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Schwere Tierschutzverletzungen bei Wiesenhof

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serp-pusher
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Beitrag von serp-pusher » 12.01.2010, 00:47

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SeriousBadMan
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Beitrag von SeriousBadMan » 12.01.2010, 01:15

Super, anscheinend arbeitet das Unternehmen schon an Schadensbegrenzung. Erste Blogeinträge gehen off:

https://www.sonneberg-info.de/thueringe ... rqualerei/


PS: Das solche Unternehmen nicht wirklich "öko" oder "bio" sind sollte jedem halbwegs aufgeklärten Menschen klar sein. Die, die in den Bioverbänden organisiert sind und das Geflügel freilaufend züchten, sind da wohl eher verlässlich. Deswegen verwundert mich die ganze Sache eig. kaum. Wenn ich Bio-Geflügel kaufen würde, würde ich es nicht bei Wiesenhof machen. Auch schon vor dieser Sache nicht.

hatte05
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Beitrag von hatte05 » 12.01.2010, 01:31

Danke an alle Blogger die sich für Tierschutz einsetzen! Was da gezeigt wird ist leider nichts neues und Alltag in deutschen Massenzuchten. Der Mensch ist leider das einzige Tier in Deutschland das ein Recht auf Würde und Freiheit hat. Von anderen Ländern wie China gar nicht zu sprechen.. Ich könnte kotzen und heulen gleichzeitig wenn ich sowas sehe

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Cura
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Beitrag von Cura » 12.01.2010, 01:43

>> Das ist auf jeden Fall das überste was ich von einem Konzern der sich als ökologisch ausgibt je gesehen habe.

Sag mal SN, in welcher Zuckergusswelt lebst Du denn? Viel gesehen scheinst Du ja noch nicht zu haben.

Dafür machst Du hier einen Aufstand, als wäre die Welt kurz vorm Untergang?

Worum gehts Dir denn? Willste von der Berichterstattung in den nächsten Tagen profitieren?

Klar, die gehen nicht gerade feinfühlig mit den Viechern um, aber wenn man sich gegen Tierquälerei engagieren will, gibt ganz andere Ecken, in denen es angebrachter wäre. Auch in D.

Schau Dir mal bei YT die Videos an, in denen sie den Viechern bei vollem Bewusstsein die Haut abziehen. Da kanns einem wirklich kotzübel werden.

seonewbie
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Beitrag von seonewbie » 12.01.2010, 01:52

@hatte05

Aber jetzt hast Du eine Quelle von einem öffentlich rechtlichen Sender, der ARD.
Das ist schon etwas anderes wenn das die Leute lesen und sehen.

Morgen müssen die Seprs voll sein so das die ersten großen Märkte Edeka, REWE,
Lidl und Aldi ihre Aufträge stornieren dann ändert sich das schneller als Du "Abakus"
sagen kannst. Sinnvoll ist es natürlich auch morgen in seinen Supermarkt zu gehen
mit einem Laptop und dem Film und den Geschäftsführer befragen ob er Wiesenhof
aus dem Programm nimmt und wenn nicht kann man sich auf den Parkplatzstellen
und jedem Kunden zeigen was da verkauft wird!

und auch die die keine Öko Tierhaltung anpreisen werden schon wegen der
negativen PR die umstände verbessern.

Wichtig ist nur das heute Nacht und Morgen früh wirklich was passiert.
Jeder der einen Blog hat kann dazu beitragen das es sich ganz schnell ändert
bevor überhaupt ein Prozess gegen Wiesenhof beginnt.
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seonewbie
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Beitrag von seonewbie » 12.01.2010, 02:06

@Cura
Der Tierschutz sollte von der Bericherstattung profitieren.
Wenn so viele Bloggen wie bei der Jack Wolfskin Abmahnung
muss Wiesenhof sofort etwas tun und zwar grundlegend.

Ausserdem finde ich das belügen des Verbrauchers den Hammer!
Wenn ich billig Fleisch kaufe muß ich damit rechnen da hast DU ganz
recht aber genau Wiesenhof hat sich ja als viel besser dargestellt.

Aber wo ich Dich gerade am Rohr habe. Hat das juristisch ein Nachspiel
oder muß da erst einer klagen gegen Wiesenhof? Also muß der Gesetzgeber
verfolgen wenn er da von weiß oder erst wenn jemand klagt.

Gruß

Micha
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Beitrag von hatte05 » 12.01.2010, 02:25

Morgen müssen die Seprs voll sein so das die ersten großen Märkte Edeka, REWE,Lidl und Aldi ihre Aufträge stornieren dann ändert sich das schneller als Du "Abakus"sagen kannst. Sinnvoll ist es natürlich auch morgen in seinen Supermarkt zu gehenmit einem Laptop und dem Film und den Geschäftsführer befragen ob er Wiesenhof aus dem Programm nimmt und wenn nicht kann man sich auf den Parkplatzstellen und jedem Kunden zeigen was da verkauft wird!
Ich hoffe dein Engagement hält bis morgen an. So schnell wird sich nichts ändern. Der nächste Skandal kommt bestimmt und dann ist Wiesenhof ruckzuck wieder vergessen!

seonewbie
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Beitrag von seonewbie » 12.01.2010, 02:36

"WIESENHOF hat den begründeten Verdacht, dass der Farmleiter durch die Tierrechtsorganisation PETA instrumentalisiert wurde *). Die Tatsache, dass das Fehlverhalten augenscheinlich geduldet wenn nicht sogar gefördert wurde, legt diesen Verdacht nahe. WIESENHOF prüft aus diesem Grund eine Strafanzeige gegen PETA. Unabhängig von dieser Vermutung bedauern wir es, dass diese Verstöße vom verantwortlichen Farmleiter nicht den Behörden oder unserem Unternehmen angezeigt wurden."

https://www.wiesenhof-online.de/index.p ... tteilungen
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Beitrag von seonewbie » 12.01.2010, 04:02

@Cura
Hat sich geklärt PETA erstattet Anzeige gegen Wiesenhof:

https://www.peta.de/web/einladung_zur.2976.html

Hier übrigens der PETA Berich den Wiesenhof so gerne
"Wegklagen will"

https://www.peta.de/wiesenhof
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Beitrag von seonewbie » 12.01.2010, 04:26

Schauspieler Dirk Bach veröffentlicht eine neue, grauenhafte Undercover-Recherche aus einem Wiesenhof-Hühnermastbetrieb in Bayern.
https://www.peta.de/web/dirk_bach_kaempft.603.html
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habub
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Beitrag von habub » 12.01.2010, 04:54

Glaube ich nicht, das die Konzenrspitze so richtig darüber informiert ist, was das Personal da so mit den Tieren treibt.

Ich gehe mal davon aus, das die Mitarbeiter die sich so gegen die Tiere verhalten, ohne Frist entlassen werden.

Habub

catcat
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Beitrag von catcat » 12.01.2010, 05:13

Ich glaub', ich bleib lieber bei meinem Lieblingshobby: Politikerhassen.
Die bleiben wenigstens immer mind. 4 Jahre in meinem Blickfeld.
Über Wiesenhof redet in 2 Wochen keiner mehr.
Wirds nicht wieder mal Zeit für nen Fleischskandal oder ne neue Grippewelle?

Cura
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Beitrag von Cura » 12.01.2010, 05:19

Da wird wohl nicht viel rauskommen SN.

Gehts noch grauenhafter als grauenhaft?

Weisste SN, ich hab ganz erheblich was gegen Tierquälerei. Aber man muss doch schon ein wenig differenzieren.


Es liegt mir fern, hier für irgendjemand Partei zu ergreifen, aber man schaue sich mal in dem folgenden Auszug aus deren Seite genau, neutral und in Ruhe an, wie diese Tierschützer argumentieren. Um nicht zu sagen: ignorieren, verdrehen.

KFC sagt: Wir haben nur Geflügellieferanten unter Vertrag, die den hohen gesetzlichen Standards und Qualitätsanforderungen nachweislich gerecht werden.

PETA sagt: Es gibt gar keine spezifischen gesetzlichen Tierschutzregelungen für Mastgeflügel in Deutschland!

KFC sagt: Wir beziehen unsere Hähnchen von Betrieben, die auch den deutschen Lebensmitteleinzelhandel beliefern.

PETA sagt: Das ist kein Argument, sondern ein Schuldbekenntnis! Denn das heißt nur, dass die Bedingungen durchwegs gleich katastrophal sind, was PETA und andere Organisationen längst bewiesen haben! KFC verarbeitet weltweit täglich über 2.000.000 (teils kranke) Hühnerkadaver, Wiesenhof schlachtet alleine in Deutschland täglich an die 600.000 Hühner. Wie soll da noch auf die Bedürfnisse einzelner Tiere Rücksicht genommen werden? Ganz automatisch werden hier leidensfähige Lebewesen so roh behandelt wie z.B. Kartoffeln.

KFC sagt: Wir führen bei den Zulieferern regelmäßig strenge Qualitäts- und Sicherheitskontrollen durch.

PETA sagt: Dann könnten solche Zustände aber nicht der Alltag sein.

Das ist die Quelle: https://www.peta.de/web/dirk_bach_kaempft.603.html

>>>>>>>>>

Warum muss es spezielle Tierschutzregeln für Mastgeflügel geben, wenn sonstige Gesetzgebung das regelt? Wurde damit was wiederlegt?

Klar verarbeiten die Kadaver. Man beachte die Wortwahl! Was soll denn sonst verarbeitet werden? Sollen die die Viecher lebend verarbeiten?

Werden die Viecher jetzt so roh behandelt wie Kartoffeln oder werden Sie wie rohe Kartoffeln behandelt? Und was will man dem geneigten Zuhörer damit sagen?


Wer es, wie die meisten dieser Tierschützer, nicht schafft halbwegs sachlich zu bleiben, darf sich nicht wundern, wenn der Erfolg sich nicht so richtig einstellen will.


Und bei unserer Humorkugel DB würde mich mal interessieren, was ihn so rund werden liess.
Zuletzt geändert von Cura am 12.01.2010, 05:38, insgesamt 1-mal geändert.

dirk30
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Beitrag von dirk30 » 12.01.2010, 05:38

catcat hat geschrieben:Ich glaub', ich bleib lieber bei meinem Lieblingshobby: Politikerhassen.
Die bleiben wenigstens immer mind. 4 Jahre in meinem Blickfeld.
Über Wiesenhof redet in 2 Wochen keiner mehr.
Wirds nicht wieder mal Zeit für nen Fleischskandal oder ne neue Grippewelle?
Die zweite Schweinegrippe Welle dauert noch 2-3 Wochen nach den aktuellen Planungen...und Fleischskandal gibts dann im Sommer....nach den aktuellen Planungen seitens der Medien, Politiker.... :-)

SeriousBadMan
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Beitrag von SeriousBadMan » 12.01.2010, 05:44

seonewbie hat geschrieben: Das ist auf jeden Fall das überste was ich von einem Konzern
der sich als ökologisch ausgibt je gesehen habe.
Naja, um ehrlich zu sein: Wenn ich auf deren Webseite gehe, ist meine erste Intuition, dass die nicht 'öko' oder 'bio' sein können. Sie präsentieren sich einfach nicht so, trotz allen CSR Geschwafels. Und, wenn ich das richtig sehe, ist das Bio ja auch nur ein Teil ihres Sortiments, oder? Ich interpretiere das weniger als Bio aus Überzeugung als vielmehr Bio aus Profitsucht, als ökonomische Nische, die ein hohes Wachstum verspricht. Wenn meine Intepretation aber richtig ist, dann kannst du nichts anderes erwarten, als die Nichtbefolgung von Regeln, die durch Gesetz oder gesellschaftliche Ethik aufgestellt wurden.

Was ich in dem Zusammenhang empfehlen kann, ist dieses Buch von Joel Bakan, was auch in der akademischen Management Literatur zum Thema Business Ethics / CSR häufig zitiert wird:
https://www.amazon.de/gp/product/184529 ... d_i=301128

Hab gesehn, es gibt auch ne DVD dazu (die kenne ich aber nicht):
https://www.amazon.de/gp/product/B000Q5 ... d_i=301128


Ich habe keine Ahnung von Amazon Links, falls das rd_i=301128 am Ende ne ref-id is, einfach wegmachen, bevor ihr draufgeht. Meine ist es nicht.

Zum Thema und auch um auf "habub" einzugehen: Falls die Konzernspitze nichts gewußt haben sollte, so wussten doch wenigstens mittlere Manager davon. Die Mitarbeiter haben sich ja laut Reportage beschwert.

Allerdings ist es meiner Erfahrung u. meiner Forschung auf dem Gebiet (weniger direkte [Feld-]Forschung als Auswertung sekundärer Quellen der Management Literatur) doch häufig so, dass die Konzernspitze so etwas billigend in Kauf nimmt. D.h. die Spitze nimmt an, dass solche Praktiken vorgenommen werden, denn sie übt ja ökonomischen Druck zur Profitsteigerung aus. Allerdings kann sie Bauernopfer, z.B. Manager auf mittlerer Ebene einrichten, die dann die Beschwerden empfangen aber keinen direkten Zugang zum Senior Management haben. Dass das mittlere Management die Beschwerden (die vllt. wahr sind, vllt. auch nicht, das mittlere Management kann das evtl. selbst nicht überprüfen!) aus ethischen Bedenken dann durch die Management-Bürokratie an die Spitze weiterleitet, ist zumindest bezweiflenswert. Somit ist die Spitze fein raus und "weiß wirklich (fast) nichts davon".

Und ja, ich habe das jetzt von 'Tierhaltung' zu etwas anderem geschoben, denn ich selbst finde unwürdige Bedingungen für Tiere nicht ganz so schlimm wie die 100e Millionen Menschen die jährlich an Hunger 'verenden'. Auch finde ich Peta, nun ja, etwas radikal. Nichtsdesto trotz ist das was hier geschehen ist, auch in meinen Augen, alles andere als schön. Aber ich sehe das in einem größeren Konzept, nämlich dem, dass Unternehmen erfahrungsgemäß sich nicht darum kümmern sich an bestehende Gesetze oder ethische Verpflichtungen, ob diese nun von der Gesellschaft eingefordert werden oder selbst auferledgt wurden, zu halten.

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