shapeshifter hat geschrieben:Nochmal - wie generiere ich denn jetzt auf elektronischem Wege B2B ?!?!?!
Hi,
Kaltakquise (bei B2B) per e-mail birgt das Risiko einer Abmahnung. B2C ist ja sowieso als Kaltakquise per e-mail unzulässig. Wir haben so einen B2B-Fall vor kurzem mit unserem Anwalt abgeklärt. Ärger ist zwar relativ unwahrscheinlich aber nicht ausgeschlossen.
Wenn man seine Leistungen per e-mail anbieten möchte, sollte man vorher per Telefon abklären, ob man etwas mailen darf.
Ich bekommen den richtigen Wortlaut nicht mehr zusammen aber es gilt in etwa: Wenn der Empfänger ein starkes klares eindeutiges Interesse hat die Mail zu erhalten, kann man ohne vorherige Erlaubnis mailen. D.h. für die meißten Angebote, die man gerne per e-mail als Kaltakquise verschickem möchte liegt beim potentiellen Kunden/Partner ein derart starkes Interesse NICHT vor. Wenn man eine tolle Software für Anwälte hat, hat man damit noch kein Recht Anwälte ohne Erlaubnis anzumailen. Es mag zwar sein, dass das Angebot für einen Großtteil der Anwälte interessant ist aber das reicht nicht aus, um Mails zu verschicken. Per Fax wäre das übrigens auch unzulässig.
Akquise von B2B per e-mail geht z.B. wenn man Adressen von Kunden verwendet, die vorher der Zusendung von Informationen generell oder zu bestimmten Themen zugestimmt haben (Stichwort: Permissenmarketing). Dabei muß die Mail aber von der Firma kommen, die die Genehmigung zur Zusendung hat. Beispiel ist hier z.B. Webmiles. Auch klassische Adressbroker, wie Schober, bieten so einen Service. Das ist aber nicht unbedingt günstig.
Werbung in Newslettern wäre eine andere Möglichkeit. Ansonsten sollte die eigene Seite so gestaltet sein, dass die Kontaktaufnahme für pot. Kunden möglichst einfach und komfortabel ist.
Viel Erfolg
Marcus