

Das ist ja wohl Zynismus pur. Die geben sich auch noch als Wohltäter und die Überwachung und Erhaltung des guten Rufs soll rd. 20 Mark im Monat kosten.

Dass G die Rechtsverstösse mit seiner Bildersuche fördert und unterstützt (wenn auch ungewollt) sei mal nur am Rande erwähnt. Schon allein deshalb könnte G eigentlich kein Interesse haben, diese Seiten zu listen. Die Rechtsverstösse (meine Meinung) von G machen weitere Rechtsverstösse erst möglich. G ist logischerweise auch als Täter und Mittäter zu sehen.

Und was die da vorführen mit Ihren monatlichen Berichten zu bestimmten Personen geht ja schon in Richtung Stalking.

Da nehmen Sich einige Privatpersonen raus, wofür unser Gesetzgeber zu Recht Schelte kriegt, wenn er drüber nachdenkt.

...

Hab gerade auf N24 ein Statement eines G-Sprechers gesehen, der dort wieder mal grossgönnerisch tönte, dass man bei den Strassenbildern bei Reklamation bereit ist reklamierte Sektionen zu entfernen.

Die tun so, als wäre es eine Kulanz, für die man auch noch dankbar sein müsste. Es wird wirklich Zeit, dass jemand denen zeigt, dass Gesetze einzuhalten sind. Von jedermann! Es ist schon erstaunlich zu sehen, wie kontinuirlich die am dem Ast sägen auf dem sie sitzen. Gier kann schon blind machen.

Erinnert mich irgendwie an Georg doppelt V und Berlusconi. Es ist auch hier erstaunlich zu sehen wie weit man auch mit wenig Intelligenz und fehlendem Fingerspitzengefühl kommen kann.

Lord_Chaos
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Beitrag von Lord_Chaos » 07.11.2008, 10:14

btw: verstecken und abtauchen tut Yasnis Geschäftsführer Steffen Rühl zumindest nicht. Der ist viel zu besorgt um den guten Ruf seines Babys. Kaum ein kritscher Blog-Artikel, der von ihm nicht kommentiert wird. Oft folgt auch der Lukas von 123People. Kurz nachdem ich nen Besucher von eclipping.at hatte, gabs nen beschwichtigenden Kommentar von Rühl.

selbst den Yigg-Eintrag hat er versucht abzumildern - da ist ihm aber der Heiko reingegrätscht: https://www.yigg.de/it-und-technik/pete ... -/comments :-)

e-fee
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Beitrag von e-fee » 07.11.2008, 10:54

Letztlich geht es - auch bei Yasni - (neben Content = potenzielle Werbeflächen) irgendwo darum, die Dienstleistung, unerwünschte Suchergebnisse zu entfernen, teuer bezahlen zu lassen bzw. Werbung für die passenden Dienste zu machen (die sicher auch gut dafür zahlen, dort genannt zu werden).

Ich nutze Yasni tatsächlich selbst, allerdings nicht allzu aktiv. Bei mir gibt es da auch noch den stichhaltigen Grund, dass ich eine prominente Fast-Namensvetterin habe, deren Name regelmäßig von vielen Leuten falsch (wie meiner geschrieben) wird und für die es viele Seiten gibt, die mit Nacktbildern etc. dieser Dame werben.

Im Prinzip bestehen die Treffer zu meinem Namen aus vier Säulen:
- alles, was mit meinen eigenen Seiten oder Blogs zu tun hat
- im Sommer gab es einige Beiträge in der Presse über mich
- Treffer zu weiteren, ansonsten unbekannten Namensvetterinnen
- und eben alle Treffer zu Madame TV-Moderatorin - letztere in der Überzahl

Nun kann ich hergehen und zu meinem Profil die tatsächlich passenden Treffer zuordnen - finde ich noch ganz praktisch, um die Spreu vom Weizen zu trennen.
Jetzt habe ich aber mittlerweile etwas über 800 Treffer, die als "neue Suchergebnisse" dort stehen - und stehen bleiben!!! Jedes Mal muss ich also alle Trefferseiten nach den passenden Ergebnissen durchkämmen, die ich meinem Profil hinzufügen kann - keinerlei Möglichkeit, irgendwelche Ergebnisse als "nicht passend", zumindest für mich selbst, zu kennzeichnen.

Beispiel für einen etwas unpassenden Treffer:
sexy p*rnoNeu
28. Aug. 2008 admin tags: f*cken russisch girls, p*rno, sexy. ähnliche bilder. sexy sonja kraus p*rno (0); sexy p*rno filme (0); sexy p*rno filme (0); yvonne catter ...

blogged-babes.com | 07.11.2008
Es gibt zwar auch den Punkt "Ergebnisse entfernen". Aber dort kommt nur ein Hinweisfenster, man solle sich an die betreffenden Seiten selbst wenden (welcher Otto Normaluser hat schon Ahnung, wie man da vorgeht?) oder eben einen dieser superdupertollen, leider aber kostenpflichtigen Services beauftragen. Wie man das Ganze nennt, das überlasse ich jetzt mal eurer Phantasie! ;-)
Und: ob das Ergebnis auch dann bei Yasni verschwindet, wenn es aus dem Web verschwunden ist?

Und es wird nun wirklich jede erdenkliche Quelle angezapft, ob nun ICQ-Profile, Facebook, Amazon-Wunschzettel ...
Was fehlt, ist eigentlich nur noch die Verknüpfung des Ganzen mit Profilnamen, in der Art: die tritt da und da als e-fee in Erscheinung, also schlagen wir ihr auch mal alles zu, was im Netz unter e-fee passiert!

Immerhin "vereinfachen" die schon so einige Dinge, die man selbst mit Google nur mit recht viel Energie hinbekommen würde oder die dort teilweise gar nicht gelistet werden.
Im Prinzip ist das ein Beispiel für Data Mining par excellence, bzw. sogar eher schon für Text Mining (gerade eins meiner Prüfungsthemen ;-)), da hier nicht einfach nur auf strukturierten Daten in einer Datenbank gearbeitet wird. Mit viel Rechenpower werden Dinge zusammen gruppiert, die im Optimalfall auch zusammen gehören (auch wenn das für denjenigen manchmal etwas doof ist, wenn diese Zusammenhänge herstellbar sind), oder es werden ganz neue Zusammenhänge erkannt.
Im Prinzip ist das sogar eine super Sache, die viel zum Erkenntnisgewinn beitragen kann - solange es sich eben nicht gerade um Personendaten handelt. Aber im wissenschaftlichen Bereich bzw. innerhalb von Firmennetzen zu Sachthemen klasse.

Aber auch wenn diese Dienste doch irgendwann die Bude dicht machen müssen, so stellt das Ganze auch irgendwo eine Warnung dar: ja, es ist möglich und sogar recht einfach, alles, was ihr im Netz treibt, zusammen zu bringen. So etwas muss ja nicht einmal offen passieren. Es sollte nur einfach mal denjenigen zu denken geben, die sich da weniger Gedanken machen oder "ich hab ja nichts zu verbergen" leider einen namentlichen Doppelgänger haben.

Elradon
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Beitrag von Elradon » 07.11.2008, 13:57

Dadurch wird aber auch, was einst anonym war, nicht mehr anonym (im Extremfall).
§ 3 BDSG hat geschrieben: (6) Anonymisieren ist das Verändern personenbezogener Daten derart, dass die Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse nicht mehr oder nur mit einem unverhältnismäßig großen Aufwand an Zeit, Kosten und Arbeitskraft einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person zugeordnet werden können.

Der Aufwand wird durch die Suchmaschinen ja auf ein Minimum reduziert und so werden eigentlich anonymisierte Daten auf einmal personenbezogen...

Lord_Chaos
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Beitrag von Lord_Chaos » 07.11.2008, 17:02

Ein paar Zeilen vorher steht auch das:

>1 Automatisierte Verarbeitung ist die Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung personenbezogener Daten unter Einsatz von Datenverarbeitungsanlagen.

> 2 Eine nicht automatisierte Datei ist jede nicht automatisierte Sammlung personenbezogener Daten, die gleichartig aufgebaut ist und nach bestimmten Merkmalen zugänglich ist und ausgewertet werden kann.

Demnach wären die editierten Profile nicht automatisiert, die "Suchergebnisse" allerdings schon. Damit schimpft Peter Yasni seinen eigenen Dienst illegal.

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Beitrag von 3DCG » 07.11.2008, 18:03

Hat schon mal jemand einen Datenschützer auf die gehetzt?

DANKE

.

Lord_Chaos
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Beitrag von Lord_Chaos » 07.11.2008, 18:29

Es gibt ein paar Meinungen - z.B. https://www.datenschutz-praxis.de/fachw ... urchsuchen - aber die beziehen sich irgendwie immer nur auf die Speicherung der IP-Adressen. Da frage ich mich: Ist das Speichern von Relationen zwischen Namen und bestimmten Webinhalten keine Speicherung personenbezogener Daten?

Schön finde ich das Zitat eines Bundestagsabgeordneten:

„So kann die Integrität der Daten nicht garantiert werden, die Richtigkeit ist nicht sicher und die zweifelsfreie Zuordnung von Personen zu einer Information geradezu ausgeschlossen. Yasni ist also für Recherchezwecke der BA generell ungeeignet. Darüber hinaus hat die BA Daten vor allem bei den Antragstellerinnen und Antragstellern direkt zu erheben, statt sich auf Sekundärquellen zu verlassen.“

Daraus lassen sich doch schon die nächsten Ausflüchte von Yasni ableiten: Unsere Suchergebnisse enthalten ja gar keine Informationen zu Einzelpersonen - nur zu Namen...

Ich muss dem MDB recht geben: die Suchergebnisse sind absolut unverlässlich. Da sie aber das Gegenteil suggerieren sind sie potentiell gefährlich... aber wahrscheinlich lässt sich das eben nicht verbieten.

Insgesammt läuft aber die Yasni PR-Maschine perfekt. Wenn man nach dem Thema sucht, sind etliche Interviews und sonst. Inhalte zu finden, die präventiv platziert wurden. Es gibt sogar ein Google Knol Eintrag von Peter Yasni persönlich: https://knol.google.com/k/peter-yasni/y ... 3111l3bq/2

:roll:

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Beitrag von Lord_Chaos » 07.11.2008, 18:54

Noch was: https://www.blog.datenwachschutz.de/200 ... d-illegal/

eigentlich müssten bei Beschwerde Daten gelöscht werden. Machen die aber verständlicherweise nicht... das wäre aber mal ne schöne Blacklist (+ robots.txt)

Habe mal zur Sicherheit geyasnid: Günter Freiherr von Gravenreuth, Joachim Niklas Steinhöfel... :P

Elradon
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Beitrag von Elradon » 07.11.2008, 22:52

Geht es unter dem im Artikel verlinkten Artikel nicht darum, dass Adwords auf google geschaltet wird und nicht Werbung auf der Personensuchmaschine mit Content: DEIN NAME?

ich hät ja kein Problem die mit robots.txt auszuschließen, oder einfach "noindex". Aber die meisten Personensuchmaschinen beziehen ihre Daten ja teils aus Sekundärquellen wie google. Ich müsste also google aussperren, um meine Daten aus der Maschine zu bekommen 0X

Cura
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Beitrag von Cura » 11.11.2008, 03:08

Es wird immer doller, je tiefer man mal reingeht.

Was ist von jemand zu halten, der nachfolgende Bücher kauft oder sucht?

.....

How to write good English texts _
How to Be a Modern Man _
In drei Schritten zu einer selbstbestimmten Zukunft _
Simplify Your Work Life: Ways to Change the Way You Work So You Have More Time to Live: Ways to Change the Way You Work and Have More Time to Live _
Das Enneagramm - Strategien für die eigene Entwicklung _

....

Daraus kann man ja schon mal so etwas wie ein Persönlichkeitsprofil erstellen, dass sich bei einer Bewerbung durchaus negativ darstellen könnte.

Gefunden bei Amazon über die Wunschzettelsuche.

Da wird anscheinend sehr übersichtlich dargestellt, was einer so im Laufe der Zeit dort eingekauft oder sich angesehen hat.

-----

Wenn jemand hier aus dem Forum seine "Wunschliste" der letzten Jahre wiedererkennt: Bei Amazon nachfragen was das soll.

e-fee
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Beitrag von e-fee » 11.11.2008, 10:13

Nun, den Wunschzettel gibt es aber nur, wenn man den anlegt - und nicht aufgrunddessen, was man gekauft (wäre ja dann auch etwas sinnlos für einen Wunschzettel, oder?) oder sich angesehen hat. Und man kann ihn wohl auch so einstellen, dass er nur für gute Freunde sichtbar ist.
Also etwas paranoid, Cura!

Zu meinem Namen gibt es nun allein 13 Wunschzettel, 6 davon mit Ort. Nicht einer davon hat auch nur ansatzweise etwas mit meinem Such-/Kaufverhalten bei Amazon zu tun.
Wer also so blöd ist, "auffällige" Literatur, die er sich wünscht, offen ins Netz zu stellen ...

Klar könnte man jetzt auch Angst haben, dass einem ein Wunschzettel zugeordnet wird, der gar nicht zu einem gehört. Aber soll der Personaler - in meinem Beispiel - jetzt lustiges Rätselraten spielen, welcher von den 7 ortslosen Wunschzetteln denn evtl. zu mir gehören könnte, oder ob überhaupt einer davon?
Und selbst, wenn man jetzt wirklich Angst vor Verwechslung hat, dann legt man sich halt tatsächlich einen eigenen Wunschzettel mit Ortsangabe an, paar vollkommen unverfängliche Werke drauf, und schon passt das! ;-)

Cura
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Beitrag von Cura » 11.11.2008, 18:24

Na, e-fee, Paranoia wohl eher nicht.

Ich habe dort noch nie gekauft, kann also mit meinen Daten nichts prüfen. Gefunden habe ich aber den Wunschzettel einer Bekannten von mir.

Für die hab ich 2001 ein Fachbuch dort mit Ihren Daten bestellt. Sie hat einen Wunschzettel, einen leeren. Der Wunsch wurde gekauft. Und der "gekaufte Wunsch" ist just das Fachbuch, dass ich für sie geordert hab.

Und ich habe ganz bestimmt keinen Wunschzettel angelegt. Und sie auch nicht, weil sie nämlich vorher dort nie drin war.
Zuletzt geändert von Cura am 11.11.2008, 18:29, insgesamt 1-mal geändert.

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