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von Cura » 10.12.2010, 18:56
>> aber die, die den Trog füllen sind immer die Gleichen _
Genauso ist das. Es sind immer noch die gleichen "Familien" welche die Welt beherrschen, sie hatten immer schon das Geld und die Macht und sie haben sie auch noch heute. Sie beherrschten schon die Welt als es noch keine Demokratien gab und es bedurfte und bedarf auch noch heute keiner expliziten Absprachen, ist das Ziel definiert ergibt sich daraus auch der Weg.
Die "Erfindung" der Demokratie muss wohl jemandem eingefallen sein, der sich Gedanken darüber machte, wie man die offensichtlichen Nachteile der offensichtlichen Alleinherrschaft beseitigen kann.
Das Halten von in Afrika gestohlenen Schwarzen machte auchmal fast mehr Ärger als es Nutzen brachte. Die Schwarzen wollten ihre Freiheit, die Weissen ihre Arbeitskraft. Dann hat man ihnen ihre Freiheit und etwas mehr Lohn gegeben, was auch kein Problem war, weil man ja jetzt Geld für Bewachung, Beköstigung, Unterbringung sparte. Sie waren frei, aber weiterhin abhängig vom System. Jeder hatte scheinbar was er wollte.
Unsere Altvorderen sagten schon: Geld beherrscht die Welt. Geld interessiert sich nicht für Grenzen, hat sich nie dafür interessiert. Diesselben, die an einem Krieg verdienen, verdienen dann auch am Frieden. Ab und zu werden die Machtverhältnisse etwas erkennbar, wie in dem Kasperletheater der derzeitigen Finanzkrise, da war das "Imperium" wohl etwas unaufmerksam und hatte die Gier und das Tun seiner "Soldaten" unterschätzt, was ja passieren kann, wenn man automatisch mitverdient. Millionen haben Millarden verloren, die Banken sind pleite. Wo also ist das Geld? Auch wenn vieles Luftbuchungen waren, diese Luftbuchungen müssen heute irgendwo als reale Guthaben auf irgendwelchen Konten liegen.
Die Machthaber von morgen werden heute auf Eliteuniversitäten ausgebildet und es sind die Kinder der Machthaber von heute. Man kennt sich, man weiss wie das System funktioniert, wer in den Kreis aufgenommen wird, hat die Spielregeln begriffen und wird sich im eigenen Interesse dran halten. Wer von der Macht nicht gefressen werden will, muss sich mit der Macht arrangieren und hier herrschen keine demokratischen Regeln. Wer nicht dafür ist, ist ein potenzieller Gegner.
Unsere Freiheit besteht darin, dass wir nicht für jeden Furz um Erlaubnis bitten müssen. Was wir dürfen sagt uns das Gesetz, welches uns von allem lösgelöst über alles erhaben scheint. Was wir können sagen uns die, von denen wir finanziell abhängig sind. Für die jedoch, welche die Gesetze machen hat das "Volk" oft nur wenig Respekt übrig. Das ist eigentlich schon ein Widerspruch in sich. Das politische Kollektiv ist auch der Gesetzgeber und auch hier bestimmt das Ziel den Weg, kollektive Täuschung, das "Belügen" und Locken der Wähler mit falschen Versprechungen vor einer Wahl z. B. wird nie ein gesetzlich verfolgbarer Straftatbestand sein oder werden. Was tun die, welche gestern noch den "politischen Betrug" angeprangert haben heute, wenn sie die Macht haben etwas zu ändern?
Bei Dingern wie sie gerade mit WL laufen muss man sich auch immer fragen, wer hat einen finanziellen Nutzen oder wer hat einen (oder könnte einen haben) finanziellen Schaden, wer könnte daraus Kapital schlagen, wobei man dabei auch im Auge behalten sollte, dass die Politik nur begrenzte. geliehende, geduldete Macht hat. Der Fluss des Geldes ist der Schlüssel, doch der liegt hinter einer Schattenwand, zum Backstage haben nur wenige Zutritt.